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Mediatheken verwalten ?!

Dieses Thema im Forum "iTunes (Mac only!)" wurde erstellt von JaNeMaNn, 05.07.09.

  1. JaNeMaNn

    JaNeMaNn Stechapfel

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    162
    Hallo Freunde...

    Mal wieder hoffe ich auf Rat und Tat...

    Ich habe folgendes Problem:

    Ich möchte mein MacBook mal wieder neu installieren damit es effektiver läuft, und ich wieder ein bisschen Platz auf der Platte habe.
    Einziges Problem für mich ist: ich habe ein iPhone und ich habe Angst, dass ich es komplett löschen muss und alles einzeln wieder auf das Gerät spielen muss.
    Gibt es eine Möglichkeit, Mediatheken zu verwalten ?

    Zu meiner Konfiguration:

    Ich habe 1. Mediathek auf meiner MacBook internen Platte (Meist zum Arbeiten im Job)
    und 1. weitere "Haupt" Mediathek auf einer externen Festplatte

    Könnt Ihr mit bitte weiter helfen wie ich das Löschen meines iPhones und meines iPods vermeiden kann ?!

    Danke

    Jan
     
  2. Tekl

    Tekl Fairs Vortrefflicher

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    4.622
    Wenn du die bestehenden Mediatheken nicht löscht, bleibt die Verbindung zu den Playern bestehen. Du könntest sicherheitshalber auch noch die plist von iTunes sichern.
     
  3. reab

    reab Wagnerapfel

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    1.568
    Alte Windows Gewohnheiten? Eine Neuinstallation wird nichts bringen.

    Dazu ist eine Neuinstallation sicher nicht notwendig.
     
  4. Tekl

    Tekl Fairs Vortrefflicher

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    Als alter Windows-Fummler kann so eine Neuinstallation schon was bringen. Ich habe zu Beginn auch viel rumgespielt und jeden Scheiß installiert und da bleibt zwangsläufig viel Müll übrig, besonders wenn man anfangs der Aussage glauben schenkt es reiche, die Anwendung in den Papierkorb zu schieben. Ich hatte z. B. Gigabytes von Cache-, Log- und Application-Support-Dateien und sogar dicke versteckte Verzeichnisse, welche ich nicht mehr zuordnen konnte. Ich wusste damals auch noch nicht, wo ich überall nach Resten suchen kann.

    Wenn man nicht so viel Zeit investieren will, kann so eine Neuinstallation schon was bringen. Tempomäßig bringt meist schon das Deaktivieren der Startobjekte und Login-Items was. Testen kann man das zuvor an einem neuen Nutzer. Ist der eklatant schneller, liegt's am User und nicht am System.

    Um bei einer Neuinstallation wirklich Platz sparen zu können, sollte man die angepasste Installation wählen und z. B. bei den Druckertreibern nur die nötigen installieren.

    Falls du auf Snow Leopard umsteigen willst könntest du mit der Neuinstallation auch bis dahin warten.
     
  5. MacAlzenau

    MacAlzenau Golden Noble

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    Na ja, Cache-, Log- und Application-Support-Dateien bremsen den Rechner aber nicht, liegen halt still da vor sich hin. Bei einer Neuinstallation, bei der man nicht gleich alles löscht, sondern nur das System neuinstalliert, verschwinden sie auch nicht einfach.
    Der Zugang dazu unterscheidet sich anscheinend elementar, ob man vorher mal Windows benutzte oder schon immer Apple oder andere Nicht-M$-Systeme benutzt hat.
    Wobei ich immer das Gefühl habe, daß der Neuinstallationszwang in meinem Bekanntenkreis vor allem damit zu tun hat, daß die Kinder irgendwelche Programme laufen haben, ide halt nur eine gewisse Zeit im Demomodus laufen. Für Eltern ohne solche Kinder, für solche Eltern, die sich gar ein wenig auskennen, scheint auch Windows mittlerweile ein recht stabiles System zu sein.
    Ich kann aus eigener Erfahrung trotzdem nur sagen: ich habe OS X ein einziges Mal in den letzten acht Jahren (oder so) komplett neuinstalliert, da hatte ich mir beim Wechsel auf 10.5 eine X11-Variante installiert, die 10.5 irgendwie nicht mochte (mit der beigelegten wollte aber Gimp nicht), und da kam ich ohne Neuinstallation nicht weiter.
    Wer vel rumprobiert und dauernd neue Programme testet, kann dafür ja einen Testuser anlegen und, soweit möglich, die Programme auch dort in /Applications installieren.
    Platzraubende Leichen kann man mit verschiedenen Methoden finden (DiskInventory, Brain 2.0, sich in der Listenansicht mit eingeschalteter Option "Ordner-Größe anzeigen" durchhangeln etc.), und die kleinen Leichen liegen in kB-Bereichen, die man auf heutigen Festplatten wirklich liegenlassen kann. Stinken tun sie eh nicht.
    Ich teste auch viel, bin meistens zu faul, um einen Testbenutzer anzulegen, habe da zahlreiche mutmaßliche Leichen in Preference-Ordnern et cetera liegen - sind aber wirklich eben nur kB-Mengen, maximal MB-Mengen, wen interessiert das? Wenn ich mal groß bin und Zeit habe, schmeiß ich die raus, aber bis dahin leben wir ganz gut miteinander. Eine echte Neuinstallation würde viel mehr Arbeit machen.
    Der meiste Platz, den man gewinnen kann, liegt im Bereich der eigenen Dateien - Infos zu Problemen bei 10.0, die man immer noch mitschleppt, weil man nicht die Zeit hatte, das mal zu durchforsten und auszumisten. Dreifache oder vierfache Versionen, weil irgendwann mal der Platz nicht reichte, man auslagerte, dann aber nie schaffte, zu schauen, was jetzt eventuell doppelt ist oder mehrfach gesichert.
    Und d a s kriegt man mit Neuinstallation nicht weg.
    Ich denke: solange es keine massiven Probleme gibt durch ein wirklich korrumpiertes System (wozu man an sich meistens selbst daran rumgedreht und rumgebastelt haben muß), bringt eine Neuinstallation wenig bis nichts, braucht nur Zeit. Und eventuelle hinterher noch Zeit, sich alles wieder zurechtzubasteln.
     
