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Plattenfirmen verzögern Online-iTunes

Felix Rieseberg

̈Öhringer Blutstreifling
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In rund einem Monat wird Apple den kürzlich aufgekauften Streaming-Service Lala vom Netz nehmen, ohne dass ein Ersatz in Aussicht wäre. Schon länger spekulieren Fachleute und Brancheninsider, dass Apple eine webbasierte Version von iTunes anbieten könnte, bei der die gesamte Musiksammlung in der "Cloud" gespeichert wird und folglich unabhängig von einem Computer wiedergegeben werden kann.[PRBREAK][/PRBREAK]

Peter Kafka vom Wall Street Journal hat einen kompletten Tag am Telefon verbracht, um aus Branchenmitgliedern Informationen herauszuquetschen. Das Ergebnis: Apple wäre schon vor einiger Zeit an die Plattenfirmen herangetreten, um entsprechende Veträge und Bedingungen zu verhandeln. Der Knackpunkt soll sich wie üblich um das Geld drehen: Labels argumentieren, dass die Nutzung auf mehreren Geräten für mehr Geld in den eigenen Kassen sorgen sollte. Insider halten es aber ebenso für möglich, dass sich Jobs genervt abwendet und darauf verweist, dass Anwender ihre gekaufte Musik an einem beliebigen Ort speichern können.

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Och nee ... ich programmiere seit nem drei Viertel Jahr an einem online iTunes und jetzt will Apple das selber machen :( - Ich dachte ich hätte da eine schöne Lücke gefunden und könnte in ca. nem halben Jahr mit meiner ersten Version ins Netz gehen :(
 
Oh, Steve Jobs, der Messias, setzt sich für die Rechte der Nutzer ein? Sicher, das euch da kein Fehler unterlaufen ist?
 
da ich meine Doktorarbeit über Music as a Service (Musikstreaming) schreibe, wäre es von großem Vorteil, wenn iTunes einen Dienst wie Spotify oder Grooveshark anbieten würde! :-) go steve go!
 
Nein, Jobs verweist lediglich auf die Rechte der Nutzer, denkt dabei aber an den eigenen Geldspeicher.
 
Die Plattenfirmen nerven echt... die Künstler werde ausgebeutet und die Firmen jammern rum, dass sie mehr Geld wollen
 
Hier kann ich dem Jobs ausnahmsweise mal Recht geben. Ich soll laut Plattenfirmen also nochmal Geld bezahlen, weil ich meine bereits erworbene Musik auf unterschiedlichen Geräten abspielen will?

Der Witz des Tages.
 
Och nee ... ich programmiere seit nem drei Viertel Jahr an einem online iTunes und jetzt will Apple das selber machen :( - Ich dachte ich hätte da eine schöne Lücke gefunden und könnte in ca. nem halben Jahr mit meiner ersten Version ins Netz gehen :(
Ist da etwas Ironie drin?
 
Plattenfirmen zerstören den Musikmarkt, genauso wie die GEMA YouTube zerstört.
 
Die Plattenfirmen nerven echt... die Künstler werde ausgebeutet und die Firmen jammern rum, dass sie mehr Geld wollen
Na von irgendwas müssen sich doch Plattenbosse ihre dicken Gehälter bezahlen. :D

Ernst: Die Maschinerie dahinter ist nicht so klein und verursacht entsprechende kosten. Die Frage, die sich mir stellt, ist, ob diese Maschinerie tatsächlich nötig ist... ^^

Witzig, dass man in diesem Fall Jobs als User gerne und ohne Murren zustimmen würde, wenn er, Apple repräsentierend, wieder so'n radikalen Weg einschlagen würde, wie er es mit Flash getan hat, ganz à la "Nö, ich bin da anderer Meinung, ich mach's so. Piffpaff." Schade, dass es im diesem Fall nicht ganz so "einfach" wäre... oder gibt es auch eine Open Source Copyright Alternative, die nur noch von den entsprechenden Datenträgern, produzenten derselben und Wiedergabegeräten unterstützt werden müsste? ;-)
Nein klar, die Sachlage ist hier ein wenig anders... :)

Ich würde mich sehr über einen iTunes online service freuen. Fände ich großartig. :-)
 
Ganz einfache Lösung. Apple wird einfach selbst mit 'iPlate' zur größten Plattenfirma und mit 'iVerlag' zum größten Verlag für e-Books. Nebenbei entsteht dann noch 'iFlush' - das bessere Flash.
 
Neue Dienste für Geld klingt ja toll

Irgendwie stehe ich diesem Cloud-Diensten ganz schön skeptisch gegenüber.

Ich stelle mir seit einigen Monaten schon häufiger die Frage, wo das ganze in der Zukunft so alles hinführen wird.

Immer mehr drängen die Firmen die Benutzer dazu Onlinedienste zu nutzten. Ob das dann wirklich alles so gut ist kann ich mir zur Zeit nicht so wirklich vorstellen.

Brauche ich dann in Zukunft immer eine Onlineverbindung um meine eh schon gegen Geld erworbenen Daten nutzen zu können. Diese Verbindung wird mir dann bestimmt wieder als Extraservice angeboten der mich wiederum an einen Vertrag bindet der monatliche Fixkosten verursacht.

Bestimmt kann ich dann nur gekaufte Daten in der Cloud ablegen und nichts eigenes hinzufügen. Der Provider dieses Services ist dann bestimmt auch ein ausgewählter von Apple.

Das Unternehmen bekommt Geld für den Erwerb der Daten sowie die Nutzung des Services von mir. Im Gegenzug erhalten Sie aber auch den perfekten Überblick über das was ich höre und wann ich es höre. Somit zahle ich dem Unternehmen Geld dafür das Sie wissen was ich mache. Bezogen auf meinen Geschmack erhalten ich dann gezielt Werbung für neue Musik.

Anders herum gesagt, bezahle ich diesmal Geld dafür, dass ich den eh schon vorhanden Dienst Genius nutzte.
 
Ganz einfache Lösung. Apple wird einfach selbst mit 'iPlate' zur größten Plattenfirma und mit 'iVerlag' zum größten Verlag für e-Books. Nebenbei entsteht dann noch 'iFlush' - das bessere Flash.

iPlate? iVerlag? iFlush??? Also wenn, dann bitte richtig: iDisc/iRecord, iPublish und iShivermetimbers!
 
Wer braucht heutzutge eigentlich noch Plattenfirmen?!? Wenn ich Musk machen würde, ich würds selber vermarkten übers Internet...8-)
 
Naja, wenn mir jemand für meine 1,2TB ordentlich gekaufter und kompressionsfreier Musik einen Gratis-Speicherplatz im web anbietet...(Ironie aus)....dann muss mir dieser jemand noch erklären, warum ich das dort speichern soll?!

Die grossen Labels schaufeln sich seit dem Erscheinen von CDs das eigene Grab und machen konsequent weiter. Kaum zu fassen....