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Pro und Contra: Passwort-Manager?

chris90

Welscher Taubenapfel
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bisher verwende ich keinen Passwort-Manager, spiele aber schon länger mit dem Gedanken mir 1Password zuzulegen. Allerdings erkenne ich keinen wesentlichen Vorteil im Vergleich zur iCloud Passwort Synchronisation in Verbindung mit der Passwort-Generator in Mavericks.

Gibt es Grenzen des OSX internen Passwort-Managers? Und welche wesentlichen Vorteile bietet 1Password? Ist ein Passwort-Manager überhaupt sinnvoll, oder ist es besser sich seine Passwörter zu merken?
 
Die Schlüsselbundverwaltung in Mavericks ist zwar schon mal besser als nichts, aber ser rudimentär… Du bist damit sehr auf Apples Ökosystem beschränkt, Die generierten Passwörter sehen zwar besser als ganz schlecht aus, aber sind auch nicht besonders sicher, scheinen ja alle einem Muster zu folgen…
1Password bietet einfach noch einen Haufen mehr Funktionen und ist, meiner Meinung nach, sehr viel übersichtlicher als die Schlüsselbundverwaltung.
Außerdem kannst du in 1Password noch diverse andere Daten hinterlegen, Kreditkartendaten (geht auch in Safari…), Kontodaten, E-Mail-Accountdaten, Softwarelizenzschlüssel…

Nicht zu verachten ist auch der Fakt, dass du mit 1Password einfach auf alle Daten zugreifen kannst. Unter iOS kannst du die gespeicherten Passwörter beispielsweise nicht einsehen…
 
Nicht zu verachten ist auch der Fakt, dass du mit 1Password einfach auf alle Daten zugreifen kannst. Unter iOS kannst du die gespeicherten Passwörter beispielsweise nicht einsehen…
Meiner Meinung nach schon.
Einstellungen -> Safari -> Kennwörter & Autom. ausfüllen -> Gesicherte Kennwörter / Gesicherte Kreditkarten -> anklicken.
Oder ist das was Anderes?
 
Stimmt. Kannte ich noch nicht. Auf jeden Fall kann man so, wenn man eben nur Safari, iOS und OS X nutzt, seine Passwörter wunderbar verwalten.
Trotzdem ist das meiner Meinung nach, zu unkomfortabel gelöst. Immer noch besser als gar nichts, aber ich denke 1Password ist da einfach komfortabler.
 
Zumindest wenn man 1password auf dem Mac nutzt. Auf iOS-Seite find ich 1Password eher unkomfortabel
 
Da es hier primär um pro und contra geht will ich meinen Senf auch noch dazu geben.

Pro: eigentlich ausschließlich der Komfort-Aspekt.

Contra: Ich persönlich habe immense Abneigung dagegen einem Programm (und damit auch einer Firma) alle meine Passworte anzuvertrauen. Hier ist mir die Gefahr einfach viel zu groß. Zudem bringt mir diese Geschichte nur etwas an meinen privaten Geräten. Bin ich unterwegs oder an der Arbeit tippe ich dann kryptische Passworte ab die für mich null sinnvollen Zusammenhang ergeben.

Welche Frage sich auch stellt ist die der Haftung. Was geschieht im Fall der Fälle? In vielen AGBs steht das Passworte nicht aufgeschrieben oder elektronisch gespeichert werden dürfen. Auch nicht verschlüsselt. Sollte der worst case eintreten wird Herr 1password sicherlich nicht für die dadurch entstandenen Schäden aufkommen.

Für mich persönlich ein ganz klares nein zu solchen sicherlich sehr komfortablen Lösungen. Aber hier ist sicher noch nicht das Ei des Columbus gefunden. Wir haben mittlerweile Ausweise mit digitaler Signatur, wann beginnen endlich Unternehmen auf solch durchdachte und auch vom BSI zertifizierte Lösungen zu setzen?
 
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Ich möchte Passwort Manager nicht missen. Nutze ich schon seit *grübel* ... 2001. Da war es auf dem PC noch Roboforms.
Später ne ganze Zeit nichts. Seit ein paar Jahren 1Password.
Kann ich nur empfehlen und im Moment runtergesetzt. Beide Versionen; OSX&IOS.

EDIT: ja ein PW Manager mit Schnittstelle zu RFID Reader (SCM) usw. Made in Germany und Zertifiziert! Das hätte was.
 
Farafan hat's auf den Punkt gebracht.

Für Paypal, Amazon, Onlinebanking etc. denk ich mir die Passwörter immer noch im Kopf aus und ändere sie regelmäßig - "Heartbleed" hat jetzt erst gezeigt das fast jede Software angreifbar ist. Der Rest wie z.b. Logins (apfeltalk.de) etc. wird m.H.v. 1Password archiviert, da ist's nicht so schlimm wenn sie "verloren" gehen :D
 
Zuletzt bearbeitet:
mir stellt sich vor allem die Frage, was "besser" ist: einige weniger Passwörter für alle Accounts verwenden und merken, oder ein Passwort-Manager. Wie seht ihr das?
Nachdem ich auf meine Passwörter nur per iPhone, Mac und iPad zugreife wäre die iCloud Lösung doch für mich ausreichend, oder?

edit: achja, und wie läuft die Integration in iOS? beispielsweise will ich mich per iPhone bei Apfeltalk einloggen. Wie komme ich an mein in 1Password gespeichertes Passwort?
 
