1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Unsere jährliche Weihnachts-Banner-Aktion hat begonnen! Wir freuen uns auf viele, viele kreative Vorschläge.
    Mehr dazu könnt Ihr hier nachlesen: Weihnachtsbanner 2016

    Information ausblenden

Qualitätsvergleich AAC und MP3

Dieses Thema im Forum "Musikproduktion" wurde erstellt von Tekl, 19.12.06.

  1. Tekl

    Tekl Fairs Vortrefflicher

    Dabei seit:
    01.06.05
    Beiträge:
    4.622
    Hallo,

    momentan rippe ich meine CDs in's MP3-Format mit 160 kBit/s. Die Hilfe von iTunes behauptet, AAC mit 128 kBit/s ergebe eine bessere Qualität als die 160er-MP3-Dateien. Ist da was dran? Kann ich bedenkenlos auf AAC/128 umsteigen oder sollte ich bei AAC auch besser 160 kBit einsetzen? Bei MP3s mit 128 hört man nämlich bei einigen Stücken deutliche Nebengeräusche. Ist das bei AAC/128 bereits auszuschließen?
     
  2. astraub

    astraub Champagner Reinette

    Dabei seit:
    17.06.04
    Beiträge:
    2.651
    Hallo,

    das hängt stark von der Komplexität der Musik ab. Typischerweise braucht AAC etwa eine Geschwindigkeitsstufe niedrigere Raten als MP3 (guter Encoder z.B. LAME vorausgesetzt).

    Insgesamt finde ich persönlich für Popmusik 192kbit/s MP3 (bzw. 160kBit/s AAC) schon absolut untere Kante. Typischerweise encodiere ich mit LAME in "extreme" Einstellung. Das ergibt etwa 200-250kBit/s. Aber vielleicht bin ich da etwas übervorsichtig (high end audio Geschädigter). Bei den heutigen Plattengrössen kann man ja eigentlich schon alles in lossless kodieren ;)

    Gruss
    Andreas
     
  3. Tekl

    Tekl Fairs Vortrefflicher

    Dabei seit:
    01.06.05
    Beiträge:
    4.622
    Die Festplatten mögen unendlich groß sein. CDs/DVDs zur Datensicherung nicht und MP3-Player/iPods auch nicht.

    Wenn für dich AAC/160 untere Kante ist, kommst du dann mit Musik aus dem iTS nicht mehr klar?
     
  4. astraub

    astraub Champagner Reinette

    Dabei seit:
    17.06.04
    Beiträge:
    2.651
    Hallo,

    bei einfacher Popmusik schon, aber mit etwas komplexerer Musik und guten Stimmen - nein. Extrem übel für Audiokompressoren sind z.B. Instrumente wie Glockenspiele und Cembalos. Da hört man z.B. deutliche Vorechos und Verzerrungen. Von Tori Amos gibt es da ein paar Stücke, die könnte man als Testfälle verwenden.

    Gruss
    Andreas
     
  5. pepi

    pepi Cellini

    Dabei seit:
    03.09.05
    Beiträge:
    8.741
    Ganz einfach, probehören...

    Das ganze hängt doch sehr von den eigenen Ohren, der eigenen Musik und den Hörgewohnheiten ab. (HiFi Anlage, Kopfhöhrer, Ohrstöpsel, Autoradio...)
    Gruß Pepi
     
  6. dusty1000

    dusty1000 Weißer Trierer Weinapfel

    Dabei seit:
    22.09.06
    Beiträge:
    1.508
    Leider kann man die Qualität von Audiofiles nicht nur an Bitrate und Dateiformat festmachen. Auch bei der Art und Weise der Komprimierung selber gibt es Unterschiede. So kann man zB bei Lame MP3 mit zweifacher Kodierung und variabler Bitrate bei 128kbps erstaunliche Ergebnisse herausholen. Vergleicht man das zB mit dem lange Zeit in der Windows Welt verwendeten Xing MP3 Encoder ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht (OK, ich geb zu Xing ist mit Abstand der mieseste Encoder den es gibt).
    Es kann durchaus sein, das AAC Dateien mit dem Apple Encoder bei 128kbps besser klingen als mit 160kbps, wenn dieser entsprechend optimiert ist. Wobei dies realistisch gesehen auch nur für spezielle Musikrichtungen gelten kann.
    Die Empfehlung, einfach mal in Ruhe probe zu hören ist also gar nicht so schlecht.
    Wenn es einem um die dauerhafte Archivierung geht, würde ich auch ein lossless Format empfehlen. Das gilt natürlich nur dann, wenn man auch Zugriff auf das Material in entsprechender Qualität hat. Diese Daten kann man dann immer noch zb für einen iPod aufbereiten. Dort ist der Anspruch aufgrund von Nebengeräuschen / Qualität der Kopfhörer / Qualität der Endstufe dann eh nicht so hoch.
     
  7. apple-byte

    apple-byte Jakob Lebel

    Dabei seit:
    22.12.05
    Beiträge:
    4.867
    ich rippe alles in 192er AAC

    und finde es klingt besser als 192er MP3s

    aber nicht jeder hört einen Unterschied
    bei einigen Songs höre ich ihn sehr deutlich
    z.B. bei Ice Machine von Depeche Mode
     
  8. dekular

    dekular Apfel der Erkenntnis

    Dabei seit:
    11.11.05
    Beiträge:
    721
    Bei mir kommt alles in 128 kBit/s AAC auf die Platte. Ich höre zwar einen eindeutigen Unterschied zu 128 kBit/s MP3, aber eine höhere Kompression würde mir nichts bringen. Zumal ich mir keine teure Audio-Hardware leisten kann. ;)
     
  9. marcozingel

    marcozingel Cox Pomona

    Dabei seit:
    07.12.05
    Beiträge:
    7.477
    Ich nutze immer 192 kBit/s AAC.
     
  10. groove-i.d

    groove-i.d Grünapfel

    Dabei seit:
    10.01.05
    Beiträge:
    7.085
    puuhhhh, die alte diskussion über audiokomprimierung und hörqualität. das klingt immer ein bischen so, als wolle man aus einem smart einen porsche machen.

    mal ernsthafter:
    ich habe mich als klangfreund (musikerkrabkhiet) lange zeit schwer getan mit mp3s. ein grundsatzding. dann habe ich angefangen einzelne titel meiner cd-sammlung (sozusagen eine best of...-auswahl) auf die externe in itunes zu importieren. da mußte ich bei diesen datenmengen einfach komprimieren.

    ich habe mich dann für eine 192 kbit/s komprimierung in mp3-format entschieden.
    ich nutze die files für meinen nano und vielleicht mal zum samples schneiden, also editieren.
    bislang ist mir nichts negativ aufgefallen an der qualität.
    aber das liegt in meinem fall sicher auch daran, daß ich eh' voraussetze, daß komprimierung ein eigentlich ungeiler kompromiß is.
    was ich damit sagen möchte:
    die ganze diskussion endet letztendes in einem sehr subjektiven (hörpsychologischen) erlebnis.
     

Diese Seite empfehlen