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Mitschreiben genutzter URLs

Dieses Thema im Forum "macOS & OS X" wurde erstellt von Kaechen, 18.03.07.

  1. Kaechen

    Kaechen Gast

    Hi,

    ich will keine Daten über einen Server haben, auf dem meine Webseiten sind.
    Dazu gibt es eine Menge an Programmen, um Logfiles auszuwerten.

    Was mich interessiert, kann man im OSX die von dem genutzten Rechner auf-
    gerufenen URLs mitschreiben? Ich meine, Rechner an,
    Jugendliche in der Wohnung, wo surfen die? Die Abmachung war,
    nur "normale" Seiten. Die "parental controls" der Systemsteuerung
    werden als Zensur bewertet - gut, ich schlug vor, ich logge die
    Traffic mit. Wenn alles i.O. bleibt, bleibt auch der Internetzugang.

    Kann mir da jemand helfen? Wie generiert man ein solches Logfile?

    1000Dank,
    Kaechen
     
  2. pepi

    pepi Cellini

    Dabei seit:
    03.09.05
    Beiträge:
    8.741
    Viele Router bieten solch eine Möglichkeit. Ansonsten fiele mir nur ein einen lokalen Proxy Server wie Squid oder (noch einfacher) den Apache mod_proxy einzusetzen. Mit dessen Logfiles kann man solch eine Auswertung dann vornehmen.
    Gruß Pepi
     
  3. braegel

    braegel Elstar

    Dabei seit:
    04.03.07
    Beiträge:
    72
    Mit tcpdump geht das. Ist ein Terminal Programm, d.h. es muss mit "./configure"," make" und "make install" installliert werden. Kann dir gerne noch genauer erklären wie.

    Die Kommandozeile könnten dann in etwa so heissen:

    tcpdump port 80 >> port80.log &

    Heraus käme dann etwas wie:

    Datum localhost -> evilhost.com "Get /evil.html" ...
    Daum 2 ...
    ...
    ...

    Mit tcpdump kann man auch noch bessere Filter aktivieren und auch den Klartext der übertragenen Daten mithören/sniffen.

    Für mich stellt sich aber die Frage ob Du so nicht eher noch viel mehr Zensur betreibst, da IMHO der Eingriff in die Privatsphäre so noch viel höher ist. Wovor hast Du Angst? Was könnten die "Jugendlichen" schlimmes tun? Ich würde mir mehr Sorgen machen, dass sie illegal irgendwelche Server betreiben und Software, Filme und Musik tauschen und Du dafür haftbar gemacht wirst. Dagegen würde eher einen gut konfigurierte Firewall / Router helfen.

    Ist auch nicht ganz Einfach solche riesig lange Loglisten zu sichten!
     
  4. stk

    stk Grünapfel

    Dabei seit:
    05.01.04
    Beiträge:
    7.141
    Moin,

    Safari selbst legt alles in der History ab. Einfach den Zeitraum groß genug einstellen. Falls "P*rn Mode" "Privates Surfen" angehakt wird, fällt die History natürlich aus. Dann gibt's aber immer noch die Einträge der console.log. Dort werden zwar nur die Seitentitel (Inhalt des <title>-Tags) abgelegt, aber die sind u.U. ja schon aussagekräftig genug.

    Gruß Stefan
     
  5. Kaechen

    Kaechen Gast

    Danke für die Infos!

    Hi,
    vielen Dank für die Infos. Das mit der Zensur ist natürlich richtig -
    mir wäre es am liebsten, wenn man einfach alles bleiben lassen könnte.

    D.h. folgender Weg ist unumgänglich:

    Router vernünftig aufsetzen. Ich habe eine Zyxel Prestige 334 W. Kann
    ich den so aufsetzen, daß alles bis auf Web blockiert wird und so
    die Dinge, vor denen braegel gewarnt hat, nicht passieren? Da habe ich
    massiven Lernbedarf.

