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neue festplatte für MBP oder lieber externe HDD?

bea71

Auralia
Registriert
26.08.09
Beiträge
201
ein spätabendlicher gruß in die runde,

nachdem mal meine festplatte ziemlich voll wurde mit videomaterial, stellte sich mir heute nachmittag - und bis jetzt :-/ - folgende frage: sollte ich in mein MBP (midJune 2009, 160 GB) für einen reibungslosen videoschnitt lieber ne neue festplatte einbauen lassen - macht einer der märkte hier sogar kostenlos, solange man die neue HDD bei ihnen kauft - oder 'reicht' ne externe... (anstöpseln, fertig?)

hat irgendjemand erfahrungen, überlegungen, ratschläge, pro/contras dazu??

danke schon mal!!!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Die interne Festplatte gegen ein größere zu tauschen, ist kein Thema.

Nur wird diese neue HDD - je nach Kapazität - auch irgendwann wieder voll sein. Daher bevorzuge ich den Einsatz von externen Festplatten. Wie Du schon geschrieben hast: Anstöpseln, fertig!

Ansonsten würde noch das Klonen der alten HDD auf die neue anstehen.
 
Externe Festplatte ist nach meiner Ansicht besser.
1. Sind die externen austauschbar
2. Sollte es geschwindigkeitsmäßig eine 3,5" mit 7200U/min sein
3. Ist eine Trennung zwischen OS-Platte und Daten/Videoplatte immer vorteilhaft
4. ist die Kapazität einer externen 3,5" Festplatte erheblich höher 1TB oder 2TB (gerade für Video)

Wenn Du nicht mobil arbeiten möchtest und immer einen Stromanschluss hast, dann ist eine 3,5" besser als die 2,5" (Geschwindigkeit/Speicherplatz)
 
ah.. ok.. ich hatte mir halt sagen lassen, dass der datendurchfluss natürlich (!) besser sei bei einer internen platte - und dann postwendend vom nächsten gehört, dass eine trennung der platten (betriebssystem & videodaten) natürlich viel vorteilhafter wäre. insofern.. wenn aber das mit dem datenfluss nicht als problem ansteht, dann mach' ich mich jetzt mal ans projekt externe HDD.. vielen dank für die antworten!!
 
jo, vermutlich "braucht" man da selbst im profibereich nicht unbedingt ;-) aber interessant allemal. sowas werde ich mir dennoch nicht an mein MBP ranhängen, das ist schon mal klar 8-)
 
Der Datenfluß dürfte bei einer FireWire-Platte kein Problem sein, und wenn du fürchtest, dabei ausgebremst zu werden, kannst du das betreffende Material ja auch vorübergehend auf die interne kopieren. Die Trennung System/Daten ist völlig überflüssig. Was soll das (in der Realität) bringen?
Entscheidend sind die Fragen, wie mobil du sein möchtest (pro intern) und welche Datenmengen es werden (pro extern).
 
Mit dem Datenfluss, das ist so eine Sache. MacBook hat kein eSATA, daher muss man Firewire bemühen. Firewire400, womit externe Gehäuse meistens arbeiten, obwohl der Mac einen Firewire800 Anschluss hat, sind mit 400mbit/s, was theoretisch maximal 50MB/s sind. Wenn man da an die 42 MB/s erreicht, ist man gut bedient. Moderne Festplatten haben teilweise schon 70-90MB/s Übertragungsrate.

Bestimmte Gehäuse bieten aber auch einen FW800-Anschluss (Western Digital, die myBook-(Studio glaub ich) Serie). Dafür sind diese meistens als Massenspeichergeräte nur mit 5400U/min.

Andererseits ist die Übertragungsgeschwindigkeit nicht das Nadelöhr, sondern die Schreib- Lese- Zugriffe, die pro Suchaktion auf der Platte schon mal so 8-12ms benötigen. Hier hat man Vorteile, wenn OS und Daten getrennt sind, da Betriebssystem und Videodaten getrennt "gesucht" werden.

Eine interne SATA-Platte hat an der SATA-Schnittstelle mit 1,5 mbit/s einen höheren Datendurchsatz, was sich aber durch die Zugriffszeiten bei Suchen für Betriebssystem und Videodaten schnell relativieren wird. Dabei muss man berücksichtigen, dass OS X weniger auf die Festplatte zugreift als beispielsweise WindowsXP aufgrund der anderen Betriebssystemphilosophie.

Am Ende heißt es ausprobieren, was für einen das Beste ist.
 
Im Labor kann man das sicher sehen, in der Realität ist es zu vernachlässigen. Schließlich greift der Rechner nicht permanent auf System-/Programm- und Benutzerdateien zu. Das Programm wird in den RAM geladen, die benötigten Videoschnipsel ebenfalls. Bremsen könnte dann ein zu kleiner RAM und die deshalb benötigten Auslagerungsvorgänge. Die finden aber immer auf dem Startvolume statt.