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Raus aus der US-Cloud! Warum die „Donroe-Doktrin“ den digitalen Todesstoß für unsere Wirtschaft bedeuten kann

Apfeltalk Redaktion

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Die Gefahren, die von US-Clouds für die deutsche und europäische Wirtschaft ausgehen, sind inzwischen unbestreitbar. Der CLOUD Act ermöglicht es den USA, auf Daten zuzugreifen, unabhängig davon, wo sie physisch gespeichert sind, was die digitale Souveränität gefährdet. Unter der "Donroe-Doktrin" wird diese Bedrohung durch wirtschaftliche Spionage und die Möglichkeit eines "Kill Switch" verstärkt, der ganze Wirtschaftszweige in Deutschland lahmlegen könnte.

Die Notwendigkeit für Europa, eigene Cloud-Infrastrukturen zu entwickeln, wird immer dringlicher, um die Abhängigkeit von US-Anbietern zu reduzieren. Alternativen existieren, doch es bedarf einer starken politischen und wirtschaftlichen Initiative, um diese umzusetzen. Indem wir in eigene Technologien investieren, können wir unsere digitale Unabhängigkeit und wirtschaftliche Freiheit zurückgewinnen – lasst uns darüber diskutieren, welche Schritte ihr für notwendig haltet!

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Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
 
Das sind alles schöne Gedanken, es wird nur immer so sein, das ein Zugriff da sein wird. Ob wir uns da in Europa eigenständig aufstellen oder nicht. Man hat immer wieder seine Finger überall im Spiel, das hat die Geschichte gezeigt und das wird sich auch nicht groß ändern können. Und wenn man nicht im Rahmen dessen spurt, dann ist so ein Staatsoberhaupt auch mal schnell zu einer spontanen Auslandsreise eingeladen.
 
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Reaktionen: Newton1992
Also, der Artikel ist ja mal extrem... nennen wir es "druchwachsen"...

"Was passiert, wenn die politische Großwetterlage kippt? Wenn die EU sich weigert, Strafzölle auf US-Waren zu akzeptieren, oder wenn Deutschland in einer geopolitischen Frage nicht stramm an der Seite Washingtons steht?"
Hä? Die EU weigert sich Strafzölle auf US-Waren zu akzeptieren?
Na, dann erhebt sie halt keine, und die US Waren kommen ungehindert, und unbezollz zum Endverbraucher.
Ist nur leider auch jetzt nicht so. Meinen Rucksack aus den Staaten musste ich verzollen, und Gebühren zahlen. Waren mal eben knapp 80 EUR extra. Die EU darf das gerne nicht akzeptieren. Hab da kein Problem damit.
Die USA auch nicht. Werden ihre Waren ja hierzulande günstiger...

Oder meinst die Redaktion das anders rum? Wenn die EU sich weiger einfuhrzölle auf EU Wahren zu akzeptieren?
also, wenn die USA EU-Waren einführt, und diese dort verzollt werden sollen?
Dann:
1. habt ihr das falsch beschrieben
2. passiert da garnix weiter. Der Einführende in den USA muss den Zoll bezahlen, oder die Waren gehen zurück zum Absender. Und beim nächsten mal Bestellt der Importeur halt nicht mehr in der EU.
Kein Grund also für die USA irgendeinen "Stecker" zu ziehen...



"Die technische Macht dazu haben die Hyperscaler. Ein Knopfdruck in Redmond oder Mountain View reicht, um ganze Wirtschaftszweige in Deutschland lahmzulegen."
Das Stimmt. Die schneiden sich dann aber ihren Markt ab.
Die Kunden werden dann natürlich sofort aufhören die Monatliche Gebühren zu zahlen.
Zudem wird es Schadenersatzklagen-Wellen geben... DAS wird was..
Also, das Szenario ist nicht sehr wahrscheinlich...
Also, der Artikel ist ja mal extrem... nennen wir es "druchwachsen"...

