Balkenende
Kasseler Renette
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In erster Linie liegt mir meine Geldbörse, gezwungenermaßen, am Herzen.Das ist ein wichtiger Punkt, aber da sollte man sich auch absolut gar nichts vormachen: bei keinem Streaminganbieter verdienen Künstler wirklich nennenswerte Summen, sofern du nicht zu den Topstars gehörst. Die paar Cent hin oder her welche die Anbieter angeblich je Stream überweisen.
Wer Musik liebt, wer seine Bands unterstützen möchte, kauft Musik und nutzt Streaming nur als zusätzliche mobile convenience. Und wenn einem die Auszahlungen je Stream wirklich am Herzen liegen, dann gibt es sowieso nur einen Anbieter: TIDAL.
Streaming-Plattform Durchschnittliche Auszahlung pro Stream
Tidal $0.01284
Apple Music $0.008
Amazon Music $0.00402
Spotify $0.00318
YouTube Music $0.002
Pandora $0.00133
Deezer $0.0011
Wichtiger Punkt. Wo verdienen welches Künstler unterm Strich am meisten UND können davon leben.Zu den "per Stream" Werten wäre aber auch wichtig welche Plattform wieviele User hat. Dann kann man das in Relation setzen. Aus welcher Quelle stammen die Zahlen?
Wichtiger Punkt. Wo verdienen welches Künstler unterm Strich am meisten UND können davon leben.
Na das lass ich jetzt aber mal nur so halb gelten, denn sonst wird doch bei Apple Music auch immer die höhere Entlohnt pro stream als Argument für AM und gegen Spotify genutzt?Zu den "per Stream" Werten wäre aber auch wichtig welche Plattform wieviele User hat. Dann kann man das in Relation setzen.
Ja, aber ich möchte nicht über die App gehen, sondern über Siri.Jein. Du kannst ja schon jetzt aus der Spotify-App auf den HomePods etwas abspielen.
Ist es erstrebenswert zu sagen "Hey Siri, spiele Van Halen" und Siri antwortet mit "Okay, ich ich setze Puderzucker auf deine Einkaufsliste"?Ja, aber ich möchte nicht über die App gehen, sondern über Siri.
Schon klar, war auch nur ein Seitenhieb auf die exzellente Qualität von SiriEs klappt ja nicht mit Siri - da man Spotify nicht als bevorzugten Musik-Dienst wählen kann?
Das will Spotify wohl nicht…

Musiksteuerung, Licht und Rollläden funktioniert bei mir tatsächlich sehr gut mit Siri.Ist es erstrebenswert zu sagen "Hey Siri, spiele Van Halen" und Siri antwortet mit "Okay, ich ich setze Puderzucker auf deine Einkaufsliste"?
Naja, sind wir mal ehrlich. Codeschnipsel in der App, "Andeutungen" von Mitarbeitern, irgendwelche Hinweise in den Bedienelementen ... haben wir seit Jahren.Auch alles interessante Themen die genau was? mit HiRes bei spotify möglicherweise bald zu tun haben?
Mehr noch aber stört mich seit jeher, wie die Schichtung und Fixierung der Vergütung gerade kleinere Künstler und Indies trifft. Wird ein Song im Jahr nicht 1000 mal gestreamt, kriegt der Künstler nichts davon ab. Unbeschadet eigener Rechte, das Geld fließt für Spotify in einen großen Topf und wird dann an die Majors ausgekehrt. Das ist bedenklich, wirklich.
Das Problem ist, dass man als Künstler so gut wie möglich überall vertreten sein muss, damit die Kasse „klingelt“. Dieser freie Marktwirtschaft Kappes ist ein schöner Mythos, nur nicht wirklich real.
Das sich Künstler frei entscheiden können, wo sie hingehen und welche Rechte sie abgeben ist leider ein Mythos.Wieso ist das "bedenklich"? Am Ende haben sich die Künstler frei entschieden, ob/zu welchem Label sie gehen und ob/welche Rechte sie abgebeen oder vermarkten. Es steht jeder Band/Einzelakteur frei, sich selbst um den ganzen Kram zu kümmern oder eigene Leute dafür einzustellen bzw. auch selbst die eigenen Songs auf einen Server zu stellen.
Das Vergütungsmodell von Spotify/AM/... ist ja vorab bekannt. Wenn es also für die Bands ok war, sich darauf einzulassen, warum genau ist das dann ein Problem für *dich*?
Der Meinung bin ich auch. Hier wird Geld verdient.Das meiste Geld wird eh nicht mehr mit den Streams oder Musikverkäufen, sondern mit Live-Konzerten inkl. zweit und dritt Verwertung gemacht.
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