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Magazin Microsoft startet Public Beta von Sway

Tobias Scholze

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Microsoft startete vor wenigen Tagen die öffentliche Beta-Phase von Sway. Teilnehmen kann jeder der eine von den großzügig verteilten Einladungen erhalten hat. Auf sway.com kann man eine solche anfordern. Das Programm soll das Erstellen von Präsentationen intuitiver und dynamischer gestalten als man bisher aus Power Point oder Keynote gewohnt ist. Sway soll für alle großen Plattformen und im Web als App zur Verfügung stehen. Werdet ihr es nutzen?[prbreak][/prbreak]

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Microsoft beschreibt Sway als völlig neue Art Inhalte zur vermitteln. In dem unten gezeigten Video wird aufgezeigt wie einfach es ist Präsentationen mit interaktiven Medien auszustatten und somit diese interessanter als bisher gewohnte Format zu gestalten. Dies Ganze soll ohne viel Wissen über Layout'ing und Co. möglich sein. Extra hierfür bietet die Oberfläche einen "Remix" Button an. Dieser formatiert und richtet euer Dokument nach Zufall passend aus.

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Bis alle Features zur Verfügung stehen wird wohl noch etliche Zeit vergehen. Es prangt an vielen Einstellungen ein "Coming soon"-Hinweisschild. Auch was Stabilität und Benutzerführung anbelangt wird hoffentlich noch an so manchen Stellschrauben gedreht. Nichtsdestotrotz scheint Sway die neue Richtung von Microsoft zu verfolgen. Es ermöglicht den Import von Medien von vielerlei Fremd-Software und auch die Exportmöglichkeiten geht über die gewohnten Microsoft-Wege hinaus. Insgesamt macht Sway Spaß und Lust auf mehr - auch auf die neue Ausrichtung der so langsam immer sympathischer werdenden Jungs und Mädels aus Redmond.

Habt ihr auch schon Sway Dokumente erstellt? Wenn ja, was haltet ihr von der neuen Art der Informationsaufbereitung? Werdet ihr den Dienst in Zukunft nutzen?

Beispielspräsentationen mit Sway
 
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Hab ich schon mitbekommen, dass PowerPoint "geopfert" werden soll. Wobei... wenn ich mir das so ansehen - was ist da anders gegenüber PowerPoint? Die "Folien" scrollen nach links weg...

Das Design, die Inhalte, die Animation... die Beispiel Präsentationen hätten auch mittels PP erstellt werden können....
 
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Das sehe ich genauso. Danke für die Info.
 
Zwei Fragen zum obigen Text:

1. Ist nachzufallen wirklich ein Wort?
2. Sollte im Satz Bis alle Features zur Verfügung stehen wird wohl nicht etliche Zeit vergehen. das nicht nicht besser durch ein noch ersetzt werden (vom fehlenden Komma mal ganz abgesehen)?
 
Sieht interessant aus. Ich werde mich auf jeden Fall damit beschäftigen.
 
Sieht interessant aus, könnte gewisse Vorgänge bei der Erstellung von Präsentationen vereinfachen.
Wenn ich sehe, wie viele Leute nicht in der Lage sind, eine ansprechende PP zu erstellen, begrüße ich jedes Programm, das dabei weiterhilft. Ob das bei Sway wirklich zu erwarten ist, kann ich aber noch nicht beurteilen. Werde es aber in jedem Falle ausprobieren!
 
Wenn ich sehe, wie viele Leute nicht in der Lage sind, eine ansprechende PP zu erstellen, begrüße ich jedes Programm, das dabei weiterhilft. Ob das bei Sway wirklich zu erwarten ist, kann ich aber noch nicht beurteilen.

Das ist aber nicht das Problem von PowerPoint, sondern die Philosophie desjenigen, der das Programm verwendet. Das Problem bei vielen ist, dass die Präsentation der Inhalte PowerPoint überlassen wird, weil viele sich dahinter verstecken - anstatt dass die Person die Präsentation vor führt und PowerPoint nur eine Hilfe dazu darstellen soll.

Und diese Personen, welche sich hinter PowerPoint verstecken, werden jedes neue Tool genauso verwenden und vermurksen - und es sich so zurecht biegen... dass es so weiter geht wie die letzten Präsentationen...
 
Klingt wirklich interessant. Mal sehen wie es sich durchsetzt.
Schön aber, dass sie nicht nur Lumia und Surface in dem Spot haben, sondern auch recht häufig iPad und iPhone.
 
