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Review MEDION MD90046 Festplatte

Dieses Thema im Forum "Hardware-Tutorials" wurde erstellt von KayHH, 21.04.06.

  1. KayHH

    KayHH Gast

    Moin apfeltalker,

    vor Ostern hatte ich spontan die Idee, mal meine ganzen Festplatten etwas aufzuräumen. Da es auf meinen gut 3 TB mitunter etwas eng zugeht, dachte ich mir, ich kauf mir beim Aldi um die Ecke mal schnell noch 250 GB extra um es beim Umkopieren etwas einfacher zu haben. Ein Platte lag noch im Glasschrank und ich dachte mir schon Glück gehabt, aber es kam anders. Meine Platte wurde aus den hinteren Räumlichkeiten nach vorn geholt, im Schrank lag also nur ein Ansichtsexemplar. Nach der Übergabe von 139 EUR konnte ich eine MEDION MD90046 mein eigen nennen. Auf der Verpackung steht als Systemvorraussetzung Windows 2000, ME oder XP, aber davon ließ ich mich nicht schocken, USB ist USB, Punkt.

    Etwas später am Tag, sollte es losgehen, aber die Platte wurde nicht gemountet. Überhaupt war sie verdächtig leise um nicht zu sagen, ich hatte den Eindruck, dass sie sich gar nicht drehen würde. Die blaue Lampe an der Vorderseite leuchtete, aber das war es dann auch schon. Also fand die Umkopieraktion über Ostern ohne extra 250 GB statt. Herrlich, endlich mal wieder etwas Ordnung. In der Woche darauf habe ich die Platte dann getauscht, die neue Platte wurde auf Anhieb sowohl unter Mac OS X Server 10.3.9, an einem USB 1.1, als auch unter Mac OS X 10.4.6, an einem USB 2.0 Anschluss erkannt. Dennoch gab es ein weiteres Problem, die Platte ging an und aus und an .... Der Fehler war schnell gefunden. Das Netzkabel hatte Plattenseitig einen Wackelkontakt. Also noch mal schnell das Netzteil getauscht, was bei Aldi kein Problem war, mittlerweile kannten sie mich ja schon und der Reklamationszettel war auch schon ausgefüllt.

    Standardmäßig war die Platte im Format FAT32 formatiert. Das Gehäuse ist aus Metall mit Plastikapplikationen an den Enden. Viel Platz dürfte innen nicht vorhanden sein. Mit 205 mm mal 120 mm mal 37 mm ist das Gehäuse kaum größer als eine rohe 3.5'' Festplatte. Das Netzteil ist ein elektronisches, wodurch es erfreulich klein ist und kaum warm wird. Die Platte selbst wird zwar warm, aber ich habe nicht den Eindruck, dass sie in einen kritischen Bereich kommt. Laut Festplatten-Dienstprogramm ist intern eine Western Digital WD2500JB verbaut. Quellen im Internet nennen, 7.200 U/Min., eine Zugriffszeit von 9 ms (Random) und eine Cachegröße von 8 MB als technische Daten. Die Platte ist kaum zu hören. Der S.M.A.R.T.-Status wird nicht unterstützt, die formatierte (HFS+ Journaled) Kapazität beträgt 232,9 GB. Mitgeliefert werden neben dem Netzteil noch eine Treiber-CD für Windows, ein Plastik-Standfuß sowie ein kleines Handbüchlein. Einen Sleepmodus scheint die Platte nicht zu kennen, zumindest konnte ich akustisch nicht ausmachen.

    Das Kopieren einer einzelnen Datei von 1 GB Größe über USB 2.0 an einem iMac G5 2,1 dauert 78 Sek., was einem Datendurchsatz von ca. 12,8 MB/Sek. entspricht. Das Kopieren von 1.279 etwa gleich großen Bilddateien in einem Verzeichnis mit einer Gesamtgröße von 1,46 GB benötigt 119 Sek. Dies entspricht einem Datendurchsatz von ca. 12,3 MB/Sek. Zum Vergleich, eine ebenfalls 250 GB große und schon mehrere Jahre alte Maxtor Personal Storage XT 5000 erreicht über FireWire 400 Datenraten von 19,2 MB/Sek. sowie 23,2 MB/Sek. Dabei ist zu Bedenken, dass die Maxtorplatte evtl. sogar nur mit 5.400 U/Min. läuft sowie, da fast voll, etwas fragmentiert sein dürfte. In umgekehrter Richtung (lesend) erreichen die beiden Testkandidaten Werte von 13,5 MB/Sek. und 12,7 MB/Sek. sowie 23,8 MB/Sek. und 23,9 MB/Sek. USB hat also, wie nicht anders zu erwarten selbst gegen das „kleine“ FireWire keine Chance. Im Praxisbetrieb überträgt die alte Maxtorplatte die Daten fast doppelt so schnell.

