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Pages: Literaturverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, etc.

Dieses Thema im Forum "iWork" wurde erstellt von O-bake, 10.01.10.

  1. O-bake

    O-bake Prinzenapfel

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    Hallo,

    ich habe meine Diplomarbeit mit Nisus Writer geschrieben und bin da am Ende an Grenzen gestoßen, weswegen ich meine Doktorarbeit in Pages verfassen möchte. Zumal das Zusammenspiel mit Keynote nett ist, denn ich werde auch den ein oder anderen Vortrag halten.
    Viele Extras ausser dem reinen Schreiben brauche ich eigentlich nicht, Formeln erstelle ich mit ChemDraw und das geht sehr gut.

    Mein Problem das ich gerne vorweg geklärt hätte, bevor ich alles nochmal umstrukturieren muss: Das Erstellen von Verzeichnissen.

    Jede Abbildung, jede Tabelle und auch jede Behauptung bekommt eine Nummer, aus der ein Abbildungsverzeichnis bzw. Tabellenverzeichnis ähnlich dem Inhaltsverzeichnis erstellt werden soll.

    Werden im Text Behauptungen gemacht, so muss ich diese mit der jeweiligen Literaturstelle versehen.

    Zum Beispiel: Wasser ist bei Raumtemperatur eine Flüssigkeit[1], und für den Menschen ungiftig[2].

    Am Ende der Arbeit befindet sich dann das Literaturverzeichnis, in dem die Literaturstellen für die jeweiligen Nummern eingetragen werden.
    Hierbei ist mir die dynamische Verwaltung natürlich ganz wichtig, denn wenn ich irgendwo Text einfüge, müssen sich die Nummern natürlich dynamisch anpassen.


    Daher meine Frage: Wie geht das in Pages? Einerseits das Einfügen von Bildern und Tabellen (Tabelle 1, Abbildung 1) in ein dynamisches Verzeichnis und andererseits die Literaturstellen in ein dynamisches Verzeichnis.

    Vielen Dank schonmal.
     
  2. tak0209

    tak0209 Horneburger Pfannkuchenapfel

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    Gar nicht.

    Pages kann nur ein einziges dynamisches Verzeichnis je Dokument erzeugen.
    Die Literaturverwaltung könntest du über das Plugin von Endnote lösen, aber das gehört nicht per se zum Lieferumfang und kostet allein schon rund 200 Euro. Trotzdem ist es keine empfehlenswerte Lösung.
    Eine wissenschaftliche Arbeit mit Pages zu verfassen ist IMHO keine gute Idee. Es reicht vielleicht für Hausarbeiten, definitiv aber nicht für Abschlussarbeiten oder gar Dissertationen...

    Schau dich doch mal per Suchfunktion hier im Forum nach Literaturverwaltung und Abbildungs-/Inhaltsverzeichnis um, da wirst du einige aufschlussreiche Threads entdecken.

    Aus eigener Erfahrung (Doktorarbeit) rate ich dir zur Kombination Word 2008 + Endnote, für naturwissenschaftliche Arbeiten empfiehlt sich aber auch die Latex-Erlernung...
     
  3. O-bake

    O-bake Prinzenapfel

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    Ich habe heute den Nachmittag mal mit Pages rumgespielt und auch festgestellt, dass es absolut ungeeignet ist für meinen Zweck.

    Ich habe gesehen, dass Nisus in der Zwischenzeit schon 2 Versionsprünge gemacht hat und ich werde mal untersuchen, ob sich da etwas getan hat.
    Mehrere Verzeichnisse konnte es in der Version 1.2 bereits, nur die Auflistung von Literaturstellen (die ich gerne in hochgestellten eckigen Klammern haben möchte, war nicht möglich).

    Word, bzw. MS Office habe ich zwar von meiner Uni, aber ich mag es nicht, denn es ist einfach unglaublich träge. Und da ich vielleicht 5% der Funktionen nutze, hätte ich lieber einen Word-Processor mit Funktionen, die ich auch tatsächlich nutze.
    Dafür kommen eigentlich nur Nisus und Mellel in Frage, wobei ich mit Nisus ja schon gute Erfahrungen gemacht habe. Ich empfand das Arbeiten damit wesentlich angenehmer als mit dem Boliden MS Word.


    Der Sinn von Endnote ist mir noch nicht hundertprozentig klar. Ich habe mir "Papers" zum Verwalten von pdfs gekauft (alle meine Literatur und Artikel liegen als pdf vor), aber ich zweifel so langsam, ob es die Mühe wert ist, diese dort einzupflegen.
    Text zitiere ich eh niemals, sondern nur Behauptungen oder Meßdaten (wie im Anfangspost gezeigt) und die meisten Artikel die täglich eintrudeln (entweder durch eigene Recherche oder vom Prof.) lese ich wahrscheinlich nur einmal oder nutze sie, um Daten zu erhalten und die Literaturstelle anzugeben.
    Bisher, bzw. im Tagesablauf speichere ich die pdfs mit Name+Jahr in einem Ordner zum zugehörigen Thema. Ich sehe so langsam nicht mehr den Vorteil, den ich habe, wenn ich mir die Arbeit mache und das in ein Programm wie Papers (oder Endnote?) einpflege.
    Wenn ein Artikel imanent wichtig ist, lege ich ihn gesondert in den "wichtig-Ordner" und wenn er sich beispielsweise erst nach Wochen als wichtig herausstellt, dann kann er noch so gut in eine Datenbank eingepflegt sein, den Autorennamen bzw. Titel des Artikels habe ich bis dahin eh vergessen.
     
