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Im weltweiten Rechtsstreit zwischen den beiden Tech-Riesen Apple und Samsung hat ein ein niederländisches Gericht jetzt ein Verkaufsverbot verhängt (via Macworld). Betroffen sind einige Samsung-Produkte aus der Galaxy-Reihe, die mit Android 2.2.1 oder höher bestückt, aber noch nicht mit Samsungs hauseigener Foto-Galerie ausgestattet sind. Geräte mit Android 3.0 oder höher sind von dem Urteil in Den Haag ausgenommen. Samsung verstoße mit diesen Smartphones und Tablets aus der Galaxy-Serie gegen das gültige Apple-Patent mit der Nummer EP2059868. [PRBREAK][/PRBREAK]
Dieses Patent beschreibt die Funktionsweise des sogenannten "Bounce Back Effekts", der bei der Darstellung von Foto-Galerien zur Anwendung kommt. Zieht der Nutzer ein Foto vom Rand des Displays weg, erscheint im angrenzenden Bereich ein Teil des nächsten Fotos, beim Loslassen schnappt das angezeigte Bild wieder in die ursprüngliche Position zurück. Auf Android-Smartphones und -Tablets von Samsung, die mit der überarbeiteten Foto-Galerie ausgestattet sind, wird anstatt dieses Gummiband-Effekts ein blauer Blitz am Rand des Fotos eingeblendet.
Das Gericht hat angeordnet, dass Samsung offenlegen muss, wie hoch der Gewinn durch den Verkauf der betroffenen Geräte aus der Galaxy-Reihe seit dem 27. Juni 2011 in den Niederlanden ist. Davon abhängig wird eine entsprechende Strafzahlung an Apple festgelegt. Außerdem droht Samsung eine tägliche Zahlung in Höhe von 100.000 Euro, gemäß dem Fall, dass man das Urteil ignoriert.

Dieses Patent beschreibt die Funktionsweise des sogenannten "Bounce Back Effekts", der bei der Darstellung von Foto-Galerien zur Anwendung kommt. Zieht der Nutzer ein Foto vom Rand des Displays weg, erscheint im angrenzenden Bereich ein Teil des nächsten Fotos, beim Loslassen schnappt das angezeigte Bild wieder in die ursprüngliche Position zurück. Auf Android-Smartphones und -Tablets von Samsung, die mit der überarbeiteten Foto-Galerie ausgestattet sind, wird anstatt dieses Gummiband-Effekts ein blauer Blitz am Rand des Fotos eingeblendet.
Das Gericht hat angeordnet, dass Samsung offenlegen muss, wie hoch der Gewinn durch den Verkauf der betroffenen Geräte aus der Galaxy-Reihe seit dem 27. Juni 2011 in den Niederlanden ist. Davon abhängig wird eine entsprechende Strafzahlung an Apple festgelegt. Außerdem droht Samsung eine tägliche Zahlung in Höhe von 100.000 Euro, gemäß dem Fall, dass man das Urteil ignoriert.

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