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Recht: Bestellt und bezahlt.. Preis wurde falsch angezeigt...

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von s0f4surf3r, 09.09.09.

  1. s0f4surf3r

    s0f4surf3r Langelandapfel

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    Hallo Leute!

    Bin gerade ziemlich verärgert über DELL. Dort habe ich am Sonntag ein Bundle bestehend aus Maus, Rucksack und USB Stick für 32 Euro über den Webshop bestellt. Per Sofortüberweisung habe ich auch gleich bezahlt. Eine Bestellbestätigung kam dann auch am Montag. So und heute erhalte ich folgende Mail

    Kann mir jmd sagen wie die rechtliche Situation aussieht? Muss ich mir das gefallen lassen? Müssen die zu dem Preis liefern?
     
  2. iMacer

    iMacer Cripps Pink

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    Hat nicht Quelle in so einer Situation auch ausliefern müssen? o_O
     
  3. Mikrolisk

    Mikrolisk Hildesheimer Goldrenette

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    Zu wessen Gunsten waren die Preise denn da falsch ausgezeichnet?? Und um wieviel daneben lag der Preis?

    Andreas
     
  4. s0f4surf3r

    s0f4surf3r Langelandapfel

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    zu meinen Gunsten... jetzt kann man das Set für 70 Euro neu bestellen.
     
  5. N8Jogger

    N8Jogger Schöner von Nordhausen

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    Hier finden sich noch mehr "Geschädigte".
    Und -so- sah das Angebot aus.
     
  6. s0f4surf3r

    s0f4surf3r Langelandapfel

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    tja da kann man wohl nichts machen.. Ein Hoch auf DELL! Jetzt darf ich 10 Tage auf mein Geld warten und bekomme nichts dafür. Mongos
     
  7. rc4370

    rc4370 Wöbers Rambur

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    Urteil: Falsche Preisangabe im Netz -

    Kaufvertrag gültig Das Landgericht Köln hat in einem Urteil zu der Frage Stellung genommen, wie eine falsche Preisangabe im Internet zu behandeln ist (Az. 9 S 289/02). Demnach muss ein Verkäufer unter bestimmten Voraussetzungen zum falschen Preis liefern.


    Im Internet war ein Projektor zu einem Preis von zirka 3.000 Euro angeboten worden, den ein Kunde entsprechend bestellte. Vom Anbieter erhielt der Kunde im automatisierten Verfahren ("Auto-Reply") unverzüglich eine Bestätigung per Mail, dass der Auftrag bald ausgeführt werde. Nur wenige Minuten später erhielt der Kunde eine weitere Mail mit dem Hinweis, dass die Preisangabe im Internet falsch gewesen sei. Der Projektor könne nicht zu dem genannten Preis geliefert werden.
    Die Kölner Richter verurteilten den Internetanbieter zur Lieferung des Projektors zu dem günstigeren Preis. Aufgrund der automatisierten Antwort des Anbieters sei ein Vertrag zum Preis von zirka 3.000 Euro zustande gekommen. Eine Anfechtung dieser Willenserklärung ist nicht möglich.

    Praxistipp: Bei automatisierten Bestellungsbestätigungen ist deutlich und unmissverständlich zum Ausdruck zu bringen, dass es sich bei der Erklärung nicht um eine rechtsverbindliche Annahme eines Vertragsangebotes handelt. Andernfalls lassen sich Fehler im Internetangebot durch eine Anfechtung nicht mehr korrigieren.

    Quelle: http://www.pcwelt.de/news/recht/39939/urteil_falsche_preisangabe_im_netz_kaufvertrag_gueltig/
     

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