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Magazin Neues Album von Coldplay kostenlos über iTunes streamen

Martin Wendel

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Am 16. Mai erscheint „Ghost Stories“, das sechste Studioalbum von Coldplay. Bereits jetzt kann das gesamte Album kostenlos über iTunes probegehört werden – vermutlich noch bis zum Release. Bereits in der Vergangenheit hat Apple des öfteren kommende Alben auf diese Art beworben. Bisher handelte es sich dabei jedoch um reine Audiostreams, bei „Ghost Stories“ werden die Songs hingegen von einem animierten Video begleitet. Insgesamt hat der Stream eine Laufzeit von etwas über 40 Minuten. Für 10,99 Euro kann das neun Titel umfassende Album vorbestellt werden.[prbreak][/prbreak]

Um zum Stream zu gelangen, einfach den iTunes Store auf Mac, PC oder iOS-Gerät öffnen und oben den entsprechenden Banner anklicken. Danach kann der Stream unter „Video im Spotlight“ gestartet werden.

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Via 9to5Mac
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Reaktionen: der_kommissar
Abgesehen vom Musikgeschmack wundert es mich das Apple so viele Exclusiv-Deals in letzter Zeit abbekommt. Erst Daft Punk und nun Coldplay.

Wenn man ja hört das die iTunes Verkaufszahlen zurück gehen, beweisen solche Aktionen entweder das Gegenteil (Verkaufshilfe fuer den Veröffentlichungstag) oder das man sich genötigt fühlt mit solchen Aktionen PR ab zubekommen.

Allerdings freut es mich auch vom Künstler, da man natürlich so sein neues Album noch schneller auf manch dubiosen seiten findet.
Was mein ihr?

- Tobi
 
Die anderen machen es ja auch nicht anders, Spotify, RDio etc. pp bieten auch ständig die neusten Alben vorab als Stream an, da muss Apple einfach dagegenhalten.
Edit Stream gefunden...
 
Fürchterliches Album, was zur Hölle ist nur aus den Jungs geworden. o_O In der Kategorie "Rock" hat das absolut nichts mehr zu suchen.
 
Uhh, ich finds super! Wobei ich erst drei Lieder kenne, melde mich in ner Stunde nochmal :-)
 
Mei... Wollten halt einen auf Radiohead machen und sich in Richtung Electronic weiter entwickeln. Der Plan war allerdings auch zum Scheitern verurteilt.
Ich mag (bzw. mochte) Coldplay. Aber wenn wir ehrlich sind waren sie weder technisch noch kreativ je auch nur in der Nähe von Radiohead.
Wahrscheinlich haben sie selbst gemerkt, dass die eigene Kreativität seit dem zweiten(!) Album stetig abgenommen hat. Und was sollen sie dann machen? Kreativpausen helfen selten; das lehrt die Rock-Geschichte.
 
Mei... Wollten halt einen auf Radiohead machen und sich in Richtung Electronic weiter entwickeln.

Nur, dass der Kram nicht mal annähernd wie Radiohead klingt. Auch mit Radioheads Entwicklung bin ich nicht zufrieden, da kommt seit 10 Jahren auch nix Neues mehr.

Wahrscheinlich haben sie selbst gemerkt, dass die eigene Kreativität seit dem zweiten(!) Album stetig abgenommen hat. Und was sollen sie dann machen?

Für mich ist X&Y der Höhepunkt, nicht mehr viel Neues gegenüber dem Vorgänger, aber ganz klar eine Weiterentwicklung und Verfeinerung. Ich glaube nicht, dass die Kreativität abgenommen hat, das Ganze klingt verdächtig nach ordentlich vom Label reingepfuscht. Die Songs klingen live besser als auf dem Album, und das, obwohl Chris Martin live wirklich viele Schwächen hat, das kann einfach nicht sein.
 
Das hab ich auch nicht gemeint. Ich hatte den Eindruck, dass Coldplay ihr Heil in der Flucht in die schräge Elektronik suchen - was dabei herauskommt, steht auf einem anderen Blatt.
Mir gefielen Radiohead zu The Bends-Zeiten auch am besten, aber die haben später immerhin immer wieder noch Highlights gesetzt, welche ich bei Ghost Stories vermisse.

X&Y wäre für mich der Höhepunkt gewesen, wenn das Album nicht so schlecht gemastert wäre. Manche Songs daraus klingen völlig leer. Bei Talk mag das interessanter Minimalismus sein; the hardest part hingegen könnte sehr viel besser sein. Das Album hat für mich damals gewirkt wie ein Schnellschuss nach dem Erfolg des Vorgängers.

Ob ich mir dieses Machwerk kaufe, weiß ich noch gar nicht. Mylo Xyloto hab ich ausgelassen, aber so mies wie das kann Ghost Stories eigentlich gar nicht sein.
 
Fürchterliches Album, was zur Hölle ist nur aus den Jungs geworden. o_O In der Kategorie "Rock" hat das absolut nichts mehr zu suchen.
Wieso "nichts mehr"? Coldplay war noch nie wirklich der Kategorie Rock unterzuordnen. Es gab höchstens mal Überschneidungen mit den Unterkategorien Progressive und Post Rock mehr aber wohl auch nicht.
Coldplay ist doch die typischste aller modernen (Brit-)Pop-Rock Bands (mit starker Tendenz zur Pop-Seite, aber das impliziert der Begriff meist ja ohnehin schon).
Aber ich verstehe schon worauf du hinaus willst. Die Rock-Komponente, die man Coldplay's frühen Werken vllt hatte zusprechen können, haben sie mittlerweile endgültig abgelegt. Aber das zeichnete sich ja schon seit Viva La Vida ab.

Nun treten an die Stelle des Pop-Rock eben der Synth-, Ambient-, ja man könnte es tatsächlich auch Dream-Pop nennen. Gerade für das aktuelle Album ist Dream-Pop wohl wirklich das treffendste Genre, wenn man sich die Songtexte und das Visual Album mal genau anhört/-schaut.

Ich will nicht sagen, dass mir die Musik nicht gefällt. Aber Ghost Stories ist nichts, was ich mir auflegen würde, um es bei vollem Bewusstsein zu geniessen. Dazu fehlt mir hier einfach die Abwechslung. Ein Track wie der andere, alles ein bisschen psychedelisch angehaucht...
Ein typisches Album eben, welches ich mir zum Einschlafen auflegen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso "nichts mehr"? Coldplay war noch nie wirklich der Kategorie Rock unterzuordnen.

Es wird in den Musikshops unter Rock geführt, darum geht es. Und natürlich waren die ersten drei Alben Rock zuzuordnen, zumindest zu großen Teilen.

Ich will nicht sagen, dass mir die Musik nicht gefällt. Aber Ghost Stories ist nichts, was ich mir auflegen würde, um es bei vollem Bewusstsein zu geniessen. Dazu fehlt mir hier einfach die Abwechslung. Ein Track wie der andere, alles ein bisschen psychedelisch angehaucht...
Ein typisches Album eben, welches ich mir zum Einschlafen auflegen würde.

Eben, und das ist der Unterschied zu früher. Ein Album zum Einschlafen, alles easy listening, psychedelisch ist in meinen Augen noch zu hoch gegriffen. Wenn ich Ambient möchte, höre ich Ambient-Acts...da gibt es viele, die das perfekt können. Da Ambient es nie in den Mainstream geschafft hat, bin ich mal sehr gespannt, ob CP daran nicht auch scheitern.