"Das Handelsblatt beschreibt treffend das IT-Dilemma europäischer Unternehmen: Wir haben uns in eine Abhängigkeit begeben, die an Sucht grenzt. Alternativen werden als zu teuer, zu kompliziert oder „nicht leistungsfähig genug“ abgetan. Doch was kostet ein Tag Stillstand der deutschen Automobilindustrie? Was kostet der Verlust der Marktführerschaft im Maschinenbau durch Spionage?"
Absatz eins stimmt.
Nur:
1. Gegenargument siehe oben
2. Waben "wir" unserem "Wirtschaftsfeind" China die Daten und Infos 25 Jahre lang freiwillig gegeben. Die bauen jetzt die besserne Autos - zu Bruchteilen an Kosten.
Von daher wird der niedergang der Automobilbranche nicht durch Konkurenz aus den USA sondern aus China erfolgen.
Passiert ja alles aktuell gerade jetzt schon...
Dazu haben "wir" aber keine "Hyperscaler" gebraucht. Das haben "wir" ganz freiwilig um Lohnkosten zu sparen, und später dann ganz freiwillig, um das Elektroauto (vermeintlich) zu verhindern, alles selbst eingeleitet. Mit "wir" meine ich natürlich die deutsche Automobil-Branche.


.
"Ein deutsches Ingenieurbüro, das seine hochsensiblen Patentpläne in OneDrive oder Google Drive speichert, riskiert, dass diese Informationen direkt auf dem Tisch der US-Konkurrenz landen – sanktioniert durch den Vorwand der „nationalen Sicherheit“ der USA."
Das stimmt zwar. Aber, interne Vorschriften sollten das eigentlich verhindern.
Und falls nicht: selber schuld.
Und falls doch: Hilft eine ander Cloud auch nicht, wenn die "idioten" dann doch wieder one-Drive nutzen.
Das alles natürlich unter der Prämisse dass das alles tatächlch irgendwann überhautp mal passieren sollte.

Der Artikel ist in all den Punkten extrem "Hochstiliersert" bzw. "Apokalyptisch"
Würde empfehlen einfach mal durchzuatmen, und kein USA gegen EU Endgame-Szenaria als "wird so kommen, save!" Szenario anzunehmen.
Wenn das nämlich passiert, dann haben wir noch ganz andere Probleme...

"Wir stehen an einem Scheideweg. Entweder wir akzeptieren den Status als digitale Kolonie unter der „Donroe-Doktrin“, oder wir emanzipieren uns. Es wird Geld kosten, es wird anstrengend sein, und es wird nicht alles sofort perfekt funktionieren. Aber der Preis für das Nichtstun ist der Verlust unserer wirtschaftlichen Freiheit. Lasst uns also aufhören, über die Gefahr durch US-Clouds zu reden, und anfangen, unsere eigene zu bauen. Sofort."

Klingt wie ne Rede auf nem Parteitak der Linke 🤮
Gehts noch ne Nummer kleiner? Graustufen? Tod oder Leben?
Es gibt ne Tonalität dazwischen 👍😉

Inhaltlich: Klar. Lass uns anfangen.
Nur wer ist "uns"? und wer ist "wir"?
Und wer bezahlt das?
Und wer soll es mache?
SAP ? :innocent:
Sehe da keine iT Firma in D/EU welcher man da ne gute Lösung zutrauen könnte...
Das Problem ist: "wir" müssen 30 Jahre stillstand aufholen.

Aber gerne: Packen "wir" es an !a:t 👍👍
🤷‍♂️
 
@Newton1992 vieles richtig erkannt!
Aber was ist die Konsequenz? Weichspülen und hoffen, dass die USA unser Freund bleiben oder

EINFACH MAL MACHEN.

Verstehe mich nicht falsch, aber die Quintessenz vieler solcher Bedenken ist nicht MACHEN, sondern ZERREDEN. Deswegen habe ich meine Tonalität exakt so gewählt, denn wir (D/EU) müssen endlich ins TUN kommen!

Klingt wie ne Rede auf nem Parteitak der Linke 🤮
... und was hat wirtschaftliche Unabhängigkeit mit der Linken zu tun????
 