Hier würde ich eindeutig differenzieren: bei kritischen Anwendungen (Amazon, Paypal, Ebay, Email-Account....) immer unterschiedliche Passworte verwenden. Diese sollten nirgendwo gespeichert und regelmäßig geändert werden.

Bei "unwichtigen" Login-Daten (Foren-Login) darf es auch ein gemeinsames Passwort für mehrere Seiten sein.
 
Da ich 1Passwort gestern für OSX und iOS gekauf und installiert habe hänge ich mich hier mal mit an. Bisher konte ich beide Programme noch nicht ansehen oder testen. Die Diskussion darüber verunsichert mich gleich wieder es zu nutzen. Bis dato hatte ich alle meine Passwörter im Kopf, wenige sind in einer Tabelle notiert. Logischerweise nicht ausgeschrieben, dass auch niemand was mit dem Gechreibsel was anfangen könnte.

Zuvor muss ich ja alles auf den neusten Stand bringen um das dort dann mal einzutragen.

Soviel zu Pro und Contra.
 
Die Frage die sich für mich primär stellt ist inwieweit ich einem privaten Unternehmen in den USA traue.

Wie schön die neue digitale Zeit ist sieht man ja am aktuellen Beispiel von Bitcoin.

Stellen wir uns doch die provokante Frage was geschieht wenn jemand 1password knackt und plötzlich hunderttausende umfassende Login-Daten, Kreditkartendaten und PIN-Nummern in die Hände bekommt? Wer haftet dann für den entstandenen Schaden? In den USA vor Gericht ziehen? Allen Anbietern sagen "Sorry, das war nicht ich. Das war 1password"? Mal von den Unannehmlichkeiten und Laufereien ganz abgesehen. Und das Risiko für ein klein wenig Bequemlichkeit?


Aber das muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.
 
@Farafan . Ob es bequemer ist bezweifle ich. Im Moment ist mein Misstrauen grösser irgend wem das alles anzuvertrauen.
Es wurde also noch nicht eingerichtet. Im Grunde traue ich eigentlich niemandem. Auch Apple nicht.

meine Maiacounts wurden alle nicht geknackt, ansonsten hätte ich von kobik längst eine Mail. Und trotzdem wechsle ich eben dieses jahr zum zweiten mal alle Passwörter meiner Mailaccounts. Möge das Kundencenter andlich die Störung behoben haben...
 
Wer haftet denn für den Schaden wenn ein Password im Rahmen von Heartbleed abfischt und missbraucht wurde? ;) Ich habe heute ca. 50 Passwörter geändert. Sich diese ohne eine Art der Dokumentation irgendwie auch nur ansatzweise zu merken ist kaum möglich. So viele Eselsbrücken kann sich kein Mensch merken.
 
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Es gibt keinen Ort der Welt an dem Passwörter sicherer sind als im eigenen Kopf, denn dort muss sie jemand heraus prügeln. :)

Es ist schön wenn einem eine Software dies abnehmen mag und sicherlich auch kann. Nur ist jede Form der Ablage eine Sicherheitsrisiko. Ob nun mit 163895-Bit-Schlüssel oder nicht. Und ich wiederhole mich: bei kritischen Daten ist jedwede Form von Speicherung (ob handgeschrieben oder eben elektronisch) vertraglich untersagt. Wer also solche Daten in 1password ablegt verhält sich grob fahrlässig und kann mit keiner Kulanz oder Erstattung im Schadensfall rechnen.
 
Die Frage die sich für mich primär stellt ist inwieweit ich einem privaten Unternehmen in den USA traue.
1Password kommt aus Kanada. ;)

Stellen wir uns doch die provokante Frage was geschieht wenn jemand 1password knackt und plötzlich hunderttausende umfassende Login-Daten, Kreditkartendaten und PIN-Nummern in die Hände bekommt?
Erstens:
1Password speichert standardmäßig nur lokal auf dem eigenen System, wie soll ein Angreifer also hunderttausende Login-Daten auf einen Schlag in die Hände bekommen? Entscheidet man sich dafür die Daten online verwalten zu lassen, also um sie zwischen mehreren Geräten zu synchronisieren, wird die verschlüsselte Datei hochgeladen, und zwar entweder in iCloud oder Dropbox. Da ranzukommen ist vermutlich nicht so trivial und selbst wenn man das doch schafft, hat man dann eine verschlüsselte Datei vor sich, mit der man nichts anfangen kann.

Zweitens:
http://blog.agilebits.com/tag/cryptography_/
http://blog.agilebits.com/2013/03/09/guess-why-were-moving-to-256-bit-aes-keys/
http://blog.agilebits.com/2014/03/10/crackers-report-great-news-for-1password-4/
 
50? Bei mir sind es so um die zehn Stück.

Mein Schema ist immer eine sich ändernde Liedzeile. Zum Beispiel wird aus "Fuchs du hast die Gans gestohlen, gib sie wieder her" dann eben "FdhdGggswh"+ einigen Sonderzeichen (je nach Seite ein bestimmtes) oder dem Datum des Namenstags meines Goldfisches zum Beispiel.