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Mehr Bewegung: IBM stellt seinen Mitarbeitern Apple Watch zur Verfügung

Philipp Schwinn

Herrenhut
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Apple und IBM weiten ihre Partnerschaft aus und so will das IT- und Beratungsunternehmen seinen Mitarbeiten in den USA künftig eine Apple Watch ohne Zusatzkosten oder zumindest mit Rabatt zur Verfügung stellen. Das Ganze soll Teil der „Commit to Health“-Initiative sein, sodass die Apple Watch im Rahmen der Krankenversicherung bereitgestellt wird.

Ob die Uhr gänzlich ohne Kosten oder nur mit Rabatt erhältlich ist, hängt vom gewählten Versicherungstarif des Mitarbeiters ab. IBM erhofft sich von der Maßnahme eine bewegungsfreudigere Belegschaft. Wie es mit dem Datenschutz der gesammelten Gesundheitsdaten aussieht, ist noch nicht bekannt. In einem ähnlichen Programm von IBM mit Aktivitätstrackern von Fitbit konnten sich Angestellte Sachprämien durch gesammelte Punkte verdienen.

In den USA wurden Versicherungsmodelle angekündigt, bei denen sich Vergünstigungen oder niedrigere Prämien durch aktive Nutzung von Wearables wie der Apple Watch ergeben. In Deutschland bieten ebenfalls einige Krankenversicherungen einen Rabatt auf die Apple Watch an, ohne Zugriff auf die Daten zu verlangen. So beteiligt sich die AOK mit 50 Euro an der Apple Watch, die Techniker Krankenkasse zahlt sogar bis zu 250 Euro, verlangt aber die Teilnahme an Vorsorgemaßnahmen. Der Versicherer Generali will für Nachlässe Zugriff auf die Gesundheitsdaten haben. Die Aktionen sind dabei jedoch nicht nur auf die Smartwatch von Apple beschränkt.

Erst vor wenigen Tagen warnte Gesundheitsminister Gröhe erneut vor einem leichtfertigen Umgang mit persönlichen Gesundheitsdaten. Auch das BfDI appellierte Mitte des Jahres für den Datenschutz bei solch sensiblen Daten.

via MacRumors

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Zuletzt bearbeitet:
Also stellt nicht IBM eine Apple Watch zur Verfuegung, sondern der Krankenversicherer.
 
Bitte was?!

Was kommt als nächste Schlagzeile von dir? "Microsoft stattet seine Mitarbeiter mit Apple Watch aus", nur weil da wer arbeitet, der bei einer der Versicherungen versichert ist, die eine Apple Watch subventionieren?
 
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Kuckst Du in Wikipedia
Anders als in Deutschland ist der Arbeitgeber für die Versicherung Vertragspartner, das heißt, wenn ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber wechselt, endet das alte Versicherungsverhältnis.
 
Und was hat das damit zu tun? Das hat lediglich steuerliche Bedeutung (gibt's bei uns auch, allerdings auf Grund gesetzlicher Regelungen nicht fuer KV und PV).

Es ist immer noch die KV, die die AW subventioniert, nicht IBM. Oder hat IBM einen eigenen Tarif ins Leben gerufen, oder den Versicherer gewechselt, damit die versicherten MA eine AW erhalten? Dann waere die Meldung korrekt - allerdings fehlen dann solche "Details" im Artikel komplett.
 
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Ich habe die Meldung so verstanden, daß IBM die Dinger kauft und mit Rabatt an die Mitarbeiter, die bei ihnen versichert sind, weitergibt.
 
Sinnlose PR-Aktion, wahrscheinlich initiiert von ein paar frisch gebackenen BWL-Bachelors.

Als ob dieses Spielzeug auch nur einen trägen Amerikaner mehr in Bewegung versetzen würde. Ein Zuschuss zu einem Fahrrad (nicht E-Bike) wäre tausendmal sinnvoller gewesen.
 
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Fahrradfahren in den USA? Nach der Betrachtung einer Menge Krimis, Teenagerromanzen, Dramen, Serien, Dokumentationen, die dort spielen, würde ich Fahrradfahren dort ebenso populär und massenhaft verbreitet einschätzen wie Rugby in Deutschland.
 
Ja eben.
Generell alles was mit Bewegung zu tun hat ist im tollsten Land der Welt schließlich verpönt. Ausgenommen die Bewegung Richtung Kühlschrank oder Auto.