  4. Jenso

    Jenso Zehendlieber

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    Wenn ein Artikel eminent wichtig ist, sind ihm wohl erhebliche Informationen immanent.
     
  5. tak0209

    tak0209 Horneburger Pfannkuchenapfel

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    Endnote ist dazu da, Literatur zu verwalrten, zu sammeln, direkt von den wichtigen Rechercheseiten (ISI Web, Medline, etc) zu importieren und anschließend vollautomatisch ein Literaturverzeichnis inklusive aller Formatierungen zu erstellen, wie es von den jeweiligen Zeitschriften etc vorgeschrieben wird.
    Ändern sich Literaturstellen usw, wird das auch wieder automatisch erledigt.

    Eine günstigere Alternative ist z B Bookends.

    Ich mag Endnote allerdings nicht mehr missen, es erleichtert das Arbeiten umgemein...
     
  6. Cornelia

    Cornelia Jonagold

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    Bloß nicht!

    Also ich kann aus eigener Erfahrung (ich schreibe gerade meine Dissertation mit Pages) sagen: Finger weg davon! Ich kann mich in diesem Punkt den Vorrednern nur anschließen. Pages ist ungeeignet für wissenschaftliche Arbeiten. Nicht nur wegen der Unmöglichkeit, zwei Verzeichnisse (Inhaltsverzeichnis und Abbildungsverzeichnis) zu erstellen, sondern auch, weil es zwar mit Endnote zusammenarbeitet, aber eben nicht so gut wie Word. Endnote ist an und für sich eine super Sache, aber es erfordert Einarbeitung und ich würde, wiederum aus eigener leidvoller Erfahrung, definitiv davon abraten, zu Beginn der Dissertation erst damit anzufangen. Das macht mehr Arbeit als das Verzeichnis von Hand zu erstellen. Warum ich trotzdem mit Pages meine Diss schreibe? Weil ich nicht glauben wollte, dass es nicht geht, weil Word schon bei meiner Magisterarbeit rumgezickt hat, weil ich unbedingt mit Endnote arbeiten wollte und Open Office das nicht unterstützt und weil ich dachte, mich in Latex einzuarbeiten, ist zu kompliziert. Nun habe ich 300 Seiten und die in ein anderes Programm zu überführen, bei dem ich nicht weiß, ob nicht am ende ganz neue Probleme auf mich zukommen, ist definitiv zu aufwändig. Um Pages nicht ganz schlecht zu machen: Was super funktioniert und wesentlich einfacher ist als bei Word, sind das Erstellen von Grafiken und das Einbinden von Bildern etc. Und es ist stabiler als Word. Aber das alleine ist den Ärger eigtl nicht wert ...
     
    Jenso gefällt das.
  7. Verlon

    Verlon Holländischer Prinz

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    ich hatte auch mit Pages angefangen und bin mittlerweile auf NeoOffice umgestiegen. Allerdings hoffe ich ja noch insgeheim, dass bald Iwork10 raus kommt und pages dann Verzeichnisse, Literaturverwaltung und eine funktionierende Silbentrennung besitzt (naja, wohl eher Wunschdenken). Denn vom Bedienen her finde ich es deutlich besser als NeoOffice.
     
  8. maery

    maery Cox Orange

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    hallo, habe ich eine kleine frage die eben pages und das literaturverwaltungsprogramm endnote betrifft. wollte deswegen kein neues thema aufmachen, weil ich denke, dass es genau hier reinpasst.

    nach einigem hin und her habe ich mich zur erstellung meiner diplomarbeit für pages 09 und endnote x3 entschieden und: ja, ich kenne die nachteile, aber eben auch die vorteile. es ist wie es ist. bisher komme ich gut klar, alles scheint zu funktionieren. die einbindung von endnote grundsätzlich, das erstellen der fußnoten, die literatursuche im uni-eigenen katalog, etc.

    eine sache, die mich etwas irritiert und verärgert ist jedoch, dass es keine richtige funktion oder tastekombination zu geben scheint, die das verzeichnis aus endnote (der verwaltung heraus) aktualisiert und diese aktualisierten werte in pages gleich übernimmt. ich muss jedes mal die pages datei neu öffnen, damit das klappt. hat da jemand diesbezüglich einen hinweis für mich?

