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Roaming-Gebühren innerhalb der EU: „Das Ende ist nahe“

Ok. Damit wäre klar: Dieser Wert ist nur mit speziellen, zeitlich begrenzten Angeboten zu erreichen.
Ja klar. Wer regulär kauft, kauft teuer.

Dabei ist zu beachten: Alles sehr umständlich und in meinen Augen höchst dubios.
Daran ist rein gar nichts dubios. Die Onlinehändler reichen einfach einen Teil der Vertriebsprovision an Kunden weiter. Alternativ gibt es die Modelle auch so, dass man ein teures Smartphone oder Tablet zum Vertrag dazu bekommt. Unter dem Strich hat man dann entweder einen günstigen Vertrag oder ein günstiges Smartphone/Tablet (je nachdem, wie man es sehen möchte).

Also das mit der guten Netzabdeckung in D stelle ich mal in Frage (bei T-Mobile). Gerade wenn man viel auf den Autobahnen unterwegs ist, ist davon nicht viel zu merken (zB. Kasseler Berge, und bitte nicht sagen: "Hey, da hat's Berge". Erstens sind das keine und zweitens soll derjenige mal durch Österreich fahren, durchweg gute 3G-Abdeckung auf den Autobahnen).
Ausnahmen bestätigen immer die Regel. Und Österreich ist weder repräsentativ noch in irgendeiner Art und Weise mit Deutschland (Größe, Bevölkerungsdichte, Metropolregionen, Pendlerströme...) vergleichbar. Da kann man schon eher die Niederlande als Vergleich heranziehen (Dichte Besiedlung, Polyzentrisch)- Und oh Wunder: Dort sind die Preise sogar noch teurer als in Deutschland. Wir in Deutschland jammern auf hohem Niveau. Meine amerikanischen Kollegen sind immer hin und weg, wenn sie mal ein deutsches Mobilfunknetz nutzen dürfen.
 
Die EU mal wieder. Man registriert mal wieder nicht, dass man Ungleiches nicht per Verordnung gleich machen kann. Klappt beim Euro nicht und sorgt für absolut verrückte Dinge, wie z.B. dass alle EU-Länder zum Wassersparen angehalten sind - Eine gute Sache im trockenen Andalusien, aber kontraproduktiv im wasserreichen Deutschland.
Hat einen sinnvollen Kern, aber ich glaube nicht, daß viele Leute den Wasserreichtum, der kürzlich weite Gebiete erreichte, wirlich trinken wollen würden oder für den Tee nehmen. Und mit sauberem, trinkbarem Wasser sind wir zwar auch gesegnet, aber nicht ganz so im Übermaß. Sonst wäre es ja nicht so teuer.

Dritte-Welt-Land? Schon mal in anderen Industriestaaten gewesen? Da gibt es im Gegensatz zu Deutschland noch riesige Funklöcher wo mal nicht mal 2G-Empfang hat.
Stimmt sicher - ich kenne mich da als Wenigtelefonierer sowieso nicht aus - aber manche andere Industriestaaten, etwa Kanada oder Australien hätten da vielleicht auch Probleme mit der flächendeckenden Versorgung, mit hunderten und tausenden von Sendemasten in völlig menschenleeren Gebieten. Da solltest du die Staaten und Gegenden nennen, das würde deine sicher zutreffende Argumentation auch für Leute, die dich nicht so recht einschätzen können, überzeugender machen.
Beim erwähnten Island hast du ja selbst auf die Unterschiede hingewiesen, die man beachten muß (wobei ich vermute, daß man in Island keineswegs überall so tollen Internetzugang hat wie auf den Buslinien, sondern daß weite Gebiete im Landesinneren völlig internet-verwahrlost sein dürften.
 
Und mit sauberem, trinkbarem Wasser sind wir zwar auch gesegnet, aber nicht ganz so im Übermaß. Sonst wäre es ja nicht so teuer.
Es ist so teuer, weil wir so wenig davon verbrauchen. Das ist ja der ganze Witz an der Geschichte. In der Wasserversorgung gibt es hauptsächlich Fixkosten, weil das Wassernetz so oder so gewartet werden muss - egal, wie viel Wasser durch die Leitungen fließt. Nur bei der Förderung und Aufbereitung entstehen bei Mehrverbrauch leichte Mehrkosten.

Hier in Berlin hat man sogar das Problem, dass durch den geringen Wasserverbrauch das Grundwasser steigt und Fundamente gefährdet.

Quellen, z.B. http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/885500/ oder http://www.zeit.de/2012/14/Wasserversorgung

Stimmt sicher - ich kenne mich da als Wenigtelefonierer sowieso nicht aus - aber manche andere Industriestaaten, etwa Kanada oder Australien hätten da vielleicht auch Probleme mit der flächendeckenden Versorgung, mit hunderten und tausenden von Sendemasten in völlig menschenleeren Gebieten. Da solltest du die Staaten und Gegenden nennen, das würde deine sicher zutreffende Argumentation auch für Leute, die dich nicht so recht einschätzen können, überzeugender machen.
Norwegen und Schweden haben selbst gute Netzabdeckung im dünn besiedelten Norden. Das ist auch recht einfach, da man nur wenige Masten für eine riesige Fläche benötigt.
Bewohner der USA ist die Statusmeldung "No Service" wohlbekannt. Und nicht etwa nur in der tiefsten Prärie, sondern sogar in eigentlich dichtbesiedelten Gegenden. Verbindungs- und Sprachqualität sind im Vergleich zu uns auch nicht wirklich prickelnd. In Australien ist auch praktisch fast alles versorgt, wohin sich Menschen trauen. Dennoch ist es oft so, dass man selbst in eigentlich dicht besiedelten Gebieten stellenweise keinen Empfang hat.