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OS X Ransomware: Gefakte Website verlangt 300 Dollar zur Freischaltung des Browsers

Marc Freudenhammer

Horneburger Pfannkuchenapfel
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19.07.09
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Eine von Malewarebytes entdeckte Website hat es offensichtlich aktuell auf OS X-User abgesehen. Via JavaScript bringt sich die Seite in den Vordergrund, wenn bestimmte Suchbegriffe eingegeben oder populäre Seiten angesurft werden. So einfach schließen lässt sich die als FBI-Seite getarnte Seite nicht. Rund 150 iFrames verlangen nach einer Bestätigung, um geschlossen zu werden. Das Ziel der Aktion: der User soll 300 US-Dollar auf ein angebliches FBI-Konto überweisen. Das sollte man natürlich tunlichst unterlassen.[PRBREAK][/PRBREAK]

Die wohl einfachste Möglichkeit ist es, den Browser via cmd+alt+esc und die entsprechende Auswahl im "Sofort beenden"-Dialog komplett zu schließen. Einziges Problem für unerfahrene Nutzer: In der Standardeinstellung öffnet Safari immer die zuletzt geschlossenen Tabs beim Neustart wieder und das Spielchen geht von vorne los. Diese Einstellung lässt sich freilich in den OS X-Systemeinstellungen ändern. Unter dem Menüpunkt "Allgemein" muss lediglich das Häkchen bei "Fenster beim Beenden eines Programms schließen" gesetzt werden. Wer grundsätzlich ein Freund des Wiederherstellens ist, hält einfach die Shift-Taste während des Browser-Starts gedrückt und umgeht so die Standardeinstellung. Windows-Nutzer haben desöfteren mit ähnlichen "Angriffen" zu tun, eine speziell auf OS X ausgerichtete Seite ist daher schon eine kurze Erwähnung wert. Eine echte Gefahr geht von dem Betrugsversuch zwar nicht aus, aber gerade frische User von OS X könnten Probleme mit den hartnäckigen Pop-ups bekommen. (Danke echo.park)


FBI-Ransomware.jpg

[video=youtube_share;Ip6tvti4UjU]http://youtu.be/Ip6tvti4UjU[/video]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Srry, aber wer auf sowas reinfällt hat es nicht besser verdient und kann dann wenigstens beim nächsten mal auf Erfahrung zurückgreifen.
 
Hier geht es in erster Linie nicht darum, darauf hereingefallen zu sein, hier geht es darum, diesen Müll wieder "loszuwerden".

Und hier haben gerade neue Mac OSX Nutzer vermutlich so ihre Probleme, wie es im Artikel auch richtig erwähnt ist. Dazu muss man sich nur mal den ein oder anderen Safari-Thread im Forum ansehen. Meistens gehts da um irgendwelche Addons, die Einblendungen, Pop-Ups oder Weiterleitungen verursachen, aber so unähnlich ist das nicht.

Natürlich ist das hier ein Witz gegen die Probleme, die man mit Windows bekommen kann, wenn die gesamte Festplatte tatsächlich verschlüsselt und der Rechner somit unbenutzbar wird.

Gegen die Windows-Dinger ist das hier Steinzeit, wohl wahr.
 
Das schöne bei OS X, man kann einfach Safari wie jedes andere Programm jederzeit abschiessen, Ransomware auf einem Windows-PC ist dagegen eine richtig harte Nuss zu knacken, die auch richtig Datenverlust bedeuten kann und eine Neuinstallation des Betriebssystems erfordern kann.
 
Man kann auch unter Windows den Prozess der Browsers "abschießen". Das funktioniert dort ebenso problemlos.
 
Dort ist Ransomware allerdings auch ganz was anderes und schon gar nicht browserabhängig.
 
Man kann auch unter Windows den Prozess der Browsers "abschießen". Das funktioniert dort ebenso problemlos.

Klar kannst du das dort fast genauso einfach! Allerdings setzt sich dort der Schädling tief ins System, weshalb dir das mal so gar nichts bringt! Hier ist es ja in der Tat einfach nur eine Netzseite & daher sehr leicht wieder loszuwerden.

Einfach den Verlauf zurücksetzen, Alle Fenster schließen und gut ist!
 
Immer wieder herrlich diese Schlaumeier. Würde man selbst drauf reinfallen, wärs natürlich eine superperfide Masche gewesen ....
Zwischen plumpen Betrugsversuchen und perfiden Maschen gibt es einen himmelweiten Unterschied.

Plump ist es dann, wenn bei einem durchschnittlichen Menschen bereits bei einer beiläufigen Betrachtung die Alarmglocken klingeln müssten ("Hier ist das BKA, bitte überweisen sie per Western Union...")

Es gibt aber Maschen, die sind nicht leicht zu erkennen, weil sie z.B. perfekt Webinterfaces nachahmen und diverse Tricks zur Domainverschleierung anwenden.
 
Trotzdem würde ich doch bei BKA, CIA, etc. anrufen und auf Nummer Sicher gehen, bevor ich Geld überweise...
 
da hilft sicherlich ein guter adblocker ebenfalls. aber schön, wie gut ihr beschrieben habt, wie man das problem umgeht.