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OpenCore Legacy Patcher: Tahoe (26) und Zukunft der Legacy Intel Macs

Mavalok2

Reinette de Champagne
Registriert
26.02.25
Beiträge
416
Hallo zusammen

Habe die Tage allerorts beunruhigende Nachrichten bzgl. der Zukunft der Legacy Intel Macs gehört. Tahoe aka MacOS Version 26 soll die letzte Version sein die noch Intel Macs unterstützen wird. Danach soll es nur noch Versionen für Silicon Macs geben. Scheint so, als ob die Zeit für die meisten alten Intel Mac ziemlich bald abgelaufen ist. Im Herbst noch Tahoe, dann ein Jahr Unterstützung mit anschließend vielleicht noch 2 bis 2 1/2 Jahre Sicherheitsupdates. Das dürfte es dann gewesen sein. 😢

Dazu soll das OCLP Projekt Probleme mit dem T2-Chip haben - schon länger. Hier soll OCLP nicht funktionieren. Dies würde die meisten Intel-Macs betreffen, die diesen Herbst neu keine offizielle Version mehr erhalten.

Was meint Ihr dazu oder habt Ihr andere - hoffentlich bessere - Informationen?


Gruß
Mavalok2
 
Tja, wenn es keinen Intel kompilierten Kernel/OS von Apple mehr gibt, wie soll dann ein Tool wie OCLP (oder jedes andere) dann etwas lauffähiges für Intel Macs erstellen? Sollte jedem logisch sein. Die Rechner gehen dann aber auch an dei 9-10 Jahre zu, irgendwann darf man sie dann halt auch mal ersetzen.

Windows hat da viel früher ausgesperrt teilweise. Und kann auch , wenn sie es möchten, die letzten Hintertürchen jederzeit schließen.
 
habt Ihr andere - hoffentlich bessere - Informationen?
Nein, das ist von Apple so kommuniziert, Tahoe ist das letzte OS was die wenigen letzten. Intel Macs noch bekommen.

Zur Not wenn auch OCLP nicht mehr unterstützt ein Linux installieren, damit können die Intel Macs noch lange weiter leben.
 
Mein MacBook Pro 2011 läuft schon seit einiger Zeit mit Ubuntu - schnell und stabil. Aber einen Mac wollte ich auch noch mit MacOS haben. Aber ok. Ein guter Grund endlich wieder mal einen aktuellen Mac zu kaufen. Und geht ja noch eine Weile bis dahin. Da kann ich ja schon mal mit dem Sparen beginnen. :)
 
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Ich bin so froh, dass ich damals meine iMac noch für einigermaßen Geld losgeworden bin, als ich mir den Mini M2 gekauft habe. Und da waren die Preise ja schon krass gefallen. Ich habe damals ja noch den Wechsel von PowerPC mitbekommen, da wusste ich schon, wie es läuft. Damals waren wir allerdings noch gar nicht im Apple-Kosmos angekommen.

Irgendwie Schade finde ich es schon, auch wenn ich es verstehen kann. Hier bei uns ist noch ein 2019er Intel MBP im Einsatz. Der wurde noch Anfang des Jahres mit einem neuen Akku ausgestattet und ist optisch noch top. Und dient hier halt auch nur zum surfen, mails abrufen und ein zum Filme streamen mit unterschiedlichen Apps. Dafür ist er halt noch perfekt.

Wir werden dann auch erstmal Erfahrungsberichte lesen, bevor wir ihn auf MacOS 26 updaten. Oder/und warten bis 26.1. Ich hoffe jetzt schon, dass es einfach nochmal ein gutes OS wird, wo man dann die restlichen 2 oder 3 Jahre mit Sicherheitsupdates aushalten kann.

Linux wäre jetzt für uns nur ne "Basteloption". Aber mal sehen.
 
Ich bin der Überzeugung das sie es wieder schaffen werden für die Macs die rausgefallen sind und an der oberen Grenze liegen.
Den für die Hackintosh Scene haben sie es schon mal angegangen:
Du vergisst hier ewtas ganz wichtiges. Aktuell werden die Betriebssysteme (OS 26,..) für i386/x64 CPÚs kompiliert und entsprechend Bereitgestellt. Hieraus lässt sich noch „einfach“ was patchen.

Wenn Sie damit wirklich nächstes Jahr aufhören, hast du keine Grundlage und keine lauffähigen Btriebssystemteile für x64 CPu `s mehr. Somit wirds quasi unmöglich was nativ zu laufen zu bekommen. Ein Windows for ARM läuft auch nicht auf einem Intel Notebook
 
Ich habe ja nur von den jetzigen Intel Macs gesprochen die noch macOS 26 bekommen. Daraus denke ich mir ist es noch möglich viaOpen Core die rausgefallenen noch ein wenig am Leben zu erhalten. Und mit macOS 26 betreiben zu können.
Was danach ist weiß ich. wenn der Nachfolger von macOS 26 also 27 kommt ist Schluß.
 
