dusty1000
Weißer Trierer Weinapfel
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Es ist halt jedes mal das gleiche. Die einen schreien, wenn der Rechner mitten im Film in den Standby-Modus wechselt, die anderen, wenn er es mit laufendem VLC nicht tut. Lustigerweise wird jedes mal auf das OS geschimpft, was in diesem Fall überhaupt keinen großartigen Einfluss darauf nehmen kann. Das könnte ich ja bei einem Fehler in QuickTime noch nachvollziehen, aber bei einem Drittanbieterprodukt? Für viele Benutzer liegt der Vorteil von MacOS eher darin, dass es nicht überall Knöpfe und Schrauben gibt, die man drehen kann bzw. muss. Und das intuitiv richtige Verhalten ist halt im Allgemeinen, dass Anwendungen Shutdown und Standby verhindern können. Wenn Programme von diesen Möglichkeiten Gebrauch machen, dass euch aber nicht gefällt, sollte der Fehler evtl. dort zu suchen sein. Ich will hier nun nicht eine Lobeshymne auf MacOS singen, aber gerade das Powermanagement funktioniert sehr gut, wenn die Programmierer der Anwendersoftware ihre Hausaufgaben machen. Und wer wirklich alles bis ins kleinste selber einstellen können will, der kann sich ja mal eine aktuelle Linuxdistribution installieren. Dort geht das alles bis ins kleinste Detail. Ob das ein normaler Anwender auch nur ansatzweise versteht, steht auf einem anderen Blatt. Aber wer es mal gemacht hat, wüsste auf jeden Fall, wie man auch MacOS zwingen kann, alle Applikation zu beenden und sich abzuschalten.

