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Hallo,
da steht ein neuer Mac und ich kämpfe, meine Daten draufzubekommen. Betrachtet das als einen von mir üblichen Rant, aber vielleicht hilft die Info ja entweder jemand anders, nicht so zu verzweifeln wie ich weil er weiß, er ist nicht alleine oder ich bekomme Tips, die das Problem beheben.
Angefangen habe ich mit der Einrichtung als neues Gerät, um danach die aktuellste macOS-Version zu bekommen. In der Tat fand das ausgelieferte macOS 27.0 ein Update auf macOS 27.0 (6,44GB). Ich mag nicht genau genug geguckt haben, aber ich bin der Meinung, da stand keine hilfreiche Information, was neu ist oder welche Builds das überhaupt sind (also von wo nach wo). Egal, ich habe es installieren lassen.
Danach habe ich das Gerät alle Einstellungen und Daten löschen lassen. Es erschien ein Dialog mit dem Text „alle Einstellungen werden gelöscht und alle angeschlossenen Volumes gelöscht“ (!). Das war leider schneller weitergeklickt als verstanden, denn im nächsten Augenblick durchzuckte es mich heiß und kalt, weil ich anstelle des alten Mac einfach den neuen montiert hatte und alle externen Laufwerke angeschlossen hatte. Zum Glück ist nichts passiert, die Laufwerke am anderen Mac gecheckt war noch alles da, könnte aber auch daran liegen dass ich behende wie eine Katze sofort alles abgerissen habe.
Klare Schulnote 6 für Apple für diesen Text. Ich hoffe mal inständig, dass das nur mißverständlich formuliert war und nicht wirklich angeschlossene externe Geräte gelöscht würden - schlimm genug ist es eh schon.
Der Mac verlangte dann eine Aktivierung über WLAN. Kannte ich so noch nicht.
Dann habe ich die Einrichtung probiert mit einem Backup. TimeMachine liegt auf einem NAS, der Mac ist über 10Gbe mit VLAN-Tagging angeschlossen.
Das geht nicht… (sch* KI, mal wieder angelogen ohne rot zu werden, die hat das behauptet (Google), aber es gibt keine VLAN-Konfigurationsoption.
Anno Domini 2026 - echt jetzt, Apple? Schulnote 6. Also den Switchport umgestellt, erneut probiert, jetzt fand es das NAS.
Das TimeMachine-Backup wurde per Bonjour annonciert und war sofort auswählbar - gut und benutzerfreundlich. Das Backup ist verschlüsselt. Wie war das Passwort noch einmal? Ah, das war‘s. Nein, doch nicht: Laden fehlgeschlagen. Dann war es das? Auch fehlgeschlagen. Hm. Ich drücke dennoch auf fortsetzen weil es entweder das erste oder aber das zweite Passwort war. Und er fängt an zu laden und mir die wiederherzustellenden Laufwerke anzuzeigen. Ausgewählt, weiter - es restoriert. Da liegt wohl eine Banane auf meinem Schreibtisch?
Dann bin ich schlafen gegangen. Kurz nach Mitternacht habe ich nachgeguckt - das Restore hat mittendrin etwa abgebrochen. Es wären 1,05TB wiederherzustellen gewesen. Warum Abbruch? Angeblich ist das NAS nicht mehr erreichbar, er würde es weiterprobieren, sich erneut zu verbinden. Kann ich mir nicht recht vorstellen, aber anyway das NAS ausgeschaltet und wollte es wieder anschalten - währenddessen wollte ich nach Logs gucken. Keine Menüoption für Terminal oder Logs, nur ausschalten oder schlafen. Dann wollte ich suchen, drücken Cmd+Space - Spotlight kennt er in dem Zustand nicht und interpretiert nur das Space, was in dieser Situation hieß, er hat die vorausgewählte Abbrechen-Schaltfläche betätigt. Argh.
Ich dachte mir, nehme ich ein SSD-basiertes Backup, geht eh viel schneller. Habe das Backupmedium auf dem alten Mac noch einmal mit CCC aktualisiert (ca. 420GB mussten kopiert werden, hat gefühlt 20min gedauert) und dem Mac zur Verfügung gestellt, der das brav anzeigte. Angeschlossen wurde die SSD über USB3.2gen2. Nach anderthalb Stunden war der Prozess immer noch nur bei 2400 Dateien (und noch 2 Millionen to go, Übertragungsgeschwindigkeit 11,9MB/s). What the heck?
Ich habe noch ein Thunderbolt-Gehäuse rumfliegen gehabt und die SSD dahinein eingebaut. Aber ohne signifikante Änderung der Übertragungsgeschwindigkeit. Gleichzeitig gehe ich nach meinen Tests (und dem flotten Schreiben) davon aus, dass die SSD in Ordnung ist. Keine Ahnung, was da alles passiert, überhaupt ist der Dialog so uninformativ wie geht. 2400 Dateien laden. Ja, wieviel sind es denn insgesamt? Warum nervst du mich mit einer blödsinnigen Übertragungsrate, die ich eh nicht zuordnen kann? Mach doch einen Fortschrittsbalken, schreib hin, wieviele Dateien es sind und wieviele noch offen sind, kopiert zu werden. Das würde Sinn machen.
