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Postfix als "Mail-Proxy"?

Dieses Thema im Forum "macOS & OS X" wurde erstellt von MatzeLoCal, 23.08.07.

  1. MatzeLoCal

    MatzeLoCal Rheinischer Bohnapfel

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    Sorry für die merkwürdige Überschrift, aber was besseres fällt mir nicht ein ;)

    Also was ich will ist.

    Einen Server mit Postfix (IMAP) der bei mir zuhause steht.... soweit noch kein Problem, aber nun
    also ich habe n-viele Mailkonten.. fürs Beispiel nehmen wir mal 3 an.

    Konto 1: POP3 (Server X)
    Konto 2: IMAP (Server Y)
    Konto 3: POP3 (Server Z)

    Die Server stehen jeweils bei anderen Providern.

    Nun hätte ich gern, dass mein Server (Server A) sich die Mails von ALLEN Servern holt und dort löscht.
    Auf Server A MUSS aber erkennbar sein, von welchem Konto die Mails kommen.... ausserdem muss mein Mail.app weiter mails über X,Y und Z verschicken können.

    Was ich halt möchte ist, dass meine Mails zentral sind und egal ob ich am MacBook im Cafe oder am PowerMac zuhause sitze, ich möchte überall den gleichen Mailstand haben.

    Würde das mit dem Postfix von OS X so klappen? Und kann ich Postfix so konfigurieren, dass die Mails auf einem anderen Pfad als der standardpfad gespeichert werden?

    Thx schonmal.
     
  2. mfkne

    mfkne Weisser Rosenapfel

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    Fetchmail lautet das Zauberwort.
     
  3. pepi

    pepi Cellini

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    Nur wenn Matze auch Zugriff auf den Server A hat. Ansonsten kann man Fetchmail auf einem beliebigen Client aufsetzen.
    Gruß Pepi
     
  4. MatzeLoCal

    MatzeLoCal Rheinischer Bohnapfel

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    Server A steht ein Stockwerk unter meinem Bett :-D

    fetchmail ist ja sogar schon bei OS X dabei...

    eigentlich hatte ich ja die heimlich hoffnung auf ein gute Tutorial.. weil mich in postfix und fetchmail tief einzulesen scheitert im moment an meiner nicht vorhandenen Zeit.

    Aber ich hänge gleich noch ne Frage hinterher ;)

    Also das ganze soll auf meinem PowerMac G3 laufen.. zwar nutze ich den alleine, aber die einstellungen sollen nicht global sein... und, nun kommt die Zusatzfrage:

    Im Moment hängen das zwei IDE-Platten drin... ohne Backup oder ähnliches... noch läuft auf dem Rechner nix wichtiges... soll sich aber u.a. durch Mail und andere Sachen ändern.

    Einen gebrauchten G4 kann ich mir im mom nicht leisten, aber von der Leistung her müsste der G3 genügen... aber was ich nun mir dem Teil noch vorhabe.

    Am 1.IDE hängen zwei Platten ( max je 250 GB) als RAID1 für OS X und Standardapps (apache,mysql,subversion,postfix...)., am 2. IDE hängen zwei Platten (je 500GB) für die Daten. Und zusätzlich kommt dann noch ne externe Platte fürs Backup hin.

    Daten wären:

    - subversion (dafür ist der rechner eigentlich gedacht)
    - www-root
    - mysql-dbs
    - mails
    - ggf. file freigaben

    Von der Leistung her genügt der G3.. zumindest bis jetzt und da läuft schon alles drauf nur der mail kram nicht... aber taugt das ganze was? Wichtiger als Geschwindigkeit ist für mich die Datensicherheit.
     
  5. pepi

    pepi Cellini

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    Hast Du ein Hochbett, oder hast Du den Server umgelegt? :) So gesehen ist es natürlich praktisch.