    Fazit, die Platte ist klein genug um sie auch mal durch die Gegend zu schleppen und nervt nicht durch laute Betriebsgeräusche. Ich finde sie ideal um z.B. mal eine Datensicherung aufzuspielen und sie dann in einem Bankschließfach zu verwahren. Für eine vollständige Füllung sind ca. 5 Stunden einzuplanen. Der Preis von 139 EUR ist nicht sensationell, aber okay. Im einschlägigen Versandhandel bekommt man ähnliche Platten zum selben Preis.


    Gruss KayHH
     
  2. speumanes

    speumanes Goldparmäne

    Dabei seit:
    25.03.04
    Beiträge:
    558
    Hi.

    Danke für den ausführlichen Bericht!
    Ich bin auch noch auf der Suche nach einer (weiteren) externen Lösung für das interne Fetsplatten"problem". Mit so einer USB Zusatzlösung habe ich auch schon geliebäugelt, aber bisher jeden Kauftermin verstreichen lassen. Jetzt werde ich wohl weiterhin die diversen Angebote, die per wöchentlicher Mail einfliegen, wieder was genauer mir ansehen.
     
  3. amarok

    amarok Galloway Pepping

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    wie schauts denn aus wenn man so eine usb2 platte über einen usb hub betreibt (nur als daten, nicht als programm speicher und auch nicht für videobearbeitung) bzw wenn man derer 2 + maus + tastatur an so ein usb hub anhängt.

    ist der geschwindigkeitsverlust in diesem falle sehr hoch oder verträglich (ich hab nich vor beide platten gleichzeitig zu beschreiben bzw von beiden platten sonderlich oft hin und her zu kopieren, es geht eher um musik (hören) von der einen platte und die andere als datenspeicher für alles andere was man eben so hat ;)
     
  4. speumanes

    speumanes Goldparmäne

    Dabei seit:
    25.03.04
    Beiträge:
    558
    USB Hub....

    Erstmal keine so gute Lösung, die Tastatur über einen HUB zu betreiben. Warum sage ich später. Ich selber habe irgendwo mal gelesen, das man grundsätzlich jedes neue Device erst einmal direkt anschliessen soll. Hat der Rechner das neue Device erkannt, so kann man das danach auch über einen Hub betreiben.

    Geschwindigkeit über mindestens einen USB 2.0 Hub wird kaum anders als direkt angeschlossene Devices. Nur beim Booten, da wird es "kritisch". Damit meine ich, das USB Devices über einen HUB recht spät im System verbunden werden. Ich habe 2 Platten und einen zusätzlich RCfree DV-Brenner im Firewire Zweig und eine USB-Platte über USB angeschlossen. Beim Booten sind die Firewire Geräte recht früh zu sehen. Das USB-Device kommt erst viel später. Das ist u. A. auch der Grund, weswegen ich meine Tastatur allein auf einem Steckplatz am Rechner habe und nicht über einen Hub gehe. Will, oder muss ich mal, über die InstallationsDVD was machen, dann klappt das auch nicht, denn der Hub wird auch noch nicht vom System erkannt. So sind Starts mit der Alt-Taste oder mit C für die DVD nahezu unmöglich. Das gilt in gleichem Masse auch für Bluetoothgeräte (z. B. eine Blauzahn Maus-Tastaturkombi).

    Ob Dir das hilft? Keine Ahnung. Ist nur das, was ich gelesen und selbst erfahren habe.