  6. Tekl

    Tekl Fairs Vortrefflicher

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    Wenn die ganzen Dateien aber so groß sind, dass nur noch wenig Platz frei ist, bremsen die schon. OS X kommt ziemlich schlecht mit wenige freiem Festplattenplatz klar. Aber sicher kann man sicher derer auch ohne Neuinstallation entledigen – wenn man die Muße hat zu recherchieren und zu suchen.

    Ich musste OS X schon zweimal neu installieren. Grund war aber Adobe, da ich plötzlich keine Updates mehr installieren konnte und eine Neuinstallation trotz CS3clean immer noch nicht möglich war.

    Ein Neuinstallation spart Zeit, wenn man z. B. von 200 Programmen eigentlich nur 20 benötigt. Die überflüssigen muss man ja einzeln löschen und die ganzen Support-Dateien auch noch finden. DropBox legt z. B. einen versteckten Ordner an, der auch mal gerne mehrere GB groß wird und den findet man nicht so einfach wie die anderen Dateien, außer man weiß dass es ihn gibt und sucht im Netz nach dem Ort oder man weiß wie man versteckte Dateien anzeigen lassen kann. Und wenn man Tools wie ControllerMate installiert hat und die nicht mit dem Uninstaller löscht (was ja unüblich ist am Mac), bleibt einiges liegen, was auch nicht über übliche Wege zu finden ist (nicht mal Lingon).

    Jeder arbeitet anders, macht andere Erfahrungen und hat andere Ansprüche. Aber das ist ja das schöne am Netz, dass man alles äußern kann und der unentschlossen kann sich den Weg seiner Wahl raussuchen.
     
  7. MacAlzenau

    MacAlzenau Golden Noble

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    Mangelnder Platz ist fpr OS X ein Riesenproblem, da hast du recht.
    DropBox allerdings, weil du es speziell angesprochen hast und weil ich es aktuell gerade erst mal benutze, hat sich bei mir brav und friedlich in der Seitenleiste "installiert", und hat nur MB-Größe. Wo liegt denn der eventuell angelegte Riesenordner? Da ich DropBox nur selten nutze - die Leute, denen ich Fotos zur Verfügung stellen will, sind dafür wohl einfach zu doof - würde ich heimlich angelegte Ordner schon ganz gerne löschen, wenn sie überflüssig sind.
    Adobe-Programme sind wohl, soweit ich das beim Mitlesen mitbekommen habe, sowieso eine Klasse für sich, was Installation/Deinstallation/Leichen angeht.
    Was die Programmmenge angeht - ich gehöre zur Kategorie der Ausprobierer und Sammler, die schon direkt nach der letzten Eiszeit anfingen mit dem Programmesammeln und seitdem so gut wie nicht gelöscht haben, Ich denke, das mag den Festplattenplatz etwas reduzieren - vor allem das Programm, ewniger das Außenrdumrum - nicht aber die Performance.
    Trotzdem ist der Tipp, nicht unüberlegt was zu installieren und hinterher gleich zu schauen, ob man es wirklich behalten will, natürlich sinnvoll.
    Andererseits kann man auch Leute glücklich machen, wenn sie hier im Forum nachfragen nach zum Beispiel einem Treiber für einen Lochkartenleser, den Jules Verne 1875 entworfen hat, und es wäre doch örgerlich, wenn man den dann ein paar Tage vorher gelöscht hat.
     
  8. Tekl

    Tekl Fairs Vortrefflicher

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    Dropbox legt noch einen Ordner mit Cache und Datenbank an, zu finden in ~/.dropbox. Wenn du Dropbox nur wenig nutzt, tangiert dich das dann aber weniger. Ich habe zwischenzeitlich mehrere 10000 Dateien drin gehabt und mit ständigem Löschen und Verschieben ist der Cache enorm angewachsen. Es gibt aber auch ein Widget, welches das Aufräumen automatisiert.

    Wenn man Tools wie QuickSilver, Typinator, Textexpander oder Bulter testet und alle weiterhin aktiv sind, spürt man schon Auswirkung auf die Reaktionszeit. Ich habe es schon mit Textexpander alleine gespürt. Erst der neue Typinator 3.5 macht wirklich Spaß.

    Spaßig sind auch alte Epson-Treiber die können das System so verhunzen, dass beim Einstöpseln eines USB-Geräts Programme plötzlich ganz zäh werden oder direkt abstürzen. Eine Deinstallation hilft da nicht, da sie zu viel vergisst. Zudem beeinflussen die Treiber Rosetta-Anwendungen in der Art, dass wieder das ganze System ausgebremst wird.

    Pauschal kann man also nicht sagen, dass eine hohe Zahl von Programmen das System nicht ausbremst, es hängt von der Art der Programme ab.
     

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