Wenn ich sehe, wie viele Leute nicht in der Lage sind, eine ansprechende PP zu erstellen, begrüße ich jedes Programm, das dabei weiterhilft. Ob das bei Sway wirklich zu erwarten ist, kann ich aber noch nicht beurteilen. Werde es aber in jedem Falle ausprobieren!

Ich habe nach 20 Jahren Industrie noch keine ansprechende Bildschirmpräsentation gesehen. Weder mit ppt, noch keynote (die von apple auf ihren Produktpräsentationen sind nicht schlecht, zugegebenermaßen, aber auch nur wegen der Demos /Filmen) noch mit Prezi. Da werden komplexe Themen auf minimale Infos zusammengedampft - und es kommt eigentlich nur auf die sprachlichen Fähigkeiten des Präsentierenden und seine Präsenz an.
 
Da werden komplexe Themen auf minimale Infos zusammengedampft - und es kommt eigentlich nur auf die sprachlichen Fähigkeiten des Präsentierenden und seine Präsenz an.

Und genau das ist doch der Sinn. Eine Präsentation (mit welchem Tool auch immer erstellt) soll doch nur das, was man vorträgt unterstützen. Und das sind auch entsprechend die Präsentationen, mit denen man im daily Business konfrontiert wird.

Präsentationen, die für sich alleine funktionieren, müssen von vornherein darauf ausgelegt sein. Die sind dann aber auch nie für einen Vortrag bestimmt.
 
Oh Gott, noch mehr sinnfreie Effekte und Videos in Präsentationen.. lol Sollte alles verboten werden.

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Ich erstelle weiter alles mit InDesign. Die daraus exportierten PDFs sehen wirklich überall gleich aus, die Bilder sind immer da wo sie sein sollen und noch nie hat es mir die Formatierung verhauen. Egal auf welchem Device, egal auf welchem OS. Funktioniert immer.
 
Prezi erzeugt grauenhafte Flash-Monster, die die CPU zu neuen Höchsttemperaturen treiben und wo es außerdem keine Referentenansicht gibt. Daher ist es für den professionellen Einsatz überwiegend unbrauchbar. Das ist zumindest mein letzter Stand.

Ich warte schon lange auf ein HTML5- und/oder XML-basiertes Framework für solche dynamische Präsentationen wie Prezi sie kann: Mit einer Themen-"Landkarte", die man dann abfliegt mit bestimmten Regionen, Zentren und einer visuell erfahr- und erkundbaren Struktur. So könnte man seinen Vortrag sehr gut durch eine weitere Dimension unterstützen, die dem Verständnis sehr zuträglich sein kann.

Und nein, ich meine keine wilden Animationen, explodierende Folien und ruckelnde Filmchen. Eher meine ich so etwas wie Mindmaps, die man abfliegen und auf denen man landen kann :)
 
Um mal zum eigentlichen Thema zurück zu kommen. Sway scheint mir auf den ersten Eindruck eigentlich für Präsentationen selbst ziemlich ungeeignet. Zumindest sind die Beispiel-Präsentationen ungeschickt gemacht.

Was ich sehe, ist eine unwahrscheinliche Wall of Text mit ein paar Bildern und mir fällt schwer in das Prinzip eine vorgetragene Präsentation wo nur ein paar Keywords / Bilder / Grafiken die vielleicht auch noch aufeinander aufbauen reinzuinterpretieren.

Prezi kannte ich nicht, gefällt mir aber von der Idee her echt gut. So stelle ich mir in der Tat die Zukunft des Präsentierens vor. Aber eben nicht auf Flashbasis.
 
Zwei Fragen zum obigen Text
Eine Frage zu deinem Post: hast du tatsächlich den Inhalt nicht verstanden wegen dieser zwei Fehler?:rolleyes:



Das ist aber nicht das Problem von PowerPoint, sondern die Philosophie desjenigen, der das Programm verwendet. Das Problem bei vielen ist, dass die Präsentation der Inhalte PowerPoint überlassen wird, weil viele sich dahinter verstecken - anstatt dass die Person die Präsentation vorführt und PowerPoint nur eine Hilfe dazu darstellen soll.
Ich gebe dir Recht, nur widersprichst du dir m.M.n. selbst. Es stimmt, dass das Gros der Leute die Präsentation der Inhalte PowerPoint übergeben. Entsprechend sollte der weiterführende Gedanke sein: gerade deshalb ist es auch das Problem von PowerPoint, da das Programm eine scheussliche Standardvorlage anbietet. Man sollte das Problem nicht zwingend den Nutzern vorwerfen. Diejenigen, die keinen Sinn für Ästhetik haben, sind nunmal auf gute Standardvorlagen angewiesen (und der Rest nimmt sowieso alles selbst in die Hand).
Ganz abgesehen davon hat(te?) PowerPoint bislang eine fürchterliche Rendering-Engine. Keynote war PP bislang in Punkto Rendering meilenweit voraus.
 