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und während wir hier fleissig über Abhängigkeiten diskutieren hostet das BSI das neue Meldeportal - unter anderem für KRITIS relevante Dinge - in der AWS Cloud.
Quelle: https://www.heise.de/news/Cybersicherheit-BSI-Portal-geht-online-und-nutzt-dafuer-AWS-11130478.html

Beruflich und auch privat habe ich keine Bedenken, US Cloud Anbieter zu nutzen. Dienstlich im Enterprise Umfeld liegt alles in M365. Dazu kommen noch die bösen Clouds AWS und Google Cloud.
Unsere Konzern Datenschützer und unsere IT Security Jungs sind, das weiß ich aus vielen Jahren der Zusammenarbeit, kompetent genug, einschätzen zu können, was da geht und was nicht.
Btw, M365 kann im dienstlichen Umfeld mit Bring-your-own-key genutzt werden, dann können weder MS noch die US Regierung mitlesen.

Privat nutze ich die iCloud für Mail, Kalender, Kontakte etc. und für die paar Dokumente, die ich habe, M365.
Ich könnte diese Daten auch auf einem meiner beiden NAS speichern - aber der Komfort der Cloud Dienste ist mir für manche Dinge wichtiger. So wandern nur Backups der Daten auf die beiden NAS.
 
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(Full Disclosure, ich arbeite bei einer Firma, die an OpenDesk beteiligt ist.)

Es ist doch alles machbar, Schleswig-Holstein hat es vorgemacht, die sind komplett weg von Microsoft und sind zu rein europäischen Lösungen gewechselt, gehostet werden die Daten in Deutschland.

Nachdem dem Internationalen Strafgerichtshof von Microsoft der Dienst abgedreht wurde sind die auch zu OpenDesk gewechselt: https://netzpolitik.org/2025/sorge-...htshof-kickt-microsoft-aus-seiner-verwaltung/

Übrigens, die Versprechungen amerikanischer Konzerne, ihre Clouds in Europa seien vor Zugriff durch amerikanische Geheimdienste sicher sind falsch: https://www.heise.de/news/Gutachten...ff-auf-europaeische-Cloud-Daten-11111043.html

Das Thema Datensouveränität spielt in den Gesprächen mit Kunden mehr und mehr eine Rolle.

Deutschland und Europa müssen da aus dem Knick kommen. Ich glaube viele Endanwender, die deswegen Outlook nutzen "weil man das halt so macht" haben keine Ahnung dass all ihre Daten in den USA liegen. Selbst wenn sie IMAP nutzen und kein Exchange. Der Client kann nativ kein IMAP mehr, das läuft alles über die Cloud. Inclusive Credentials.
Ich persönlich finde das ganz schlimm wie wenig sich die meisten Nutzer auch dafür interessieren. Das Geschrei ist immer nur nachher groß wenn dann das Kind in den Brunnen gefallen ist.
 
Schleswig-Holstein hat es vorgemacht,
Hier gibt es dazu weitere Infos

 
tw, M365 kann im dienstlichen Umfeld mit Bring-your-own-key genutzt werden, dann können weder MS noch die US Regierung mitlesen.
Und was ist, wenn die US Regierung entscheidet, dass ihr gar keinen Zugriff mehr auf eure Daten bekommt?
Solche Überlegungen sind zu weit hergeholt....? Trump beweist uns doch gerade das Gegenteil.


Nachdem dem Internationalen Strafgerichtshof von Microsoft der Dienst abgedreht wurde sind die auch zu OpenDesk gewechselt: https://netzpolitik.org/2025/sorge-...htshof-kickt-microsoft-aus-seiner-verwaltung/

Gruß
Andi
 
Und was ist, wenn die US Regierung entscheidet, dass ihr gar keinen Zugriff mehr auf eure Daten bekommt?
Solche Überlegungen sind zu weit hergeholt....? Trump beweist uns doch gerade das Gegenteil.


Gruß
Andi
Da ich in der kritischen Infrastruktur arbeite, sind Risiken und entsprechende Schutzmaßnahmen Tagesgeschäft.
Es gibt ja nicht nur „befreundete Präsidenten“ sondern auch Regierungen und Gruppierungen, die uns weniger gesonnen sind.
 
Da ich in der kritischen Infrastruktur arbeite, sind Risiken und entsprechende Schutzmaßnahmen Tagesgeschäft.

Was würdest du schätzen: Wie viele kritische Infrastruktur wird ausreichend gegen Ausfall geschützt, 10, 30, 50, 70, 90 Prozent?