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Linux wäre jetzt für uns nur ne "Basteloption".
Obwohl ich eigentlich Linuxer bin, war ich am Anfang skeptisch wie gut Linux auf einem Mac funktioniert. Aber auf meinem MacBook Pro 2011 läuft Ubuntu als ob das MacBook für Ubuntu gebaut worden wäre. Läuft schnell und stabil mit aktuellem Ubuntu 24.04 LTS Pro, welches noch knapp 9 Jahre Sicherheitsupdates erhält. Nächstes Jahr auf 26.04 LTS Pro zu wechseln wäre auch noch eine Option.
Aber klar, wenn man eingefleischter MacOS Nutzer ist... Ubuntu ist besser. 😈 Nein, im Ernst, ist einfach etwas anders und reine Geschmackssache und abhängig welche Programme man verwenden will. Aber zum surfen / mailen / Videos gucken genau das Richtige, auch wenn das MB schon 14 Jahre auf dem Buckel hat.
 
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BTW: Warum eigentlich Ubuntu und nicht ElementaryOS?
 
Ein offizielles Statement von Apple wird mir wohl entgangen sein, aber wenn nur noch eine Hand voll Intel-Geräte von 2019 unterstützt werden, pfeifen es die Spatzen von den Dächern. Auf Developer-Seiten hab ich etwas über die Zukunft von Rosetta2 gelesen.

Ich sehe dem ganzen gelassen entgegen:

0. selbst nach Erscheinen von macOS 27 wird es noch eine Weile Sicherheitsupdates für Tahoe geben

1. hört der Intel-Mac ja nicht auf zu funktionieren

2. die meisten Sicherheitsupdates betreffen sehr spezifische Szenarien oder Exploits, die im Alltag vieler Nutzer keine direkte Rolle spielen (natürlich mit der Einschränkung, dass es trotzdem klug ist, Systeme auf aktuellem Stand zu halten, wenn man aktiv im Netz unterwegs ist)

3. erhalten Webbrowser und E-Mail-Programme weit länger Sicherheitsaktualisierungen als von Apple - und auch danach gibt es Projekte, die zwar bei älteren Webstandards festhängen, die jedoch die aktuellsten Sicherheitspatches z.B. von Mozilla einpflegen

4. mein ältester Sequoia-Rechner geht ins 18. Jahr - also nichts, was nicht langsam ersetzlich wäre

5. Linux - insbesondere Debian - verlängert das Leben dieser alten Kisten noch weiter

Dass Linux nun bald 32 Bit Intel nicht mehr unterstützen soll - und damit auch nicht mehr Debian - macht mich zugegebenermaßen viel nervöser.

Seit Microsoft seine Anmeldung von Password auf OAuth2.0 umgestellt hat, haben plötzlich 90% all meiner Macs keine E-Mail mehr ... pfeiff drauf! Entweder sammel ich die nun per Server und verteile sie an die alten Geräte (was ich noch nicht eingerichtet habe, aber bei 30+ Rechnern Sinn machen würde), oder ich schaue mir die E-Mails per Remote-Desktop am alten Rechner an. Oder ich baue mir eine Linux-VM einzig und allein, um Thunderbird per xquartz zu nutzen (was ganz schlecht funktioniert, sogar bei localhost).

Früher hatte man den Rechner auch mal hauptsächlich offline genutzt. Und es gab keinen OCLP. Geht alles immernoch und wird auch weiter gehen. Man hat sich doch Dank OCLP lange den Kauf eines neuen Mac erspart (oder eines neuen Windows-PC, wenn man Win11 austrickst), da sollte Geld für was neues übrig sein.
 
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BTW: Warum eigentlich Ubuntu und nicht ElementaryOS?
Ubuntu erhält in der Pro Variante 10 Jahre lang Sicherheitsupdates. Irgendwann wird auch das MacBook nicht mehr flüssig mit einer neuen Version laufen. Ab da habe ich dann 10 Jahre Zeit mir was neues zu suchen. ;)
Abgesehen davon, bin ich Fan vom Gnome-Desktop und dem Debian Repository. Debian hatte ich auf meinem MacMini 2010. Aber der hatte einen Dachschaden (defektes Mainboard).
Auf anderen Geräten von mir laufen neben Ubuntu unter anderem LMDE (Linux Mint Debian Edition), Debian, Lubuntu, MX-Linux und RapsiOS mit Gnome-Desktop. Alles Distors auf Debian Basis. Da war Ubuntu eigentlich eine logische Wahl.

Dass Linux nun bald 32 Bit Intel nicht mehr unterstützen soll - und damit auch nicht mehr Debian - macht mich zugegebenermaßen viel nervöser.
Hmm... 64 bit wurde ja schon mit dem G5 Mac (PowerPC) eingeführt. Das war 2003, also vor 22 Jahren. Schätze mal, sämtliche Intel Mac dürften 64 bit sein.
 
