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Neues MacBook - bremst das einspielen eines Time Machine Backups alles aus?

farmi

Allington Pepping
Registriert
29.07.09
Beiträge
191
Ahoi Matrosen,

steinigt mich nicht, falls es dazu schon einen Thread gibt - ich hab einfach nichts passendes gefunden :(

Folgendes:

Mein altes MBP (Late 09) geht in Rente und wird die Tage durch ein aktuelles mit Quadcore ersetzt.
Nun stellt sich natürlich die Frage: Aus Time Machine Back den alten Stand wiederherstellen oder alles neu machen?

Klar, jetzt wird jeder schreien: Mach es alles neu und frisch, es ist das beste und sauberste!

Ich weiß - nur möchte ich das wenn nur irgendwie möglich umgehen. Ich arbeite beruflich am rechner und habe extrem viele Programme mit extrem vielen Plugins, Zugängen u.ä. - es ist extrem mühsam bis unmöglich (manche Plugins habe ich nicht mehr als Einzeldateien und der Migrationsassi nimmt es nicht mit, nur das komplette Backup).

Nun der Knackpunkt meiner Frage:
Sorgt ein einspielen des kompletten Time Machine Backups wirklich für eine Systemverlangsamung? Es wird ja oft von "Altlasten" gesprochen. Klar, alle wirren Dateien, die sich so auf meiner Platte tummeln ziehe ich mit - aber bremst das wiederherstellen wirklich auch die Systemleistung ein?

Wie ihr seht bin ich echt am hadern - aber ich möchte wirklich wenn nur irgendwie möglich das komplette Backup wiederherstellen, damit ich schnell wieder weiterarbeiten kann :/

Ich freue mich über fundierte Infos oder Erfahrungen :)
 
Ich würde alles beibehalten, habe noch nie was davon gehalten, ständig neu zu installieren oder bei einem neuen Rechner sozusagen nackt anzufangen. Macht viel zu viel Arbeit.
Wieso sollte da auf einmal etwas bremsen, was vorher nicht bremste?
Wenn es zu Inkompatibilitäten mit dem neuen System kommt, merkt man das und kann sie beseitigen - das kann aber genauso passieren, wenn man alle benötigten Programme und Plugins usw. neu installiert. Wer ernsthaft am Rechner arbeitet, wird das auch nicht peu à peu machen und dann tagelang probieren, ob alles funktioniert.
 
Ich denke genauso wie du - mir kommt es ein wenig so vor, als wäre es nur ein hochgeschaukeltes Gerücht mancher "mach ihn frisch" verfechter, dass eine Komplettwiederherstellung auch zur Systembremse wird.. hm
 
Ist das nicht grade das beste an Apple?! Die einfache Migration des alten ins neue System? Beim iPhone funktioniert es doch auch fantastisch. Altes iPhone sichern, neues ran, Backup einspielen, fertig! Wenn dein System bis jetzt gut lief, wird es das in Zukunft genauso tun. Freu dich über den geringen Aufwand :)
 
Nun ja, 1:1 vergleichbar ist ein iOS Device ja nun auch nicht :-D Woher kommen dann überhaupt die Meinungen, die behaupten dass ein Wiederhergestellter MAC im Vergleich zu einem frischen eingebremst wird?
 
-Diese Meinungen kommen zum Teil von Switchern, die immer gerne eine Beschäftigung suchen und mit dem Teletubbie OS das sie vormals nutzten so konditioniert wurden, das Optimierungswahn und Systempflege ihnen ins Blut gegangen ist und die Vorstellung, das es auch anders geht für sie unvorstellbar ist
-des weiteren kann es durchaus vorkommen, das übernommene Teile von alten Drittherstellern Probleme bereiten, wie unten erwähnt kann man das aber leicht abstellen.
*-in der Regel ist dann auch noch zu bedenken, das 10.x.0 Versionen immer unter Anfangsproblemen zu leiden haben
 
Danke für eure Meinungen! Ich werde mir unnötigen Zeitbedarf ersparen und aus meinem Backup wiederherstellen :)
 
hallo zusammen,

ich stehe vor einem ähnlichen Problem und zwar möchte ich meine alten Dateien und Programme vom letzten gebauten Macbook auf ein neues MacBook Pro wiederherstellen. Kann ich folgendermaßen vorgehen.
- BackUp mit TimeMaschine des alten Systems auf externer Festplatte (über USB)
- neuen Mac einschalten - booten - Migrationsassistent öffnen - BackUp von externer Festplatte laden (über USB) und fertig...
Reicht das, oder muss ich noch bestimmte Sachen beachten?
Danke für die Hilfe!