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Retail-VP Jerry McDougal verlässt Apple

Martin Wendel

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Jerry McDougal, Vice President of Retail, war seit dem Jahr 2000 bei Apple und hat dort, gemeinsam mit dem ehemaligen Retail-Chef Ron Johnson, an der Strategie für die Apple Stores gearbeitet. Am Freitag habe er sich schon von einen Kollegen verabschiedet, nun wurde der Weggang gegenüber AllThingsD auch von Apple bestätigt. Der Grund soll, so eine namentlich nicht genannte Quelle, persönlicher Natur gewesen sein: McDougal möchte mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. [PRBREAK][/PRBREAK]

Jerry McDougal galt als Kandidat für den Posten als Retail-Chef, der seit dem Rauswurf von John Browett im Herbst letzten Jahres noch immer nicht nachbesetzt wurde. Jim Bean, bisheriger Vice President of Finance, wird nun den ehemaligen Posten von Jerry McDougal übernehmen.

mcdougal_ifoapplestore.com.jpg
Via ifoAppleStore.com
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Jim Bean hat sich an meinem Namen orientiert
 
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff :-!
 
Es mögen ja bei ihm wirklich persönliche Gründe gewesen sein, aber es fällt schon sehr auf, das so nach und nach alle die noch mit dem Steve gearbeitet haben, Apple verlassen, oder gefeuert werden....
 
Die Betonung liegt auf ALLE! Für mich neben Steve und Tim wichtigsten Leute waren damals noch Jony und Phil. Die sind noch da.

Ich verstehe die Panikmache nicht. Nur weil Apple weniger Nachschub für das iPhone braucht und auch aufgrund dessen der Aktienkurs ein Stück weit sinkt wird Apple hier tatsächlich als sinkendes Schiff bezeichnet? Es liegen noch nicht mal Zahlen vor und es wird Panikmache betrieben?
 
Dem besten und beliebtesten Konzern der Welt, werden doch absichtlich Nadeln in die Schuhe gesteckt, nur um ihn schlecht zu machen.
Man sieht direkt was negatives, sofern hier und da mal etwas anders produziert oder weniger bestellt wird.
 
Das Apple der beliebteste Konzern der Welt ist, würde ich, solltes du das wirklich objektiv meinen und nicht subjektiv einmal mit einer Quellenangabe selbst lesen. Wäre sehr nett.
Das sinkende Schiff würde ich nicht sagen, aber wir können ganz sicher nicht sagen, wer neben Steve und Tim die wichtigsten waren. Denn wer auf welchen Posten steht, sagt nicht immer aus, wie wichtig die Person auch im Endeffekt ist. Also so pauschale Aussagen wie Jony und Phil waren wichtiger als der Rest, damit wäre ich vorsichtig.

Das es ganz langsam schlechter für Apple läuft kann man ja auch nicht abstreiten, die Zahlen mögen wieder stimmen. Die Kundenzufriedenheit ist jedoch in der letzten Zeit, soweit ich das mitbekommen habe, auch hier im Forum, gesunken. Dieser Aspekt ist nicht zu vernachlässigen. Samsung und Windows sind für viele eine echte Alternative geworden (für mich natürlich nicht ;) ).
 
Natürlich haben alle ihren Anteil an den Erfolgen die Apple in den letzten Jahren verbuchen konnte, keine Frage. Aber für mich ist bei Apple halt die Wirkung nach außen besonders entscheidend. Und da halte ich eben Jony und Phil für besonders wichtig. Im Unternehmen intern halte ich grundsätzlich viele Leute für ersetzbar, bzw. würde ich mich dagegen wehren, die Erfolge in manchen Bereichen auf einzelne Schultern zu laden, auch wenn manche Personen natürlich die Verantwortung für das Ergebnis tragen!

Das mit der Zufriedenheit der Kunden habe ich auch mitbekommen. Ich selbst habe ja auch ein S3, nutze momentan aber wieder mein iPhone 4. Ich frage mich, woher diese Unzufriedenheit kommt. Von dem Maps-Problem abgesehen, sehe ich nicht, was bei iOS 6 schlechter gewesen wäre. Bei OSX sehe ich ebenfalls keine Nachteile im Vergleich zu den letzten beiden Jahren. Auch vom äußeren her sind die Geräte in meinen Augen eher attraktiver geworden. Das iPhone 5 scheint dieses Tonproblem bei Anrufen zu haben. Das ist natürlich übel, allerdings kann man es ja sicher austauschen lassen.

Im mobilen Bereich ist iOS nach wie vor das einfachste OS mit den besten Apps (gerade wenn ich gleiche Apps bei iOS und Android vergleiche). Es hat Nachteile, keine Frage, aber diese sind in meinen Augen nicht größer geworden.

Im Bereich Macbook ist man besser denn je aufgestellt. Mit dem Retina-Modell hat man ein schlankes, schickes, top verarbeitetes Notebook mit dem besten Display, das ich in Notebooks bisher gesehen habe. Noch dazu ist es unheimlich schnell - für eine solche Leistung muss man bei anderen Herstellern deutlich größere Ausmaße in Kauf nehmen.

Der Mac Pro ist natürlich ein Stück weit ein dunkles Kapitel in der letzten Zeit. Für mich vollkommen irrelevant, scheinen einige diesen doch zu wollen/brauchen.

Der iMac hat sich verbessert. Natürlich gibts da auch Kritik, aber gerade das weniger spiegelnde Display ist für mich ein Riesen-Vorteil.

Es gibt bei mir genau zwei Dinge, die zur Unzufriedenheit beitragen. Die schnelleren Zyklen der Geräte (wenn es denn nicht nur einmalig war bei dem iPad 4) und die Preise, die teilweise deutlich angestiegen sind (insbesondere iPhone und iMac finde ich exorbitant hoch).
Aber kann das alleine zu einer scheinbar deutlich steigenden Unzufriedenheit führen?