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Manchmal auftretender "Apple Bluescreen"

Jonathan

Granny Smith
Registriert
20.11.08
Beiträge
15
Hallo, ein Bekannter von mir verkauft sein Macbook 2,0ghz. Ich habe großes interesse daran. Das Notebook hat jedoch leider einen Fehler und zwar: Läuft das Macbook ganz normal bis aufeinmal der "Apple Bluescreen" kommt und die Meldung "Sie können den Computer ausschalten". Er meinte, er hätte den RAM einmal entfernt und danach lief es auch wieder ohne Probleme! (Das Macbook wurde einmal am Logicboard repariert) Meine Frage nun, hatte diesen Fehler schonmal jemand? Sollte ich es ihm abkaufen und es zum Mac-Shop bringen, oder denkt ihr es handelt sich hierbei um etwas größeres/teureres. Über Antoworten würde ich mich sehr freuen! Viele Grüße
 
Das nennt man auch Kernal Panic...
könnte mir vorstellen, dass das RAM Modul sich im Betrieb löst und der Kernal davon komplett abstürzt, aber normalerweise passiert dann einfach gar nichts. Würde eher auf einen defekt auf dem Logic Board tippen.
 
aber das Logic board wurde doch erst ausgetauscht...
 
Ich hatte einen Kernel Panic auch schon/erst ein einziges mal. Dies ist mittlerweile jedoch bereits 8 Monate her. Nach einem Grund habe ich damals gar nicht erst gesucht. Könnte aber auch am erst kurz davor (2 Wochen vorher) getauschten Arbeitsspeicher gelegen haben.

Es könnte also auch ein RAM-Baustein nicht ordnungsgemäß arbeiten.

Was war denn der ursprüngliche Grund für einen Logicboard-Tausch? Dass das neue LB nicht vorschriftsmäßig arbeitet kann natürlich auch nicht ausgeschlossen werden (wie generell bei allen neuen/ausgetauschten Teilen).

Apple Care oder gar Restgarantie vorhanden?
 
dann wäre alles ja garkein problem :)

aber leider weder noch.

Wenn das so ist, dann würde ich nur bei einem sehr guten Preis zuschlagen. Und zwar nich unbedingt wegen des/der Kernel Panics, sondern generell.

Denn wenn bei deinem MB irgendwann ein Schaden auftritt, so ist meist das LB davon betroffen. Ein Austausch auf Selbstkosten übersteigt in einem solchen Fall oft sogar die Anschaffungskosten und kommt einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich. Ohne Apple Care bzw. ohne Anschaffungsoption dieses Zusatzproduktes (gilt nur im 1. Jahr ab dem Kaufdatum) ist ein Apple-Notebook in meinen Augen signifikant weniger wert.

Nachtrag
Mein MB wurde gerade "generalüberholt". Neben dem LB wurden der Battery Connector, das TB, sowie Top- und Bottom Case getauscht. Alleine die Ersatzteile kosten in der Anschaffung über € 1000,- und die Arbeitszeit nochmals ca. € 250,-. Da dies alles im Zuge der Garantie abgewickelt werden konnte --> kein Problem. Selbst hätte ich das logischerweise nie gezahlt, sondern gleich ein neues Notebook erworben.

Topcase wird meist auch nach der Garantie getauscht. (Serienfehler von Apple anerkannt) Beim Bottom-Case gibt es etwas mehr Probleme (nur auf Kulanz) und die restlichen Komponenten werden ausschließlich innerhalb der Garantiezeit gewartet/repariert/ausgetauscht.
 
hallo,

kernel panics gehen zu 99% auf das konto eines defekten/schlecht eingesetzten ram.

gerade beim "alten" macbook musste der ram beinah mit "gewalt" eingesteckt werden- und sinnvollerweise mehrmals raus-und reingesteckt werden.

dass ein logicboard getauscht wurde, sagt grundsätzlich gar nichts- das kann von heute auf morgen wieder defekt sein.

allerdings verfolgt apple mit den logicboard-wechsel eine eigenartige philosophie- nämlich jene, dass praktisch bei jedem fehler, der nicht sofort zu diagnostizieren ist, das board prophylaktisch tauscht- selbst, wenn es gar nichts hat.
es tauchen daher in den reparaturstatistiken unverhältnismäßig häufig getauschte boards auf- obwohl die gar nichts hatten.

wenn der preis passt- und das gerät jetzt einwandfrei läuft (einfach alles ausprobieren, grafikintensive programme wie spiele längere zeit laufen lassen......) kannst du es problemlos kaufen.

eventuell kannst du mit "techtool pro" einen hardwaretest laufen lassen. der ist zumindest recht zuverlässig und besser als der hardwaretest von der apple-dvd.

mfg, martin

p.s.

wie bei allen gebrauchtgeräten ist der kauf ein "lotteriespiel".
 
allerdings verfolgt apple mit den logicboard-wechsel eine eigenartige philosophie- nämlich jene, dass praktisch bei jedem fehler, der nicht sofort zu diagnostizieren ist, das board prophylaktisch tauscht- selbst, wenn es gar nichts hat.
es tauchen daher in den reparaturstatistiken unverhältnismäßig häufig getauschte boards auf- obwohl die gar nichts hatten.


Das ist wohl wahr!

Allerdings verlötet Apple nahezu alle Bausteine direkt am LB, während einige andere Notebookhersteller nach wie vor oft verschiedene Module verbauen. Auch dieser Umstand führt dazu, dass manchmal der Defekt eines (eigentlich) unwesentlichen Teils zwangsläufig zum Totalschaden des gesamten LB führt.

Ihre Aussage, dass ein oft durchaus funktionierendes LB fälschlicherweise als "defekt" eingestuft wird, weil eine genauere Untersuchung wirtschaftlich unter Umständen weniger opportun ist, dem pflichte ich durchaus bei. Man hört "leider" immer wieder davon. Ehrlich gesagt möchte ich gar nicht wissen, wie diese Dunkelziffer genau aussieht. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe erst letzte Woche gleich 2 Macs gesehen, bei denen durch eine fehlerhafte - aber nie überprüfte ! - Installations-DVD ein total instabiles System vorlag, mit so 2-3 Kernelpanics am Tag.... reihenweise abstürzende Programme sowieso.... es muss also nicht _immer_ die Hardware sein.

Gruß,

.commander