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"Offenes" FaceTime: Patentklagen sollen Apple Strich durch die Rechnung gemacht haben

Martin Wendel

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"Offenes" FaceTime: Patentklagen sollen Apple Strich durch die Rechnung gemacht haben
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Apple rückte auf der WWDC-Keynote am Montag FaceTime wieder ein wenig ins Rampenlicht. Der Dienst erlaubt ab Herbst Gruppentelefonate mit bis zu 32 Teilnehmern. Ein inzwischen acht Jahre altes Versprechen wurde allerdings bis heute nicht eingelöst. Damals, bei der Enthüllung von FaceTime auf der WWDC 2010, sprach Steve Jobs davon, den Dienst zu einem öffentlichen Standard zu machen, der auch von anderen Anbietern genutzt werden könnte – unter Applaus und Jubel der Anwesenden. Bis heute ist das allerdings bekanntlich nicht passiert.

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FaceTime funktioniert nur noch über Server


CNET geht davon aus, dass das auch nicht mehr geschehen wird. Denn Patentklagen von VirnetX hätten Apple einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ursprünglich haben bei FaceTime die beiden Endgeräte in den meisten Fällen direkt miteinander kommuniziert, inzwischen handelt es sich allerdings um einen rein Server-basierten Dienst. Und diese Server müssten bezahlt und betrieben werden. Inwieweit eine Öffnung mit der aktuellen Infrastruktur und User-Experience vereinbar wäre, ist nicht klar.

Apple könnte natürlich einen Mittelweg wählen. Anstatt FaceTime oder auch iMessage zu einem offenen Standard zu machen, könnten sie ihre eigenen Apps für andere Plattformen wie Windows oder Android entwickeln. Derzeit sind allerdings keine Bemühungen in diese Richtung bekannt.

Via CNET
 
Die Nachricht ist nicht neu, das ist schon seit langem bekannt. Aber wer braucht Factime heute noch unter anderen Systemen? Es gibt doch gefühlt hundert Alternativen. Gruppen Videotelefonie wie Factime es ab iOS 12 kann, kann Google Hangouts schon seit drei Jahren.
 
Diese Weigerung, sich zu öffnen sorgt halt leider auch dafür, dass iMessage und FaceTime außerhalb den USA kaum ein Mensch nutzt.