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Der geneigte Nutzer dürfte es bereits herausgefunden haben: Das iPad eignet sich hervorragend zum Lesen von Büchern oder Zeitschriften. Aber lassen sich bisher auch Tageszeitungen vernünftig konsumieren? Die ernüchternde Antwort lautet leider: Mitnichten. Neben einigen überregionalen Blättern, welche mehr schlechte als rechte Apps für Abonnenten ihrer Printprodukte anbieten, gibt es zwar die Möglichkeit, sich E-Papers der Presswerke auf das Tablet zu holen; aber auch das ist wahrlich nicht die angenehmste Art, sich die tagesaktuelle Lektüre zu Gemüte zu führen. Die Entwickler rund um Geschäftsführer Wanja Oberhof haben genau diese von schlechten Lösungen gepeinigte Zielgruppe im Auge.[PRBREAK][/PRBREAK]
Mit niiu liegt eine Applikation in Apples hauseigenem Store, die das Beste aus bisher knapp 25 täglich erscheinenden Zeitungen bündelt – darunter befindet sich unter anderem der Tagesspiegel, die Neue Zürcher Zeitung und Axel Springers schnellstes Pferd, die Bild, im umfangreichen Lese-Angebot. Anders als beispielsweise bei der App Flipboard, handelt es sich hier nicht um Nachrichten aus den Internetauftritten der Medienunternehmen; sondern tatsächlich um die, die auch in der Zeitung stehen. Bei dem ambitionierten Projekt handelt es sich bereits um den zweiten Versuch, einem derartigem Konzept die nötigen Wurzeln zu verschaffen. Vor knapp vier Jahren startete man die gleichnamige "personalisierbare Zeitung" im Printbereich, womit man scheiterte. Jetzt melden sich die Mannen mit rein digitalisiertem Ansatz wieder zurück – und wir haben uns das Ganze natürlich einmal genauer angeschaut.
Papierfeeling auf dem Tablet? Weiterhin Unmöglich.
Allerdings fällt auch das lästige Altpapier weg
Der Reiz einer Tageszeitung liegt nicht nur in der meist weit ausführlicheren Berichterstattung derer im Netz gegenüber – auch das Gefühl dabei zählt. So gibt es für Einige wohl nichts schöneres, als über das Papier zu streichen und den Geruch von frisch Gedrucktem in der Nase zu haben. Schließlich suggeriert einem das auch irgendwo Aktualität. Die App kann die zwei letzten genannten Punkte zwar freilich nicht bieten – der Leser bekommt allerdings trotzdem genau das auf sein iPad, was er auch im Printprodukt bekommen würde. Nur eben so sortiert, wie er es gerne möchte. Und genau hier spielt die App ihre größte Stärke aus: Der Leser legt von vornherein genauestens fest, welche Artikel ihm um die Ohren fliegen sollen. Er muss also nicht zwangsläufig die komplette Publikation vor Augen haben, er kann auch die für ihn relevanten Ressorts anwählen. Der eine schwört auf Politik und Sport, der andere will mehr von Wirtschaft und Kultur wissen – und gerade weil Geschmäcker und Interessen verschieden sind, ist die verstärkte Möglichkeit der Selektion eine klasse Idee. Papierverschwendung gehört so der Vergangenheit an.