    Was das mitloggen angeht: Vielleicht ist die didaktische Maßnamne, nun
    vorzustellen, wie das ginge und exemplarisch zu zeigen, um dann
    das nötige Verständnis zu erlangen - dann bräuchten wir gar nix zu machen.

    Auf der anderen Seite, ich habe gelesen, daß manche Seiten bereits einen zum
    Mitglied machen, so für zwei Jahre z.B., wenn man seine EMail eingibt und
    die Adresse. Stand in der c't. Hmmm. Hat man dann ein log, kann man sagen,
    ok, Du warst da, hast Du da was eingegeben, und wenn ja, dann könnte man
    präventiv wg. Minderjährigkeit vorgehen.

    Das ist erzieherisch eine echte Grauzone, zu der keiner den abschließenden Rat weiss.

    Aber - nochmals Danke für die Hilfe!

    Kächen
     
  6. toelpel

    toelpel Gast

    Die generelle Frage ist aber ganz interessant. Wie kommt man seiner erzieherischen Aufsichtspflicht im Internetzeitalter nach?

    Schließlich kontrollieren wir andere Dinge von Kindern auch, und das sehe ich nicht unbedingt als Zensur (ist wohl auch eine Frage des Umfangs), sondern eher eine Frage der Erziehung.

    Ein anderer Gedanke, der mit gerade kommt...rechtlich ist es ja so, dass Eltern haften, wenn die Kinder einen Schaden verursachen und sich herausstellt, dass die Eltern währenddessen ihre Aufsichtspflicht verletzt haben.

    Wäre das nicht auf das Internet übertragbar? Nehmen wir an die Kinder laden illegal Software oder Musik herunter? Wäre nicht da der Gedanke nahe liegend, dass auch Eltern in diesem Falle Ihre Aufsichtspflicht verletzt haben? Welcher Umfang an Kontrolle wäre denn aus rechtlicher Sicht an dieser Stelle notwendig?

    Interessantes Thema...weiß vielleicht jemand, ob es zu diesem Thema schon eine Rechtssprechung gibt?
     
  7. Kaechen

    Kaechen Gast

    Grauzone - Aufsichtspflicht

    Hi,
    das ist in der Tat sehr interessant. Die "gegnerische Seite"
    im Schadensfalle ist mit wesentlich mehr justitischer
    Manpower gerüstet als die holde Elternschaft.

    - ist ein "tcpdump -A" (meine Herren, ich wusste gar nicht,
    was da so alles angefunkt wird, wenn man nur den Google aufruft!)
    ein Nachkommen der Aufsichtspflicht, oder erst, wenn man
    gewissenhaft die logs prüft (unmöglich, oder? Ich meine,
    im Rahmen dessen, was man als Eltern so schaffen kann...)

    Vielleicht ist der Aspekt der Sensiblisierung Jugendlicher hier
    im Vordergrund. Klar, die Methode ist überwachend - nicht eingreifend.
    Das wäre dann der Block auf dem Router. Wie auch immer:
    Kommt es zu einem Schaden, ist der monetär und empfindlich.
    Heiligt der Zweck die Mittel? Die Mischung:

    - Mit den Kindern am Rechner und zusammen im Web surfen.
    Was darf man, was nicht klar festlegen.
    - Übertretungen ahnden. Dh. aber auch, daß man selbst
    keine MP3s zieht, sondern kauft und evtl. ein Kontingent dem
    Jugendlichen gibt, für das Musik erworben werden kann.
    - Die Konsequenzen klar legen. Was passiert _der Familie_ wenn die
    RIAA zwei Dutzend Anwälte loschickt, weil Junior ein Album gezogen hat?
    - Aufzeigen, daß in der Familie die Überwachung wg. genannter
    Konsequenzen möglich ist - wenn auch nicht gewünscht.
    Das könnte dann Vertrauen bilden... bis die Abmahnung kommt.
    Ngrrnja.

    Dennoch! Erziehung heisst vorleben, alles andere ist nur Dressur.

    Danke!

    Kaechen
     

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