    Ich nehme an, daß es sich um einen blau/weißen G3 handelt, der über mindestens 350MHz verfügt. Wenn Du dort soviel RAM als möglich hineintust sollte das für ein bissi eMail, SVN, Apache, mySQL, etc. genügen. Du darfst Dir von der mySQL Performance und der Webserver Performance allerdings nicht zuviel erwarten. (Viel RAM Cache nutzen, da mußt Du mit der my.cnf ein bissl tricksen.) SVN ist ohnehin eher schlank, außer Du möchtest Sourceforge darauf betreiben. :) Für Dich alleine dort ein Trac zu betreiben wird die Kiste aber schaffen.

    Wenn Du von den Startplatten noch regelmäßig ein Backup auf eine andere Platte ziehst sollte das kein Problem sein. Bedenke immer, daß ein RAID 1 niemals ein Backup ist, sondern nur Deine Ausfallszeit bei einem Plattencrash verringern kann aber nicht muß. Es hilft nicht gegen das versehentliche oder vorsätzliche Löschen von Dateien, FileSystem Beschädigungen, Wasserschäden, etc.

    Wenn Deine SVN Daten sehr heikel sind dann könntest Du auch bei einem Checkin automatisch noch ein Repository Backup per rsync anstossen. Im idealfall auf einen anderen Server außer Haus falls Dein Bett mal zusammmenkrachen sollte und dabei den Server erschlägt.

    Ein Freund von mir betreibt einen b/w 350er mit Tiger Server für in etwa ähnliche Sachen wie Du vorhast und das funktioniert eigentlich ganz gut. Immerhin macht der eine Domain mit eMails komplett samt Spam Filterung mit was zeitweise doch für Last sorgt. Im großen und ganzen ist es aber für daheim ausreichend Einziger Wermutstropfen dabei ist, daß man mit Leopard Server auf einem G3 keine Chance mehr hat. Für einen Time-Machine Server mußt Du Dich dann also doch um einen G4 umsehen. (Gebrauchte PPC Mac minis sind da übrigens eine hervorragende Wahl!)
    Gruß Pepi
     
  6. MatzeLoCal

    MatzeLoCal Rheinischer Bohnapfel

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    oder mensch den Luxus, dass zuhause das Zimmer unter dem eigenen Zimmer für solche Spässe benutzt werden darf :-D

    Geeeenau :-D

    Nochmal treffer.... und wie ich gerade merke verrichtet der jetzt schon seit über 2 Jahren seine Dienste bei mir :-D

    Also bis jetzt läuft er ganz gut. SVN und so läuft auch schon darauf, aber ist noch mehr eine Spielerei... und solange mir der InterfaceBuilder damit rumzickt bin ich eh skeptisch was svn betrifft... also mein volles vertrauen hat die Kombi Xcode <-> svn noch nicht.

    Klar ist RAID1 keine Backuplösung, aber Plattencrash hatte ich schon häufiger als Wasserschaden oder so...

    Der Rechner steht da wo er steht schon sicher....

    Ich hab bei mir das normale Tiger mit abgeschalteter Oberfläche... das funzt bist jetzt ja ganz super... aber das soll ja nun einiges an Belastung dazu kommen :-D


    Ich bin mit Tiger eigentlich sehr zufrieden... einzig dass Apple dann wohl mit SecurityUpdates knausern wird ist für mich nicht so toll... aber apache & co wird dann eh nicht mehr von Apple kommen ... nur noch das grundsystem

    Für einen TimeMachine-Server, wenn ichs richtig verstehe soll der ja die Daten von den Clients speichern, würde mir wohl das Geld für die Platten fehlen. Das gleiche gilt ja auch für einen G4 PowerMac. Ein MacMini scheidet wegen der schlechten Erweiterbarkeit ins Sachen Festplatten aus. Externe Platten sind da für mich keine Alternative.