Mit niiu liegt eine Applikation in Apples hauseigenem Store, die das Beste aus bisher knapp 25 täglich erscheinenden Zeitungen bündelt – darunter befindet sich unter anderem der Tagesspiegel, die Neue Zürcher Zeitung und Axel Springers schnellstes Pferd, die Bild, im umfangreichen Lese-Angebot. Anders als beispielsweise bei der App Flipboard, handelt es sich hier nicht um Nachrichten aus den Internetauftritten der Medienunternehmen; sondern tatsächlich um die, die auch in der Zeitung stehen. Bei dem ambitionierten Projekt handelt es sich bereits um den zweiten Versuch, einem derartigem Konzept die nötigen Wurzeln zu verschaffen. Vor knapp vier Jahren startete man die gleichnamige "personalisierbare Zeitung" im Printbereich, womit man scheiterte. Jetzt melden sich die Mannen mit rein digitalisiertem Ansatz wieder zurück – und wir haben uns das Ganze natürlich einmal genauer angeschaut.
Papierfeeling auf dem Tablet? Weiterhin Unmöglich.
Allerdings fällt auch das lästige Altpapier weg
Der Reiz einer Tageszeitung liegt nicht nur in der meist weit ausführlicheren Berichterstattung derer im Netz gegenüber – auch das Gefühl dabei zählt. So gibt es für Einige wohl nichts schöneres, als über das Papier zu streichen und den Geruch von frisch Gedrucktem in der Nase zu haben. Schließlich suggeriert einem das auch irgendwo Aktualität. Die App kann die zwei letzten genannten Punkte zwar freilich nicht bieten – der Leser bekommt allerdings trotzdem genau das auf sein iPad, was er auch im Printprodukt bekommen würde. Nur eben so sortiert, wie er es gerne möchte. Und genau hier spielt die App ihre größte Stärke aus: Der Leser legt von vornherein genauestens fest, welche Artikel ihm um die Ohren fliegen sollen. Er muss also nicht zwangsläufig die komplette Publikation vor Augen haben, er kann auch die für ihn relevanten Ressorts anwählen. Der eine schwört auf Politik und Sport, der andere will mehr von Wirtschaft und Kultur wissen – und gerade weil Geschmäcker und Interessen verschieden sind, ist die verstärkte Möglichkeit der Selektion eine klasse Idee. Papierverschwendung gehört so der Vergangenheit an.

Die Partnerzeitungen der niiu-Entwickler.
Schlicht und Edel sollst du sein – und funktionierst du dann auch fein, so bist du ab sofort Mein
Zugang zur Funktionsweise der App findet man recht schnell. Ist man erstmal über einen neuen Account oder der Facebook-Anmeldung registriert, so kann es auch schon losgehen. Ins Auge sticht zuerst vor allem...nun ja, eigentlich gar nichts. Und das ist auch gut so: Lästige Werbung oder grelle Farben sucht man hier vergeblich. Auch das ist so ein Vorteil an der gedruckten Gazette; man wird einfach nicht vom Wichtigstem abgelenkt und sieht sich nicht in seinem Lesefluss beschränkt. Hier ist das ähnlich. Zusätzlich bietet das Programm ein unaufgeregtes und übersichtliches Design. Da man bekanntlich aber Katzen nicht in den womöglich hübschen Säcken kaufen soll, gibt es von den App-Erbauern erstmal einen 14-tägigen Testzugang spendiert. Lobenswert: Wirklich jede erschiene Ausgabe der oben angezeigten Partnerblätter steht zur umfangreichen Prüfung bereit. Die Zusammenstellung ist mit wenigen Wischs und Klicks auserwählt und generiert einem sodann seine ganz persönliche Auswahl an Artikeln, Kommentaren, Essays und was es sonst noch so in handelsüblichen Revolverblättern zu lesen gibt.

Einfach gehalten: Der Startbildschirm und gleichzeitig das Auswahlfenster für Zeitung/Ressort.
Läuft schnell und sanft wie Honig. Mitsamt einer Süße, die beeindruckt und Spaß macht – aber auch Zahnproblemchen mit sich bringt
Wer durch die Zeitung blättert, tut das meist – man höre und staune – in Echtzeit. Auch einen paradoxen Sprung vom Lokalteil bis hin zurück an den leeren Frühstückstisch dürften die wenigsten mit einer gedruckten Blättersammlung in der Hand erlebt haben. Anders als im oben bereits genannten Flipboard konnten wir auch hier während der Testphase weder störende Ruckler, langsame Übergänge oder nervige Abstürze feststellen. Der eigentliche Clou an der Applikation aber ist ein kleines, aber besonders feines Bonbon: Alle Inhalte lassen sich, nach einmaliger, kurzer Aktualisierung, offline (!) lesen. Dieses Feature ist allerdings, wie der Rest vom Fest, natürlich nicht umsonst. Nach der Testphase nämlich muss der überzeugte Nutzer sich entscheiden. Zur Auswahl stehen drei Tarife, die auf den ersten Blick zwar happig wirken, preislich aber ob der Vielfalt an Zeitungen durchaus gerechtfertigt ist.

