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.mov in .mpeg zusammenführen?

Rucola

Alkmene
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Hallo zusammen,

ich drehe Videos mit iPhone, DSLR und Insta360 X2.
Ich möchte die ausgewählten Clips mit Lumafusion auf dem iPad schneiden.

Die Clips liegen zur Zeit in iCloud (und kosten Geld). Ich möchte sie also auf ein Speichermedium umlagern.
iCloud lässt mich das als unveränderte Originaversion (.mov) oder mit Höchster Kompatibilität (.mpeg) verschieben.

Sehe ich das richtig, dass ich die iPhone-Clips als .mov aus iCloud nehmen kann, im Schnitt von der hohen Qualität profitieren kann (reincroppen etc.) und die fertigen Filme dann in einem Format mit hoher Kompatibilität (.mpeg?) an Leute weitergeben kann, die andere Ökosysteme nutzen?
Ich denke hier an Familie oder erste Schritte in Youtube.
 

DF0

Wilstedter Apfel
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Das siehst Du richtig. Nur mit möglichst unbearbeiteten Originaldateien lassen sich solche Manipulationen sinnvoll umsetzen, weil bereits einmal umgewandelte Dateien erste Artefakte zeigen können - erst recht beim croppen.

Für die Archivierung sollte immer das Aquiseformat gewählt werden - also das unbearbeitete Original.

Was ich nicht ganz verstehe, woher die mpeg-Dateien kommen. Apple Fotos oder andere iCloud-basierten Lösungen stellen eigentlich gar nicht mehr mpeg zur Verfügung und es ist nicht mehr DER Standard, der es mal war. Zumal noch offen ist, welche Form von mpeg das ist.

LumaFusion exportiert auch nur in h.264, h.265 (also HEVC) und diverse ProRes-Formate. Kein mpeg. h.264 gilt als aktuelles Format mit der höchsten Kompatiblität.

YouTube schluckt eh genug Formate, aber wenn das Hochladen schnell genug geht und man selbst genug Geduld mitbringt, kann das hochgeladene Video gerne groß sein, um eine möglichst gute Grundlage für YouTube zum umwandeln zu bieten.
 
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Rucola

Alkmene
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Danke für den Hinweis. Vielleicht speichert die Insta X2 ja in h.264, müsste ich mal rausfinden. Die alte Canon EOS 200D wird wohl noch was anderes auswerfen, auch das werde ich noch sehen.

Idealerweise kann ich die Formate in Luma konsolidieren und dort zu einem Film in h.265 verschmelzen....kommt das hin?
 

DF0

Wilstedter Apfel
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Da die Materialien in aller Regel eh nativ verarbeitet werden können, kann inzwischen bei den meisten Schnittprogrammen alles mögliche in die Timeline geworfen werden. Export erfolgt dann nach Deinem Gusto. Aber h.265 dauert recht lange zum rechnen und ist noch nicht sooo kompatibel wie h.264.
 

Wuchtbrumme

Golden Noble
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Die alte Canon EOS 200D wird wohl noch was anderes auswerfen, auch das werde ich noch sehen.
die macht ziemlich sicher auch h.264, aber ein ziemlich Consumer-lastiges Encoding
Idealerweise kann ich die Formate in Luma konsolidieren und dort zu einem Film in h.265 verschmelzen....kommt das hin?
konsolidieren=Timeline. Die frisst alles, was unterstützt wird und am Ende wird neu encodiert, da kann auch alles genommen werden was unterstützt wird.
 
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wändi

Erdapfel
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Ich habe diesen Thread erst heute gesehen, aber gebe dennoch jetzt meinen "Senf" dazu, weil diese Fragen der Konvertierung in andere Formate immer wieder mal aktuell sind.
Ich gehe folgendermassen vor:
Originalvideo ab iPhone (bei mir Xr resp. 15 Pro Max) auf den Desktop ziehen und mit "HandBrake" in ein passendes Format umwandeln, wenn man es nicht als mov Datei belassen wird. Für Weitergabe etc. kann man auch problemlos in Mp4 (h.264 und H.265) umwandeln. Vorteil ist, dass die Originaldatei immer noch vorhanden ist, sofern man für die Umwandlungsdatei einen anderen Namen verwendet

Originalvideo ab iPhone (bei mir Xr resp. 15 Pro Max) auf den Desktop ziehen und mit "HandBrake" in ein passendes Format umwandeln,
Nachtrag: HandBrake ist kostenfrei und es gibt diese Programm für macOS, Windows, Linux
 

DF0

Wilstedter Apfel
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Die Originalclips eines iPhones beherbergen ohnehin die Videospur im h.264 oder wahlweise h.265-Format (letzteres ist das HEVC). Ob nun .mov oder .mp4 spielt keine Rolle, da dies die Containerformate sind. Eine Konvertierung macht also keinen Sinn.

Wenn es nur um den Containerwechsel zu MP4 geht, kann man umwrappen. Dabei wird die Videospur nicht konvertiert (also grundsätzlich in der Qualität beeinträchtigt), sondern in einen neuen Container kopiert. Und das macht Handbrake (letztendlich auch nur ein hübsches FFMPEG-Frontend) leider nicht mehr.

Wenn die Clips, die man gerne mit anderen teilen möchte, zu groß sind, dann muss konvertiert werden - klar.