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Regierung beschließt Gesetze gegen Hacker

Dieses Thema im Forum "Gerüchteküche" wurde erstellt von Nathea, 21.09.06.

  1. Nathea

    Nathea Admin
    AT Administration

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    Computer-Hacken wird noch stärker geahndet werden als dies bislang bereits der Fall war. Hacker müssen künftig selbst dann mit einer Strafverfolgung rechnen, wenn sie keine Daten klauen oder verändern. Nach einem am Mittwoch vom Kabinett verabschiedeten Gesetzentwurf soll künftig bereits der unbefugte Zugang zu besonders gesicherten Daten unter Strafe gestellt werden.

    Lest selbst:
    n-tv vom 21.09.2006

    Gruß,
    Nathea
     
  2. stk

    stk Grünapfel

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    Moin,

    Na, das war's ja dann wohl mit Windows :p.

    Gruß Stefan
     
    newman gefällt das.
  3. Walli

    Walli Blutapfel

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    Da werden am Ende wieder nur nützliche Sachen auf ne schwarze Liste geschoben. Was sollen denn "Programmen zum illegalen Eindringen in Datennetze oder Computer" sein? Solche "Ich probiere 100000 Passwörter aus bis eins passt"-Tools für Skript-Kiddies oder was? Wer wirklich was hacken will braucht eigentlich kaum mehr als eine handelsübliche Linux-Distri ohnehin schon mitliefert.
     
  4. thrillseeker

    thrillseeker Lord Grosvenor

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    Heftig... warum werden politische Entscheidungen zum IT-Bereich eigentlich immer von Leuten getroffen, die scheinbar keine Ahnung haben? (siehe auch die neue Rundfunkgebühr für internet-fähige Computer, oder die Gesetzgebung zum Kopieren von CDs und DVDs, oder das Thema Software-Patente)

    Bei mir ergibt sich nun sofort die Frage: wenn ich mit einem Programm wie KisMAC einen Netzwerk-Scan durchführe, um die Sicherheit meines eigenen Airport-Netzes zu testen, werden ja, ohne dass es sich vermeiden läßt, alle anderen WLAN-Netzwerke des gleichen Kanals mitgescannt. Offenbar verletze ich dadurch das Gesetz, und auch das Programm selbst würde ab sofort als problematisch gelten. Ich habe infolgedessen zukünftig keine Möglichkeit mehr, die Sicherheit meines Netzes zu überprüfen -- und das Gleiche gilt auch für alle Netzwerk-Administratoren, weil die entsprechenden Tools kriminalisiert werden. Wow... starker Tobak!
     
  5. Walli

    Walli Blutapfel

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    Wer braucht denn noch Tools zur Überprüfung der Sicherheit? Die ist doch dann gewährleistet wenn man die bösen Tools verbietet, also braucht man keine Überprüfung...</ironie> Args, ich könnte kotzen wenn ich sehe, dass immer mehr dumme Menschen immer mehr sinnlose Beschlüsse treffen.
     
  6. stk

    stk Grünapfel

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    Moin,

    Die Entscheidungen werden von Leuten getroffen, die Interesse an ihrem (und ihrer Sponsoren) Machterhalt haben. Wie sagte unser Bundeshorst heute so treffend: »Dumme Menschen kann sich nur eine Diktatur leisten.«

    Ebend!

    Als Verschwörungstheoretiker mag man da Methode erkennen: Man sorge qua Abschaffung der Privatkopie, Bildungsmisere, Zahlemann via GEMA und GVL auf alles was eigene Meinung heißt, Einsortierung der halben Bevölkerung in sog. "Anti-Terror-Dateien", Gängelung durch maschinenlesbare Ausweise und nun auch durch Verschärfung gegen die Befreiungsmaßnahmen dazu, das nur noch die öffentlich-rechtliche Regierungsmeinung das Volk verblödet und dieses durchgängig kontrollierbar wird.

    Gab's schon mal, hieß Gleichschaltung. Scheint gerade wieder im Mode zu kommen :oops:.

    Gruß Stefan
     
  7. KayHH

    KayHH Gast

    Und das ganze speichere man dann noch ab und überreiche es im voraus eilendem Gehorsam (Push-Verfahren) unseren großen Freunden jenseits des großen Teiches. Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen könnte. Gruss KayHH
     
  8. wescom

    wescom Rheinischer Krummstiel

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    ...und wenn dann was passiert schreien alle rum, warum der staat nichts tut...
    man kann hier absolut differenzierter meinung sein. ich finde es als unternehmer richtig, dass der versuch strafbar ist. ich riskiere keine insolvenz durch irgend welche möchtegern hacker.
     
  9. stk

    stk Grünapfel

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    Moin,

    gerade als Unternehmer solltest Du eh darauf bedacht sein, genügend Hürden aufzustellen um Deinen Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten (heutigentags fast gleichbedeutend mit Rechner-Uptime). Da sollten uns die "Versuche" dann eigentlich wurscht sein.

    Gruß Stefan
     
  10. Macbeatnik

    Macbeatnik Golden Noble

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    "In Erwägung unserer Schwäche machten sie Gesetze die uns knechten sollen, diese seien künftig nicht beachtet in Erwägung das wir nicht mehr Knecht sein wollen".
    Brecht
     
  11. wescom

    wescom Rheinischer Krummstiel

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    die hürden sind da und funktionieren. trotzdem begrüße ich solche entscheidungen...
     
  12. reimic

    reimic Stina Lohmann

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    Leute da fällt mir gerade was ein was mich intressieren würde.
    Und zwar hat mein Professor ein Programm (Linux) auf einer bootbaren Diskette mit dem sich alle LOKALEN Adminkennwöter (Windows) zurücksetzten lassen. Is sowas legal? Das funktioniert echt.. hat mich total gewundert, ist ja eine rießige Sicherheitslücke finde ich... hab es selber auch schon getestet..
     
  13. KayHH

    KayHH Gast

    Warum sollte das nicht legal sein? Windows läuft ja in dem Moment wo die Passwörter zurück gesetzt werden gar nicht, kann sich also auch nicht wehren, ganz schön fies, hähä. Und was man mit einem anderen OS auf die Platte schreibt geht MS ja wohl nichts an, mal ganz davon abgesehen dass nur Daten verändert werden die man selbst eingegeben hat. Wäre ja noch schön wenn MS ein Patent oder sonstige Rechte auf MEINE Passworte hätte. Gruss KayHH
     
  14. Walli

    Walli Blutapfel

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    Es war schon vorher strafbar in gesicherte Netzwerke einzudringen. Wo liegt jetzt der Unterschied? Darin, dass man Leute, die solche Tools zur Absicherung der eigenen Netze einsetzen wollen kriminalisiert. Die Leute, die vorher Unsinn gemacht haben werden sich auch nicht durch solche lächerlichen Bestimmungen davon abhalten lassen.

    Wieso Sicherheitslücke? Irgendwo müssen die Dinger zumindest in Form eines Hashes gespeichert werden, damit die Authentifizierung funktionieren kann. Also kann man sie auch zurücksetzen. Eine Sicherheitsücke wäre es, wenn man sie irgendwo wieder im Klartext auslesen könnte (wie es BTW bei ubuntu zeitweise der Fall war).
     

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