Die möglichen monetären Verpflichtungserklärungen.
Unser Fazit
Die Aufmachung der App, sowie auch die vielen verschiedenen Zeitungen/Zeitschriften, welche zur Auswahl stehen, gefallen uns sehr gut. Zwar fehlen uns persönlich echte Kracher wie die Süddeutsche Zeitung, die FAZ oder die Augsburger Allgemeine, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Toll ist die Möglichkeit, die App offline zu nutzen. So können auch User mit Wifi-Only-iPad bedenkenlos zugreifen. Der Preis ist, vor allem im Vergleich mit den Kosten möglicher Einzel-Abonnements, völlig angemessen. Wer sich also nach einer gut funktionierenden, preislich fairen Alternative zur Print-Tageszeitung sehnt, welche er auch noch nach Gusto einrichten kann, der ist mit niiu gut beraten.
Den Download/Testzugang gibt es hier.
Zugang zur Funktionsweise der App findet man recht schnell. Ist man erstmal über einen neuen Account oder der Facebook-Anmeldung registriert, so kann es auch schon losgehen. Ins Auge sticht zuerst vor allem...nun ja, eigentlich gar nichts. Und das ist auch gut so: Lästige Werbung oder grelle Farben sucht man hier vergeblich. Auch das ist so ein Vorteil an der gedruckten Gazette; man wird einfach nicht vom Wichtigstem abgelenkt und sieht sich nicht in seinem Lesefluss beschränkt. Hier ist das ähnlich. Zusätzlich bietet das Programm ein unaufgeregtes und übersichtliches Design. Da man bekanntlich aber Katzen nicht in den womöglich hübschen Säcken kaufen soll, gibt es von den App-Erbauern erstmal einen 14-tägigen Testzugang spendiert. Lobenswert: Wirklich jede erschiene Ausgabe der oben angezeigten Partnerblätter steht zur umfangreichen Prüfung bereit. Die Zusammenstellung ist mit wenigen Wischs und Klicks auserwählt und generiert einem sodann seine ganz persönliche Auswahl an Artikeln, Kommentaren, Essays und was es sonst noch so in handelsüblichen Revolverblättern zu lesen gibt.

Einfach gehalten: Der Startbildschirm und gleichzeitig das Auswahlfenster für Zeitung/Ressort.
Läuft schnell und sanft wie Honig. Mitsamt einer Süße, die beeindruckt und Spaß macht – aber auch Zahnproblemchen mit sich bringt
Wer durch die Zeitung blättert, tut das meist – man höre und staune – in Echtzeit. Auch einen paradoxen Sprung vom Lokalteil bis hin zurück an den leeren Frühstückstisch dürften die wenigsten mit einer gedruckten Blättersammlung in der Hand erlebt haben. Anders als im oben bereits genannten Flipboard konnten wir auch hier während der Testphase weder störende Ruckler, langsame Übergänge oder nervige Abstürze feststellen. Der eigentliche Clou an der Applikation aber ist ein kleines, aber besonders feines Bonbon: Alle Inhalte lassen sich, nach einmaliger, kurzer Aktualisierung, offline (!) lesen. Dieses Feature ist allerdings, wie der Rest vom Fest, natürlich nicht umsonst. Nach der Testphase nämlich muss der überzeugte Nutzer sich entscheiden. Zur Auswahl stehen drei Tarife, die auf den ersten Blick zwar happig wirken, preislich aber ob der Vielfalt an Zeitungen durchaus gerechtfertigt ist.

Die möglichen monetären Verpflichtungserklärungen.
Unser Fazit
Die Aufmachung der App, sowie auch die vielen verschiedenen Zeitungen/Zeitschriften, welche zur Auswahl stehen, gefallen uns sehr gut. Zwar fehlen uns persönlich echte Kracher wie die Süddeutsche Zeitung, die FAZ oder die Augsburger Allgemeine, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Toll ist die Möglichkeit, die App offline zu nutzen. So können auch User mit Wifi-Only-iPad bedenkenlos zugreifen. Der Preis ist, vor allem im Vergleich mit den Kosten möglicher Einzel-Abonnements, völlig angemessen. Wer sich also nach einer gut funktionierenden, preislich fairen Alternative zur Print-Tageszeitung sehnt, welche er auch noch nach Gusto einrichten kann, der ist mit niiu gut beraten.
Den Download/Testzugang gibt es hier.
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Du hast den Artikel sehr schön und informativ geschrieben!