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Neues Patent: Ortsbasierte App für Notfälle

Daniel Hüfner

Martini
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Nach einem Bericht von AppleInsider arbeitet Apple offenbar an einer App für Notfälle. Nutzer sollen dabei einen einfacheren und schnelleren Zugriff auf wichtige, lokale Notfalldienste erhalten, wenn sie mit einem iPhone unterwegs sind. Dies geht zumindest aus einer neuen Patentschrift des Unternehmens hervor, die das US-amerikanische Patent- und Markenrechtsamt jetzt veröffentlichte.[PRBREAK][/PRBREAK]

Unter der Bezeichnung "Location-based Emergency Information" beschreibt das Patent ein Konzept, mit dem sich Nutzer in Notfallsituationen künftig besser helfen könnten. "Wenn eine Person ins Ausland verreist, kann es zu Notfällen unterschiedlicher Art kommen", heisst es darin. "Beispielsweise könnte eine Person bei einem Unfall verletzt werden, wichtige Reisedokumente verlieren oder gar Opfer eines Verbrechens werden. In solchen Situationen könnte es von entscheidender Bedeutung sein, über wichtige, lokale Rettungsdienste Bescheid zu wissen", schreibt Apple in der Schutzschrift.

Dieser Gefahr will sich Apple mit einer eigenen, speziell dafür ausgelegten App offenbar annehmen. Gleichzeitig weist das Unternehmen aber auch auf damit einhergehende Probleme hin. So könne das Sammeln relevanter Daten zunächst sehr zeitaufwendig sein. Zudem würden viele Reisende oft mehrere Länder und Städte besuchen, sodass ein vorheriger Bezug der notwendigen Daten nutzerseitig vernachlässigt werden könnte. Ein Umstand, der sich im Falle eines eintretenden Notfalls rächen könnte.

Um derlei Probleme zu umgehen, sollen Nutzer nach dem Willen von Apple ausschließlich ortsabhängige Daten erhalten. Mithilfe der Ortungsfunktion sollen Nutzer umgehend auf auf lokale Rettungsdienste wie Polizei, medizinischen Notdienst oder Feuerwehr zugreifen können. Vor allem im Ausland, wo viele Touristen nicht unmittelbar die passende Notrufnummer wüssten, könnte die automatische Bereitstellung lokaler Dienste hilfreich sein.

Als Verantwortlicher dieses Patents wird unter anderem auch Scott Forstall genannt. Der ehemalige Chefstrategie für die Entwicklung von iOS war erst im Oktober von seinen Aufgaben entbunden worden.

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und warum ist das bitte patentierungswürdig? ...
 
Weil in den USA jeder "Mist" patentiert werden darf...
 
die sollen lieber die Sprachprobleme ihres "Prämium" Mobilephones lösen, damit man sich im Notfall auch mit den Hilfsdiensten verständigen kann
 
Sowas finde ich von der Idee her nicht schlecht; vielleicht noch mit Sensoren per Bluetooth koppeln, die man an einem Motorrad anbauen kann. Wenn der Sensor einen Sturz meldet und der Fahrer nicht innerhalb von einer Minute reagiert, kann das Handy einen Notruf absetzen und die letzten Koordinaten übertragen bzw. GPS einschalten.

Wenn man Nachts auf einer Landstraße einen Unfall hat, kann das durchaus Leben retten.
 
Ist der abgebildete Stand der Apple-Aktie (AAPL) dann auch Zukunftsmusik für den 15. Juli?
 
Was in der "Erklärung" nicht hervorgeht: Wie soll das iPhone automatisch die örtlichen Notrufnummern abrufen, wenn man sich gerade im Ausland befindet, wo im Normalfall jeder das Daten-Roaming deaktiviert hat?
 
Was in der "Erklärung" nicht hervorgeht: Wie soll das iPhone automatisch die örtlichen Notrufnummern abrufen, wenn man sich gerade im Ausland befindet, wo im Normalfall jeder das Daten-Roaming deaktiviert hat?

Notfallnummern sind gratis für jeden der anruft. Geht auch mit Prepaid-Karten wenn man kein Guthaben draufhat.
 
Es gibt schon genug solcher Apps, die im App Market zu haben sind.
 
Wie soll das iPhone automatisch die örtlichen Notrufnummern abrufen, wenn man sich gerade im Ausland befindet, wo im Normalfall jeder das Daten-Roaming deaktiviert hat?

Notrufnummern werden in Mobilfunknetzen immer auf Netzebene auf die örtlichen/lokalen Rufnummern umgeleitet.
 
Die Notfallapp für Herzinfarkte wird dann angezeigt wenn man bei MC Doof steht.

mfg Meru
 
Sowas finde ich von der Idee her nicht schlecht; vielleicht noch mit Sensoren per Bluetooth koppeln, die man an einem Motorrad anbauen kann. Wenn der Sensor einen Sturz meldet und der Fahrer nicht innerhalb von einer Minute reagiert, kann das Handy einen Notruf absetzen und die letzten Koordinaten übertragen bzw. GPS einschalten.

Wenn man Nachts auf einer Landstraße einen Unfall hat, kann das durchaus Leben retten.

Genau das gibt es bereits seit einigen Jahren bei BMW. Wenn die Airbags auslösen wird automatisch ein Ruf abgesetzt und die Koordinaten des GPS mit gemeldet. Hatte ich in meinem 3er. Zusätzlich gab es noch einen SOS-Knopf, den man manuell betätigen konnte.
 
Notfallnummern sind gratis für jeden der anruft. Geht auch mit Prepaid-Karten wenn man kein Guthaben draufhat.

Wenn man aber das Datenroaming ausgeschaltet hat kann das Telefon doch, nach momentan vorhandenen Möglichkeiten, gar nicht wissen in welchem Land man ist und welche Rufnummern gültig sind. Also müssten ALLE Notrufnummer WELTWEIT inkl. Zuordnung lokal gespeichert sein! Überleg dir nur mal was das für eine Speicherverschwendung wäre ;)
Sollte das, theoretisch, doch schon möglich seine, bitte ich um Berichtigung ;)
 
<Ironie> Sehr sinnvoll weil niemand von sich aus 112 oder 911 wählen kann </Ironie>
Ernsthaft... Wer in Länder reißt die keine dieser beiden Nummern nutzen wird sich wohl vorher informieren... Sinnvoll höchstens für Nummern von Botschaften o.ä.
 
Wenn man aber das Datenroaming ausgeschaltet hat kann das Telefon doch, nach momentan vorhandenen Möglichkeiten, gar nicht wissen in welchem Land man ist und welche Rufnummern gültig sind. Also müssten ALLE Notrufnummer WELTWEIT inkl. Zuordnung lokal gespeichert sein! Überleg dir nur mal was das für eine Speicherverschwendung wäre ;)
Sollte das, theoretisch, doch schon möglich seine, bitte ich um Berichtigung ;)

Ich denke, dass das Telefon auch über das gewählte Netz erkennen kann, in welchem Land es sich befindet. Datenroaming ist dafür doch nicht notwendig. Und die Notrufnummern von ca. 190 Ländern zu speichern dürfte nicht mehr als wenige Kilobyte erfordern.