An der Stelle hänge ich noch, 11h und ca. 30 Reboots später. Es hat schon schlimmere dotnull-Releases gegeben. Aber von gut ist das auch meilenwert entfernt.
da steht ein neuer Mac und ich kämpfe, meine Daten draufzubekommen. Betrachtet das als einen von mir üblichen Rant, aber vielleicht hilft die Info ja entweder jemand anders, nicht so zu verzweifeln wie ich weil er weiß, er ist nicht alleine oder ich bekomme Tips, die das Problem beheben.
Angefangen habe ich mit der Einrichtung als neues Gerät, um danach die aktuellste macOS-Version zu bekommen. In der Tat fand das ausgelieferte macOS 27.0 ein Update auf macOS 27.0 (6,44GB). Ich mag nicht genau genug geguckt haben, aber ich bin der Meinung, da stand keine hilfreiche Information, was neu ist oder welche Builds das überhaupt sind (also von wo nach wo). Egal, ich habe es installieren lassen.
Danach habe ich das Gerät alle Einstellungen und Daten löschen lassen. Es erschien ein Dialog mit dem Text „alle Einstellungen werden gelöscht und alle angeschlossenen Volumes gelöscht“ (!). Das war leider schneller weitergeklickt als verstanden, denn im nächsten Augenblick durchzuckte es mich heiß und kalt, weil ich anstelle des alten Mac einfach den neuen montiert hatte und alle externen Laufwerke angeschlossen hatte. Zum Glück ist nichts passiert, die Laufwerke am anderen Mac gecheckt war noch alles da, könnte aber auch daran liegen dass ich behende wie eine Katze sofort alles abgerissen habe.
Klare Schulnote 6 für Apple für diesen Text. Ich hoffe mal inständig, dass das nur mißverständlich formuliert war und nicht wirklich angeschlossene externe Geräte gelöscht würden - schlimm genug ist es eh schon.
Der Mac verlangte dann eine Aktivierung über WLAN. Kannte ich so noch nicht.
Dann habe ich die Einrichtung probiert mit einem Backup. TimeMachine liegt auf einem NAS, der Mac ist über 10Gbe mit VLAN-Tagging angeschlossen.
Das geht nicht… (sch* KI, mal wieder angelogen ohne rot zu werden, die hat das behauptet (Google), aber es gibt keine VLAN-Konfigurationsoption.
Anno Domini 2026 - echt jetzt, Apple? Schulnote 6. Also den Switchport umgestellt, erneut probiert, jetzt fand es das NAS.
Das TimeMachine-Backup wurde per Bonjour annonciert und war sofort auswählbar - gut und benutzerfreundlich. Das Backup ist verschlüsselt. Wie war das Passwort noch einmal? Ah, das war‘s. Nein, doch nicht: Laden fehlgeschlagen. Dann war es das? Auch fehlgeschlagen. Hm. Ich drücke dennoch auf fortsetzen weil es entweder das erste oder aber das zweite Passwort war. Und er fängt an zu laden und mir die wiederherzustellenden Laufwerke anzuzeigen. Ausgewählt, weiter - es restoriert. Da liegt wohl eine Banane auf meinem Schreibtisch?
Dann bin ich schlafen gegangen. Kurz nach Mitternacht habe ich nachgeguckt - das Restore hat mittendrin etwa abgebrochen. Es wären 1,05TB wiederherzustellen gewesen. Warum Abbruch? Angeblich ist das NAS nicht mehr erreichbar, er würde es weiterprobieren, sich erneut zu verbinden. Kann ich mir nicht recht vorstellen, aber anyway das NAS ausgeschaltet und wollte es wieder anschalten - währenddessen wollte ich nach Logs gucken. Keine Menüoption für Terminal oder Logs, nur ausschalten oder schlafen. Dann wollte ich suchen, drücken Cmd+Space - Spotlight kennt er in dem Zustand nicht und interpretiert nur das Space, was in dieser Situation hieß, er hat die vorausgewählte Abbrechen-Schaltfläche betätigt. Argh.
Ich dachte mir, nehme ich ein SSD-basiertes Backup, geht eh viel schneller. Habe das Backupmedium auf dem alten Mac noch einmal mit CCC aktualisiert (ca. 420GB mussten kopiert werden, hat gefühlt 20min gedauert) und dem Mac zur Verfügung gestellt, der das brav anzeigte. Angeschlossen wurde die SSD über USB3.2gen2. Nach anderthalb Stunden war der Prozess immer noch nur bei 2400 Dateien (und noch 2 Millionen to go, Übertragungsgeschwindigkeit 11,9MB/s). What the heck?
Ich habe noch ein Thunderbolt-Gehäuse rumfliegen gehabt und die SSD dahinein eingebaut. Aber ohne signifikante Änderung der Übertragungsgeschwindigkeit. Gleichzeitig gehe ich nach meinen Tests (und dem flotten Schreiben) davon aus, dass die SSD in Ordnung ist. Keine Ahnung, was da alles passiert, überhaupt ist der Dialog so uninformativ wie geht. 2400 Dateien laden. Ja, wieviel sind es denn insgesamt? Warum nervst du mich mit einer blödsinnigen Übertragungsrate, die ich eh nicht zuordnen kann? Mach doch einen Fortschrittsbalken, schreib hin, wieviele Dateien es sind und wieviele noch offen sind, kopiert zu werden. Das würde Sinn machen.
An der Stelle hänge ich noch, 11h und ca. 30 Reboots später. Es hat schon schlimmere dotnull-Releases gegeben. Aber von gut ist das auch meilenwert entfernt.
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