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Seit Dezember stehen sich Samsung und Apple in Korea in einem Rechtsstreit um angeblich verletzte Softwarepatente gegenüber. Gegenstand der Auseinandersetzung ist die mit iOS 5 eingeführte Benachrichtigungszentrale, die der koreanische Techkonzern auf Grundlage eigener Patente anfechtet. Um die Verletzung von Patenten durch den US-amerikanischen Konkurrenten zu beweisen, verlangt Samsung jetzt Einsicht in den Quellcode des iOS-Betriebssystems. Apple reagiert empfindlich.[PRBREAK][/PRBREAK]
Wie The Korean Times (via PatentlyApple) berichtet, befindet sich der Rechtsstreit auf koreanischem Terrain auf der Zielgeraden. Um zu klären, ob Apple mit der Benachrichtigungszentrale tatsächlich Samsung-eigene Patente verletzt hat, soll Cupertino jetzt den iOS-6-Quellcode offenlegen. Inzwischen hat Apple die Forderung der Koreaner wie folgt kommentiert: "Das macht überhaupt keinen Sinn. Samsung erwartet von uns die Herausgabe einer unserer wichtigsten und meist geschützten Daten", sagte ein mit dem Verfahren betrauter Anwalt des US-Konzerns. Zwar hat das zuständige Gericht bereits versucht, Apple-Entwickler in dieser Sache als Zeugen vorzuladen. Der Hersteller von iPhone und iPad habe dies jedoch abgelehnt, heißt es. Zudem wirft Cupertino den Koreanern vor, sich fälschlicherweise auf eine Technologie zu berufen, die bereits "überall" in Verwendung sei, so die Anwälte weiter.
Samsung beruft sich in dem Verfahren auf ein Patent aus dem Jahre 2006. Darin beschreibt das Unternehmen die Funktion eines solches Benachrichtigungscenters, das im Zuge von Googles Android-Betriebssystem auf vielen weiteren Geräten, darunter den Modellen der Galaxy-Reihe, des Herstellers zu finden ist.
Ob das koreanische Gericht der Forderung Samsung stattgibt, werden die Richter laut Aussage eines Gerichtsmitarbeiters in Kürze entscheiden. Sollte Apple zur Offenlegung des iOS-Quellcodes verpflichtet werden, wäre das ein herber Schlag für das kalifornische Unternehmen.
Bild via t3n.de
Wie The Korean Times (via PatentlyApple) berichtet, befindet sich der Rechtsstreit auf koreanischem Terrain auf der Zielgeraden. Um zu klären, ob Apple mit der Benachrichtigungszentrale tatsächlich Samsung-eigene Patente verletzt hat, soll Cupertino jetzt den iOS-6-Quellcode offenlegen. Inzwischen hat Apple die Forderung der Koreaner wie folgt kommentiert: "Das macht überhaupt keinen Sinn. Samsung erwartet von uns die Herausgabe einer unserer wichtigsten und meist geschützten Daten", sagte ein mit dem Verfahren betrauter Anwalt des US-Konzerns. Zwar hat das zuständige Gericht bereits versucht, Apple-Entwickler in dieser Sache als Zeugen vorzuladen. Der Hersteller von iPhone und iPad habe dies jedoch abgelehnt, heißt es. Zudem wirft Cupertino den Koreanern vor, sich fälschlicherweise auf eine Technologie zu berufen, die bereits "überall" in Verwendung sei, so die Anwälte weiter.Samsung beruft sich in dem Verfahren auf ein Patent aus dem Jahre 2006. Darin beschreibt das Unternehmen die Funktion eines solches Benachrichtigungscenters, das im Zuge von Googles Android-Betriebssystem auf vielen weiteren Geräten, darunter den Modellen der Galaxy-Reihe, des Herstellers zu finden ist.
Ob das koreanische Gericht der Forderung Samsung stattgibt, werden die Richter laut Aussage eines Gerichtsmitarbeiters in Kürze entscheiden. Sollte Apple zur Offenlegung des iOS-Quellcodes verpflichtet werden, wäre das ein herber Schlag für das kalifornische Unternehmen.
Bild via t3n.de
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Da greift Samsung ein bisschen zu weit ins Nähkästchen von Apple. Rechtstreit schön und gut, aber die verlangen ja das Apple komplett die Hosen runter lassen soll… Also wenn das durch geht, fress ich… 