Nope. Apple entschied sich dazu, die erste Serie Intel-Macs mit 32-Bit-CPUs auszustatten. Hab mich auch gewundert, doch das erste 2006er MacBook, MacBook Pro und MacMini kam mit Core Duo Prozessoren heraus. MacMini sogar mit Core Solo.
Meinen MacMini hab ich von 32 auf 64 Bit geupdated (CPU swap und Firmware des 2,1 drauf).
Von den 32-Bit-MacBooks hab ich drei: eines in Erstbesitz seit 2006 und zwei als Ersatzteilspender geplante Geräte, die aber zu gut laufen um sie auszuschlachten.
 
Mit den ersten Intel Macs hatte ich wenig Berührungspunkte. Hätte aber angenommen, da die G5 PowerMacs ja schon 64 bit waren, dass Apple hier so weiter macht. Aber so kann man sich irren.
Ja, dann kann ich Dich natürlich verstehen. Dann wird es in naher Zukunft für diese Geräte wohl nicht mehr so viele Optionen für eine aktuelles Betriebssystem geben. Ich schätze aber, dass die eine oder andere Linux Distro vielleicht weiterhin 32 bit bereitstellen wird.
 
Die Arbeiten an OpenCore 3.x.x haben begonnen und Tahoe auf (hoffentlich) allen bisher unterstützten Macs ist das Ziel.

Liquid Glass stellt hier eine besondere Herausforderung dar, denn anders als Blur ist es bei Liquid Glass nicht mit einer vorgefertigten Falt-Matrix getan. Technisch lässt sich Glass mit der gleichen Falt-Matrix darstellen, ja, aber diese wird bei Liquid Glass live erstellt, wenn sich das flüssige Glas-Objekt verändert. Das OCLP-Team hat daher angekündigt, einen Ersatz anzubieten, mit dem man mindestens arbeiten kann (ähnlich wie man in den Tagen vor Beta-Blur auf alten Grafikkarten einfach in den System-Einstellungen die Transparenz-Effekte reduzierten sollte).
 
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Die Arbeiten an OpenCore 3.x.x haben begonnen und Tahoe auf (hoffentlich) allen bisher unterstützten Macs ist das Ziel.

Liquid Glass stellt hier eine besondere Herausforderung dar, denn anders als Blur ist es bei Liquid Glass nicht mit einer vorgefertigten Falt-Matrix getan. Technisch lässt sich Glass mit der gleichen Falt-Matrix darstellen, ja, aber diese wird bei Liquid Glass live erstellt, wenn sich das flüssige Glas-Objekt verändert. Das OCLP-Team hat daher angekündigt, einen Ersatz anzubieten, mit dem man mindestens arbeiten kann (ähnlich wie man in den Tagen vor Beta-Blur auf alten Grafikkarten einfach in den System-Einstellungen die Transparenz-Effekte reduzierten sollte).
Gut zu hören. Die letzte Version 2.4.0 mit Sequoia 15.6 ist nicht der Brüller. Safari bleibt schon mal bei Cookie-Bestätigungen hängen und diverse kleinere Performance-Probleme, die früher nicht auftraten (u.a. Netzwerk, Zoomfunktionen). Safari steigt wegen fehlerhaftem webGL auch auf immer mehr Webseiten aus - im Gegensatz zu Firefox.
 
Safari ist eben der typische System-Browser: auf unterstützten Plattformen läuft er eigentlich unschlagbar gut. Kleine Unregelmäßigkeiten lassen ihn aber straucheln. Firefox nutze ich nun auf allen gepatchten Macs, also sowohl auf OCLP, als auch als Firefox Dynasty unter Systemen von High Sierra bis runter zu Mountain Lion. Unter Lion auf einem MacBook2,1 machte der Browser Probleme, ich gab zunächst der GMA950 die Schuld, denn auf meinem MacBook4,1 mit Mountain Lion läuft der Browser. Doch auch auf einem MacBook2,1 mit Mountain Lion läuft Firefox Dynasty einwandfrei - die GMA950 ist also durchaus geeignet, den aktuellen Firefox Dynasty auszuführen.
Wo es FF Dynasty nicht gibt, tun andere wohl bekannte Firefox-Forks ihren Dienst, die ich hier aber nicht näher benenne, das würde diesen Thread zu weit entführen.
Ja, Sequoia läuft auf meinem nicht-metal-MacMacBook7,1 mit 16 GB RAM auch nicht so wirklich toll, ganz im Gegensatz zu Sonoma auf meinem 2008er MacBook Pro 4,2 17" mit nur 6 GB - das ist immer noch mein Daily Driver.
 
Safari hat halt dieses lästige WebGL-Problem. Ansonsten teile ich Deine Beobachtungen voll und ganz. Arbeite identisch.