    außerdem habe ich noch ein größeres problem: nach 20 seiten und ca. 20 verschiedenen einträgen in das literaturverzeichnis wollte ich die bibliographie am ende des pages dokument aktualisieren. natürlich muss man dazu (und das ist eben eine folge des angesprochenen mangels einer aktualisierungsfunktion) die bibliographie löschen, die schon existiert um dann über einfügen > endnote- bibliographie einfügen das gewünschte ergebnis zu erreichen. nur leider ist diese schaltfläche ausgegraut. ich kann über bearbeiten > end-note anführungen > anführungen verwalten ja einsehen, dass sich da duzende anführungen tummeln. die anbindung klappt also. auch die formatierung habe ich so eingestellt, dass es eigentlich funktionieren müsste. was kann ich noch tun?

    wäre sehr dankbar für hinweise.
    viele grüße aus würzburg
     
  9. tak0209

    tak0209 Horneburger Pfannkuchenapfel

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    Ich sitze gerade nicht vorm Mac, so dass ich dir nur den einen Tipp geben kann: du hast einen Denkfehler drin.
    Das Literaturverzeichnis wird normalerweise nur einmal erstellt, nämlich ganz am Ende des Dokumentes. Und damit meine ich jetzt nicht die Seitenposition, sondern nachdem du alles geschrieben hast, was geschrieben werden soll.
    Erst dann formatiert man die Literaturstellen und lässt das Verzeichnis generieren.

    In Word gibt es über die CiteWhileYouWrite Leiste die Möglichkeit, alles ständig neu aktualisieren zu lassen.
    In Pages IMHO nicht - u.a. aus dem oben genannten Grund. Und weil Pages für solche Zwecke bei weitem nicht ausgereift ist (s. ebenfalls oben).
     
  10. maery

    maery Cox Orange

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    danke für deine antwort! und ja: natürlich macht es erst sinn das literaturverzeichnis zu erstellen, wenn man fertig ist. ich wollte einfach nur sehen, nach 20 seiten und mit 20 werken in den fußnoten, wie sich das ganze so ansellt, wie es aussieht und ob es überhaupt klappt. aber theoretisch betrachtet: das verzeichnis kann ja nicht wissen, wann ich fertig bin, das heißt es müsste ja immer möglich sein, es generieren zu lassen.

    seltsamerweise hat sich mein problem gelöst: und zwar habe ich - in ermangelung anderer schaltflächen - einfach mal zwischen den verschiedenen stilen hin und her geschalten. und promt war die bibliographie wieder da.

    unterm strich: die pages - endnote verbindung bedarf wirklich noch einiger nachbesserungen. aber grundsätzlich funktioniert alles gut. eine stetige aktualisierung (verändert man bsp. die formatierung, ändern werte einer literatureinheit etc.) sollte schon irgendwie drin sein - zumindest durch eine manuelle betätigung einer schaltfläche (ähnlich wie das IHV). mal sehen.
     
  11. Tekl

    Tekl Fairs Vortrefflicher

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    Wenn noch Zeit ist, könntest du dir auch mal Papyrus Office oder gar Papyrus Autor (Kurztest) anschauen. Es hat integrierte Duden-Rechtschreibprüfung (eine bessere gibt es nicht) und die Autoren-Version sogar eine Stil-Analyse und andere nützliche Dinge für Vielschreiber. Evtl. eine lohnende Investition, zumal es kaum besseren Support bei einer Textverarbeitung gibt. Es ist schon beachtlich welche Nutzerwünsche alle den Weg in das Programm geschafft haben. Der einzige Nachteil ist, dass es sich ein klein wenig fremd am Mac anfühlt. Dafür gibt es aber eine Windows-Version, welche man z. B. auf einem günstigen Netbook einsetzen kann, denn besonders resourcenfressend ist die Anwendung auch nicht.

    Achja, eine einfache Literaturdatenbank ist ebenfalls mit drin.
     
  12. tak0209

    tak0209 Horneburger Pfannkuchenapfel

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    Das passiert doch spätestens, wenn du das Dokument einmal schliesst und erneut öffnest? Hab ich zumindest eben bei mir getestet...
     
  13. papalapapp

    papalapapp Boskop

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    Es gibt viele Textverarbeitungsprogramme und keines davon ist ideal. Daher kann man nur eines wählen, wo man die geringsten Abstriche machen muss.

    Das hängt von den Funktionen ab die man braucht und vom persönlichen Arbeitsstil. Ich bevorzuge z.B. sehr stark eine möglichst einfache Bedienung und ich habe auch kein Problem damit ein Abbildungsverzeichnis manuell zu machen. Das mache ich ganz zum Schluss und das dauert mmn nicht so lange als wenn man sich mit so einer Funktion während der ganzen Schreibdauer befasst.

    Deshalb nehme ich für meine MBA-Abschlussarbeit Pages + Endnote. Im Bereich BWL mit ca. 200 Seiten reicht das völlig aus.
     

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