    Noch einen schönen 1. Mai wünschend verbleibe ich euer speumanes
     
    amarok gefällt das.
  5. amarok

    amarok Galloway Pepping

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    vielen dank das hilft mir schon wesentlich weiter. es geht halt darum das ganze am notebook so zu betreiben und da hab ich nicht jedesmal lust tastatur, maus und die externen festplatten alles einzeln an zu stöpseln (ausserdem wirds halt auch knapp mit den usb ports). wegen dem booten stört das weniger, denn maus und tastatur hab ich im normalfall ja auch noch "on board" ;) danke für den hilfreichen beitrag und viel spass mit dem karmapünktchen ;)
     
  6. speumanes

    speumanes Goldparmäne

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    558
    Wenn ich jetzt nur noch wüsste, wo ich das gesehen habe... Es gibt so einen "Kasten" an dem stöpselt man alles stationäre an und die Verbindung Apple-Book mit den festen Peripheriegeräten wird über diese Dockingstation erledigt. Ich bin mir sicher, das ich davon gestern, spätestens vorgestern was gelesen habe.

    Wie das preislich kommt, weiss ich nicht mehr, da für mich zurzeit sowieso nicht interessant. Es waren auch nur kleine Bildchen dabei, so dass man nicht wirklich was sehen konnte. Das, was man eher erahnen konnte, war, das ein Book rückwärtig mit der Dockingstation verbunden wurde und wohl wahlweise alle Anschlüsse "hinten" oder seitwärts hatte. Ich weiss es nicht genau, meine aber auch quergelesen zu haben, dass das Netzteil weiterhin für den portablen Bereich erhalten bleibt. Oder kurz gesagt, die Dockingstation hat ein eigenes Netzteil. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

    Vielleicht schaust Du mal die letzten Tage bei den üblichen Verdächtigen nach und findest das noch.

    Ansonsten: Viel Spass.
     
  7. One0One

    One0One Boskop

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    206
    Sorry für meine naive Frage, aber bist Du bei FAT32 geblieben und hat das funktioniert?
    Ich dachte bisher immer, die HDDs müßten mit einem anderen System laufen o_O

    Danke. Grüsse
    Oli

    Edit: Habe mir doch durch die Suche selbst helfen können...

     
  8. Hausmeister76

    Hausmeister76 Adams Parmäne

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    1.300
    FAT ist nicht nur auf 128GB beschränkt! Es würde also auch mit FAT32 laufen. Mit FAT32 bekommst du maximal 2/8 TiB hin, brauchst zum formatieren aber auch spezielle Treiber/Programme. Also 250GB mit FAT32 sind kein Problem.

    so long...
     
  9. 139 € für 250GB ist aber schon n bissl brutal find ich.
    Für das Geld kann man auch eine 300GB Platte von einem Hersteller der Wahl und ein gutes externes Gehäuse kaufen.
    Da hat man 50GB mehr und wahrscheinlich auch bessere Qualität.
     
  10. KayHH

    KayHH Gast

    Link? Gruss KayHH
     
  11. KayHH

    KayHH Gast

    Moin Sandal Tolk,

    die Platte die du vorschlägst hat zum Zeitpunkt meines Reviews 104 EUR gekostet, zzgl. Versand, min. 10 EUR (bei Alternate) und zzgl. dem billigsten Gehäuse derzeit 25 EUR (bei Alternate). Macht zusammen 139 EUR und ich hätte dann drauf warten müssen. Deshalb schrieb ich „Im einschlägigen Versandhandel bekommt man ähnliche Platten zum selben Preis.“.


    Gruss KayHH
     
  12. Habt ihr keinen entsprechenden Händler bei euch in der Nähe?
    In Hannover haben wir allein in einer Straße 4 Händler, die zu ähnlichen Preisen verkaufen und es sind immerhon 50gb mehr ;)
     
  13. KayHH

    KayHH Gast

    Moin Sandal Tolk,

    hast du mal links geschaut wo ich wohne? Natürlich gibt es in Hamburg Händler die günstiger sind, aber Hamburg ist groß und der Aldi gerade 5 Minuten zu Fuss entfernt und ich brauchte die Platte sofort. Ich zitiere mich selbst noch mal: „Der Preis von 139 EUR ist nicht sensationell, ...“. Momentan bekomme ich eine fertig konfektionierte externe 250er hier in der Nähe für 100 EUR und für 130 EUR gibt es jetzt 300 GB. Aber das ist jetzt und 5 Wochen sind eine lange Zeit.

    http://www.hw-elektronik.de/index.html?c~11.4


    Gruss KayHH
     

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