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Optimale QT Einstellungen für 720p Videos

Dieses Thema im Forum "Videoproduktion" wurde erstellt von iTom62, 08.01.09.

  1. iTom62

    iTom62 Idared

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    Hallo!
    Ich filme in HD 720p30 mp4 (Sanyo Xacti HD1010), bearbeite mit iMovie und gebe den Film über die Exportfunktion via Quicktime aus. Bislang in der Voreinstellung "appleTV", das ich auch als Wiedergabegerät für meinen 720p Beamer nutze. Dabei wird die Bildgröße auf 960x540 runtergerechnet. (max. Bildgröße laut appleTV Spezifikation bei 30 fps)
    Ich würde gerne exportieren, ohne die Bildgröße verändern zu müssen. (Dann spiele ich die Filme am Mac oder der PS3 ab). Wie sind hier die optimalen Exporteinstellungen? Ich habe immer deutliche Artefakte (Klötzchen und Verwaschungen), die ich bei der Voreinstellung "appleTV" nicht habe.
    Hier sind meine Exporteinstellungen:
    /Users/iTom/Desktop/Bild 2.png
    Bildgröße und Bildrate reiche ich nur durch, die Datenrate habe ich mit 10000 kBit/s knapp oberhalb der des Ausgangsmaterials festgelegt. Mit den Keyframes habe ich experimentiert, aber kein befriedigendes Ergebnis erzielt. Immer habe ich deutliche mpeg Artefakte.
    In der iMovie Timeline Wiedergabe sind diese nicht und, wie gesagt, in der appleTV Ausgabe auch nicht.
    Danke für Eure Hilfe, Tom
     

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  2. da_jones

    da_jones Luxemburger Triumph

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    Ich kann das hier in Ermangelung von Material und der Kenntnisse des iMovie-Export-Dialogs leider nicht nachbasteln. Für den Export via Quicktime empfehle ich dir aber, den Codec vom einfachen mpeg4- auf das H.264-Format zu setzen. Im gleichen Atemzug kannst du auch die Bitrate reduzieren, wobei das hier nebensächlich sein dürfte.

    Ausschlaggebend für die Artefakte ist wohl eher die x-fache Neukodierung (von Kamera zu iMovie zu Quicktime). Das sind mind. 1, eigentlich sogar 2 Schritte zu viel. Probier unter Video-Optionen in ein progressives Format auszugeben (Deinterlacing). Unter Umständen kann eine 2-Pass-Codierung auch helfen. Die ist dann wiederum zeitaufwändiger.

    Ich vermute fast, dass du durch iMovie's Codierungsprinzip mit dem Qualitätsverlust leben musst. Hoffe natürlich, dass sich das Gegenteil erweist. Die AppleTV-Voreinstellung wird der Artefaktbildung wohl durch die niedrigere Skalierung entgegenwirken.

    kurz: H.264, Deinterlacing & 2-Pass ausprobieren

    Viel Erfolg!
     
  3. iTom62

    iTom62 Idared

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    Vielen Dank da_jones für Deine Antwort,
    ich habe mal H.264 versucht. aber mein iMac G5 1.8 braucht eine Ewigkeit, ca. zwanzig mal so lange wie der Ausgangsfilm. Aber ich hab eine Lösung gefunden. In der Tat wird das Material zweimal berechnet:

    beim Import in iMovie (Apple intermedia Codec)
    bei der Ausgabe in das Wunschformat.

    Bei letzterem Schritt sind die Presets nicht veränderbar ( z.B. appleTV) oder aber bei eigenen Einstellungen nicht qualitativ befriedigend. Mt den Erkenntnissen aus anderen Forenbeiträgen vermute ich, dass die Quicktime Einstellungen aus iMovie heraus nicht optimal konfigurierbar sind oder gar bessere Codecs vermissen lassen.
    Folgender Ablauf hat zum Erfolg geführt:
    iMovie erzeugt eine Projektdatei, deren Paketinhalt ich mir anzeigen lasse. Dort befindet sich im Ordner "cache" die Datei "Timeline Movie.mov", der QT Referenzfilm. Diesen öffne ich mit MPEG Streamclip und habe nun die entsprechenden Exportmöglichkeiten. Wegen der Geschwindigkeit wähle ich "Apple Compressor", Auflösung "unskaliert", begrenze die Bitrate und los gehts. Das Ergebnis ist ein artefaktfreier Film in der Auflösung des Ausgangsmaterials bei vernünftiger Dateigröße. Die Dauer der Kodierung betrgt veilleicht 10-20 % mehr als die Standard appleTV Berechnung, obwohl hier die Framegröße nicht verändert wird. Ich werde mich wohl noch ein wenig mit Streamclip befassen, um das zu optimieren.
     
  4. da_jones

    da_jones Luxemburger Triumph

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    Schön, dass es soweit bei dir funktionert. Allerdings wirst du an Performance nicht viel mehr herausholen können. Der G5 ist zwar allgemein sehr leistungsstark, allerdings kein Stück für H.264-En-/Decodierung optimiert. Selbst ein theoretisch langsamerer Intel-Prozessor (bspw. mit 1,5 GHz) wäre beim Codieren wahrscheinlich schneller.

    Mein Rat an dich in der Hinsicht: Mach deine Projekte soweit in iMovie fertig, erstelle dann ein Preset in MPEG Streamclip und wende das in einer Stapelverarbeitung auf alle deine Projekte an. Dann kannst du den Mac auch einmal die Nacht hindurch laufen lassen und hast dafür später Ruhe.
     
  5. iTom62

    iTom62 Idared

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    ... besten Dank.
    Gruß, Tom.
     
  6. da_jones

    da_jones Luxemburger Triumph

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    Für ein wenig Karma mach ich fast alles. ;)
    Spaß beiseite: Video Encoding ist gerade für ungelernte Hobbyfilmer schwer zu verstehen. Ich habe mir mein spärliches Wissen in zwei Jahren als Autodidakt angeeignet. Kann also nur besser werden. :-D
     

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