Nur weil jemand so einen Wecker am Arm hat wird er sich sicher keinen Meter mehr bewegen. Naja, außer zur Steckdose um das Teil ständig aufzuladen. ;)
 
Fahrradfahren in den USA? Nach der Betrachtung einer Menge Krimis, Teenagerromanzen, Dramen, Serien, Dokumentationen, die dort spielen, würde ich Fahrradfahren dort ebenso populär und massenhaft verbreitet einschätzen wie Rugby in Deutschland.

Im Silicon Valley hat jeder Bus vorne Fahrradständer und jeder Straßenbahnwagen einen Bereich in dem man Fahrräder aufhängen kann. Und beides wird viel genutzt. Auch auf der Straße fahren eine massig Fahrräder herum. Zumindest die Ecke der USA ist auf jeden Fall alles andere als Fahrrad-Faul. :)
 
Das ist aber auch die einzige Ecke. Direkt daneben, in LA, wissen die nichtmal was ein Fahrrad ist obwohl die nichtmal öffentlichen Nahverkehr in LA haben.
 
@MikeZ
Nachdem das Geld für die Miete Weg ist bleibst denen vermutlich auch nicht mehr genug für ein Auto... ^^
 
Das ist aber auch die einzige Ecke. Direkt daneben, in LA, wissen die nichtmal was ein Fahrrad ist obwohl die nichtmal öffentlichen Nahverkehr in LA haben.
Mangelnde Fitness kann man LA aber trotzdem nicht vorwerfen ;)

Nachdem das Geld für die Miete Weg ist bleibst denen vermutlich auch nicht mehr genug für ein Auto... ^^
Ist bei manchen sogar sicher ein Aspekt. Aber wenn du einen Job in der IT-Branche hast, musst du dir keine Sorgen machen, wovon du deine Miete zahlen sollst. :)
 
Sinnlose PR-Aktion, wahrscheinlich initiiert von ein paar frisch gebackenen BWL-Bachelors.

Sehe ich anders. Wenn man für ein paar hundert Euro pro Teilnehmer auch nur einen kleinen Prozentsatz dazu kriegt sich mehr zu bewegen und damit gesünder zu leben, ist das doch für alle Beteiligten eine gute Sache.
 
@MikeZ
Ja, solange es freiwillig bleibt ist alles gut. Der nächste Schritt wird aber sein das der Versicherte Post bekommt das wenn er sich nicht mehr bewegt oder was auch immer ändert, er bald höhere Beiträge zu zahlen hat oder die Versicherung Leistungen verweigert.
Stell Dir vor du kommst mit Herz Problemen ins Krankenhaus, die werten dein Bewegungsprofil aus und sagen dann die Kasse zahlt nur 30% weil du dich im vergangenen Jahr zu wenig bewegt hast.
Bei uns in Deutschland vielleicht noch undenkbar aber in den usa...
 
Stell Dir vor du kommst mit Herz Problemen ins Krankenhaus, die werten dein Bewegungsprofil aus und sagen dann die Kasse zahlt nur 30% weil du dich im vergangenen Jahr zu wenig bewegt hast.
Ich würde das anders aufziehen: Du kommst zu McDonalds und bekommst keinen Burger, weil Du Dich zu wenig bewegt hast...
 
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Ja, solange es freiwillig bleibt ist alles gut. Der nächste Schritt wird aber sein das der Versicherte Post bekommt das wenn er sich nicht mehr bewegt oder was auch immer ändert, er bald höhere Beiträge zu zahlen hat oder die Versicherung Leistungen verweigert.

Um das vorweg zu schicken: Die andere Richtung finde ich auf jeden Fall unproblematisch. Wenn ich gesund lebe und Sport treibe, kann mir die Kasse ruhig etwas von dem Geld, das sie an mir spart, abgeben. Klar, nicht alles, sonst funktioniert das Solidaritätsprinzip nicht mehr, aber doch so, dass es sich für mich auch finanziell lohnt, gesund zu sein.

Prinzipiell finde ich es auch nicht ganz fair, dass ich die Behandlung von jemandem, der nach 20 Jahren Kettenrauchen Lungenkrebs kriegt, mitfinanzieren muss. Wenn es eine gute Möglichkeit gäbe, Leute, die bewusst ungesund/riskant leben, auch finanziell stärker an den Folgen zu beteiligen, fände ich das erstmal nicht verkehrt. Da ich aber keine gute Möglichkeit weiß und es wahrscheinlich unmöglich ist zuverlässig eine Grenze zwischen gesund und ungesund zu ziehen, ist die Variante hier und da Boni für eine eindeutig gesunde Lebensweise zu kriegen, eine gute.