    Ich habe noch bis Mitte/Ende September Zeit, aber dann muss das Ding stehen...... wenn das Teil so wird wie ich mir das vorstelle, dann hab ich damit für die nächsten 5 Jahre zumindest in der Beziehung keine Sorgen mehr (Hardware defekte sind da natürlich ausgeschlossen)
     
  7. pepi

    pepi Cellini

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    SVN mit Xcode ist leider immer noch sehr wackelig. Deswegen mache ich alle meine SVN Sachen immer im Terminal und erzähle Xcode erst garnichts davon. Das funktioniert bisher sehr gut. Ich fahre aber auch all meine SVN Sachen bisher ausschließlich über SSH da ich kein Trac für meine Sachen benötige und die eine andere Person die an meine Repositories dran darf das auch per SSH macht.
    Security Updates gibt es von Apple immer für die aktuelle und eine davorliegende Systemversion. So gesehen mußt Du Dir für die nächsten zwei Jahre wenig Sorgen machen was das angeht. Danach wird es möglicherweise problematisch.
    Ich zweifle stark daran, daß Du mit dem G3 wirklich noch 5 Jahre auskommen wirst. Nicht nur wegen der Möglichkeit von Hardwaredefekten. Ich verwende momentan noch einen G4/DP450 der ziemlich aufgeblasen ist. Ich muß auf Leopard umstellen und da ist er leider offiziell nicht mehr unterstützt. (Muß sogar zum Leo installieren schon die Installer Packages patchen.) Ich bin aber als ASP mit Ersatzteilen bereits präventiv versorgt, da dieses Gerät bereits Out-Of-Service ist. Ich werde ihn daher noch ein bis zwei Jahre betreiben, sofern nix grobes bösartiges passiert. Danach muß da aber zwangsläufig was neues hin. Ich hoffe, daß ich bis dahin dann einen aktuellen Xserve finanzieren kann. Dann hab ich nur noch ein "Storage Problem". Mein 1.8TB RAID wird dann wohl nicht mehr genügen, da es jetzt schon knapp wird.
    Gruß Pepi
     
  8. MatzeLoCal

    MatzeLoCal Rheinischer Bohnapfel

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    Die SVN Probleme sind bei mir hauptsächlich probleme mit bundles und da meist durch den IB verursacht. In den Bundles fehlen dann die .svn-Dateien und dann mag svn natürlich nix von wissen bzw motzt daran rum. Ansonsten ist Xcode relativ "friedlich" mit svn... nur diese Fehler können sehr nervend sein... und wehe die sind mit Xcode3.0 nicht weg ;)

    Achja... subversion soll auch noch mein Photos,Documents und Music aufnehmen ;)
     
  9. pepi

    pepi Cellini

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    Ich hoffe mit Dir auf Xcode 3.0. Positiv dahingehend ist die Tatsache, daß svn in Leopard inkludiert sein wird.

    Ich bin nicht sicher ob svn ideal für Photos und Musik ist. Es kann zwar grundsätzlich gut mit Binary Files umgehen, aber ob das in dem Fall ideal ist? Ich habe da ein wenig Zweifel, auch Performance wise. Ich greife für solche Daten lieber zu rsync welches mir besser geeignet erscheint. Mein eigenes Backup/Archiv Skript ist da natürlich hilfreich.
    Gruß Pepi
     
  10. MatzeLoCal

    MatzeLoCal Rheinischer Bohnapfel

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    Das svn das mit Leopard mit kommt wird dann aber hoffentlich mit so Perversitäten wie zugriff über Netzwerk zurecht kommen. Das ist nämlich bei einer Firma für die ich mal gearbeitet habe.. und vll als Student wieder arbeite so eingerichtet.... weil der Typ ders einreichen sollte es nicht über WebDAV auf die Reihe gebracht hat. (Ich selbst mach das nur über ssh... spart nerven und ist IMHO sicherer).

    Das mit den Photos usw will ich auch erstmal testen. Aber bei dem einen WWDC-Vid schwärmt der subversion-Mensch ja davon ;)
     

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