Gruß
Andi
 
Was würdest du schätzen: Wie viele kritische Infrastruktur wird ausreichend gegen Ausfall geschützt, 10, 30, 50, 70, 90 Prozent?

Gruß
Andi
ich maße mir da nicht an, das bewerten zu können. Zumal ich ja nicht alle betroffenen Branchen kenne, die in KRITIS fallen.

Davon ab, so Weichmacher wie "ausreichend" machen es noch schwieriger.
Wenn Jahre oder sogar Jahrzehnte alles Gut gegangen ist, dass aber nur, weil man trotz grober Fehler einfach viel Glück hatte - war dass dann ausreichend?
Oder wie sieht es aus, wenn man immer wieder die Situation anhand der aktuellen Lage bewertet, Maßnahmen analysiert und regelmäßig umsetzt, Failover Optionen installiert, Recovery testet und dann ein absolut unplanbares Unglück vorkommt, dass alle Planungen Zunichte gemacht hat - war dass dann nicht ausreichend?

Unterm Stich muss man sagen, dass es keine 100% Sicherheit gibt.
Schon John Lennon wusste, dass das Leben das ist, was passiert, während man andere Pläne schmiedet.

Und, um zum Thema zu kommen, die gibt es auch nicht, wenn man Daten wieder "in der eigenen Souveränität" speichert, statt US Anbieter zu nutzen.
 
Zudem wird es Schadenersatzklagen-Wellen geben... DAS wird was..
Also, das Szenario ist nicht sehr wahrscheinlich...
In meinen Augen sehr naiv. Ähnlich naiv wie man vor vier Jahren auch dachte "nein, Putin setzt seine Gaslieferungen nicht als Waffe ein, er sägt doch nicht den wirtschaftlichen Arm ab auf dem er sitzt"

Wie im Trump-Thread geschrieben: Trump und seinen Strippenziehern geht es schon lange nicht mehr um die Wirtschaft, sofern das überhaupt jemals ein Motiv war. Es geht nur noch um geopolitische Dominanz, ihre Egos und Weltanschauung.

Wenn wir Europäer weiterhin versuchen, das ganze ausschließlich durch die Handels- und Wirtschaftsbrille zu sehen, haben wir in den letzten paar Jahren absolut überhaupt nichts kapiert und jetzt schon auf ganzer Strecke verloren.
 
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Reaktionen: StillMacUser
ich maße mir da nicht an, das bewerten zu können.
Du hast aber den Einzelfall "deine Firma" als Beispiel für "nicht so schlimm, weil schon bedacht" verwendet.
Mit meiner Frage wollte ich aufzeigen, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass viele kritische Infrastruktur eben nicht ausreichend gegen Datenabschaltung durch die USA geschützt ist.

Unterm Stich muss man sagen, dass es keine 100% Sicherheit gibt.
Und, um zum Thema zu kommen, die gibt es auch nicht, wenn man Daten wieder "in der eigenen Souveränität" speichert, statt US Anbieter zu nutzen.
Also tut man am besten gar nichts? Macht ja eh keinen Sinn, denn 100% Sicherheit gibt es nicht?

Vor zwei drei Jahren hätte niemand gedacht, dass der ehemalige Verbündete, Freund USA damit drohen würde, uns den Zugriff auf Daten, Software oder Dienste zu sperren. Und jetzt? Er hat sogar seine Drohungen schon wahr gemacht, wie man am internationalen Gerichtshof sieht.

Und du bist immer noch der Meinung, alles halb so schlimm?

Gruß
Andi
 
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Die Menschen werden die Situation erst verstehen, wenn der email Client „Du kommst hier nicht rein“ sagt und die Suche auf Google nicht mehr funktioniert, weshalb sie keine alternative suchen können, weil sie die auch auf Google finden wollen 😅
 
@AndiEh puh, deine Art der Diskussion ist mir eindeutig zu anstrengend.
Das beginnt schon damit, dass du mir Aussagen unterschiebst, die ich so nicht getroffen habe. So etwas macht man nicht, das ist ein absolutes Unding.
 
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Reaktionen: Andreas Vogel