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Netzfundstück: Das etwas andere iPhone-Case

SubFish

Rheinischer Krummstiel
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Die Firma Fisher-Price, bekannt für vielerlei Kinderspielzeuge, will in nächster Zeit eine kleinkindfreundliche iPhone-Hülle auf den Markt bringen. Das Case, mit dem Namen „Learn Apptivity Case“, soll das, für ungeübte Kinderhände doch recht filigrane Gerät, Kleinkindern zugänglicher machen. Neben der freien Benutzung des Touchscreens sind seitliche Griffe für eine bessere Handhabung angebracht. Sollte das Handy widererwarten das Zeitliche segnen, kann sich Junior weiterhin mit den bunten, an den Griffen angebrachten Ringen beschäftigen, bis Mama oder Papa das Ersatzgerät geholt hat. Das genaue Erscheinungsdatum beziehungsweise der Preis ist noch nicht bekannt.
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babycase.jpg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Frage die sich mir grad stellt ist ob man als Elternteil nicht einen anderen Anspruch haben sollte als sein Kleinkind mit einem Smartphone zu belustigen :-/
 
Davon bin ich auch nicht ausgegangen.
Etwas anderes hätte mich ziemlich nachdenklich gestimmt...
 
An sich ne gute Idee aber wohl eher für Kleinkinder angedacht. Mein Kleiner (Inzwischen 6) hat leider das Interesse an so was verloren und das iPhone wird immer interessanter. :-p
 
Ich finde nur bedenklich das man (klein)Kinder so unglaublich früh an NOCH Luxus Produkte gewöhnen will. Wert wird unterminiert indem ich ein Produkt, welches egal in welcher Form (Vertraglich oder Ausservertraglich) angeschafft wurde zu einem Spielzeug deklassiere. Hierbei sollte angebracht werden das lediglich der Faktor Spiel im Vordergrund zu stehen scheint und auch bewusst so gewählt wurde, es gibt andere Frühkindliche spielerische Erziehungmethoden die sich als wesentlich erfolgreicher herausgestellt haben als "Lerncomputer" (Insofern das iPhone als derartiges Gerät angesehen werden kann) Will ich mein Kind an Wert heranführen sollte es nicht zuerst einmal lernen das die Selbstverständlichkeit von Wert immer damit verbunden ist das man sich diesen Wert erarbeiten muss? (Wie auch immer diese Form von Arbeit ausartet?) Man kann also davon ausgehen das hier wieder einmal auf die Welle des Hype aufgesessen wurde. Es gibt doch nun schon genug Geräte die der puren Unterhaltung dienen, warum auch noch ein so vielseitiges Gerät wie das iPhone in diese Richtung drücken? Auch die Gefahr die von vielen (nicht allen) elektronischen Geräten ausgeht ist hier ausser acht gelassen. Wer hat denn auch schon einen Li-Ion Akku explodieren sehen? Bedenklich finde ich auch das im Gerät Glas verbaut ist, ohne Aufsicht geht hier schon mal nichts.
 
Au Backe , fehlt nur noch eine Milchflaschen App - das App mit den Bierglas für die grossen "Kinder" gibt's ja schon . ;-)
 
Mein Großer ist 5. Wenn ich dem so eine Rassel um mein iPhone hängen würde, würde er mich für verrückt halten ;)
 
Also ich finde das Case super. Nicht für Kinder, sondern für mich ;)
 
Ich werd verrückt … wo soll das denn noch hinführen. Die Kinder sind nicht mehr in der Lage ein Gedicht das länger als ne Seite ist auswendig zu lernen und jammern bei 20 Schulstunden pro Woche, aber ein iPhone brauchen sie?Goethe hatte 57 Unterrichtsstunden pro Woche und kein iPhone. Geschadet hat's nicht …
 
Sobald das iPhone 5 kommt, habe ich ein iPhone 3G übrig und ich wüsste nicht, was dagegen spricht, das weiterhin zu verwenden. Alle reden hier von Luxusartikeln, wollen aber selber voll fortschrittlich sein so vonwegen iPad als Lerngerät für Schulen und so.
Wer Zukunft will muss vorwärts gehen!​
 
Also für mich völlig normal. Mein 4 Monate alters Neffe ruft mich per Facetime an falls Mutti mal wieder das Babyphone nicht hört :D
 
Hmm, die Entwickler von Fisher-Price haben einen groben Designpatzer gemacht.Das gute Stück braucht eigentlich noch einen Schutz für die Vorderseite des Gerätes.Ich sehs schon. Tausende Eltern beschweren sich weil sie die Babykotze nicht mehr aus den feinen Öffnungen ihres iDivices bekommen.... :D
 
Ich finde nur bedenklich das man (klein)Kinder so unglaublich früh an NOCH Luxus Produkte gewöhnen will. Wert wird unterminiert indem ich ein Produkt, welches egal in welcher Form (Vertraglich oder Ausservertraglich) angeschafft wurde zu einem Spielzeug deklassiere. Hierbei sollte angebracht werden das lediglich der Faktor Spiel im Vordergrund zu stehen scheint und auch bewusst so gewählt wurde, es gibt andere Frühkindliche spielerische Erziehungmethoden die sich als wesentlich erfolgreicher herausgestellt haben als "Lerncomputer" (Insofern das iPhone als derartiges Gerät angesehen werden kann) Will ich mein Kind an Wert heranführen sollte es nicht zuerst einmal lernen das die Selbstverständlichkeit von Wert immer damit verbunden ist das man sich diesen Wert erarbeiten muss? (Wie auch immer diese Form von Arbeit ausartet?) Man kann also davon ausgehen das hier wieder einmal auf die Welle des Hype aufgesessen wurde. Es gibt doch nun schon genug Geräte die der puren Unterhaltung dienen, warum auch noch ein so vielseitiges Gerät wie das iPhone in diese Richtung drücken? Auch die Gefahr die von vielen (nicht allen) elektronischen Geräten ausgeht ist hier ausser acht gelassen. Wer hat denn auch schon einen Li-Ion Akku explodieren sehen? Bedenklich finde ich auch das im Gerät Glas verbaut ist, ohne Aufsicht geht hier schon mal nichts.


schöne überlegungen, aber mit demselben argument dürfte dann ein kind auch nicht fernsehen oder mit dem auto in den zoo gefahren werden...
 
Wieviele der Kritiker sind denn selbst Eltern eines kleinen neugierigen Erdenbürgers?