Entsprechend sollte der weiterführende Gedanke sein: gerade deshalb ist es auch das Problem von PowerPoint, da das Programm eine scheussliche Standardvorlage anbietet.

Aber das ist ja dann wie wenn man sagen würde - Word stellt mit ClipArts grauenvolle Bilder zur Verfügung. Die Standardvorlagen sollte man bei PowerPoint vielleicht auch nur bei privaten Präsentationen nehmen?!

Alle Unternehmen die ich kenne, haben entsprechende CI Mastervorlagen - und dann passt das auch.

Wenn, ja wenn wie gesagt die Leute nicht sagen würden - ich habe Angst da vorne, will die Arbeit da vorne nicht machen... ach ich lass das Alles eben Power Point machen. Das ist aber nicht PP Schuld... da gehört den Mitarbeitern einfach mal eine richtige Schulung verpasst...

Denn diese Mitarbeiter nutzen dann eben heute PowerPoint falsch - und würde man Keynote geben, würde es die Sache auch nicht besser machen...
 
Ich finde gut eingesetzte Animationen in Präsentationen vorteilhaft, weil man dann einen besseren Fluss durch die Folien hat und zB. durch nacheinander erscheinende Inhalte einen Ablauf, oder eine "Hierarchie" erschaffen kann. Das bieten mit inDesign erstellte PDFs nicht.

Offenbar hat dieses neues Programme zudem nicht den Ansatz, durch einzelne "Folien" zu Fahren sondern eine Interaktivität zu simulieren. Das finde ich großartig. Sehr interessant.
 
Aber das ist ja dann wie wenn man sagen würde - Word stellt mit ClipArts grauenvolle Bilder zur Verfügung. Die Standardvorlagen sollte man bei PowerPoint vielleicht auch nur bei privaten Präsentationen nehmen?!

Alle Unternehmen die ich kenne, haben entsprechende CI Mastervorlagen - und dann passt das auch.

Wenn, ja wenn wie gesagt die Leute nicht sagen würden - ich habe Angst da vorne, will die Arbeit da vorne nicht machen... ach ich lass das Alles eben Power Point machen. Das ist aber nicht PP Schuld... da gehört den Mitarbeitern einfach mal eine richtige Schulung verpasst...

Denn diese Mitarbeiter nutzen dann eben heute PowerPoint falsch - und würde man Keynote geben, würde es die Sache auch nicht besser machen...

Wenn man sich für die Erstellung einer Präsentation Zeit nähme, statt den ganzen content, den man in der Birne hat auf ein paar Folien zu ballern, würden Präsentationen selten länger als 15min dauern, wären interessant und informativ und ein oder zwei Flip-Charts würden genügen. Aber nee, mal eben alles zusammenkopieren, paar Animationen rein, keine wirkliche story entwickelt aber stundenlang diese hässlichen ppt mit 17 Animationen. Bäh.

Die Mitarbeiter bräuchten vernünftige Rhetorik-Trainings. Stattdessen gibts Präsentation-Schulungen mit ppt. Ich finde das immer unerträglicher. Das neue Microsoft-Programm wird da eher nicht helfen.
 
Egal. welches Tool benutzt wird, es kommt nur auf den Redner an. Spätestens nach fünf Minuten wissen alle Zuhörer, ob es erträglich ist oder nicht. Was sich da selbst unter gestandenen Profis tummelt, ist erschreckend.

Ein guter Redner kann mit Notepad oder Filzstift und Papier überzeugen. Ein schlechter Redner kennt sich in der Regel selbst und daher versteckt er sich hinter einem digitalen Müllhaufen.

Und ja, man kann das Halten guter Vorträge (meist) erlernen. Aber nicht in einer PP-Schulung, sondern vielleicht durch Rhetorikseminare, aber eher durch Üben, Selbstbeobachtung und Feedback-Verarbeitung. Hierzu muss man allerdings einige einfache charakterliche Voraussetzungen mitbringen.

Die schlimmsten Vorträge sind von Leuten, die nicht selbstkritisch sind.