• Das kreative Thema des Monats Oktober wird vor allem diejenigen unter Euch besonders ansprechen, denen Do-it-yourself quasi im Blut liegt. Zeigt uns Eure Improvisationskünste oder fotografiert, was andere Leute sich so im Alltag zusammengestrickt haben. --> Zum Mitmachen bitte hier klicken

macOS: Warum von Apple beglaubigte Schadsoftware zum wachsenden Problem wird

Apfeltalk Redaktion

Redakteur
AT Redaktion
Registriert
15.06.24
Beiträge
34.118
Mac-Mini-2023-Sicher-Sicherheit-Security.jpg


Unter macOS gibt es zunehmend Probleme mit Schadsoftware, die trotz der Sicherheitsmechanismen von Apple ungehindert ausgeführt wird. Ein Beispiel dafür ist die MacSync-Stealer-Familie, deren neue Variante eine manipulierte App nutzt, die korrekt signiert und von Apple beglaubigt ist, wodurch der Gatekeeper nicht eingreift. Angreifer:innen erhalten gültige Entwickler:innen-Zertifikate oder nutzen kompromittierte Zertifikate, um ihre schädliche Software zu verbreiten.

Der Beglaubigungsprozess von Apple bewertet nur den ursprünglichen Zustand der App und kann somit die tatsächlichen schädlichen Aktionen, die später nachgeladen werden, nicht erkennen. Obwohl es bereits seit 2020 bekannte Fälle gibt, ist unklar, wie groß das Risiko tatsächlich ist. Nutzer:innen sollten daher vorsichtig sein und Software nur von vertrauenswürdigen Entwicklern oder aus dem Mac App Store herunterladen.

Was haltet ihr von den aktuellen Sicherheitslücken unter macOS? Welche Maßnahmen haltet ihr für erforderlich, um die Nutzer:innen besser zu schützen? Diskutiert mit uns!

Klick hier, um den vollständigen Beitrag im Magazin zu lesen

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
 
An dieser Stelle liegt überhaupt keine "Sicherheitslücke unter macOS" vor. Das Verfahren arbeitet genau wie es soll.

Wenn man von einer Sicherheitslücke sprechen will, liegt diese in der immer und immer wieder wiederholten Propagandalüge, Apple könnte durch eine "Prüfung" von Programmen, wie auch immer diese aussehen mag, für "Sicherheit" sorgen. Das ist technisch grundsätzlich nicht möglich und wird auch niemals möglich sein.

Der Hauptzweck der Beglaubigung scheint doch eher darin zu liegen, Daten über die Verbreitung jeder einzelnen Version jeder einzelnen App zu sammeln, was dann wettbewerbsrechtlich am Rande der Legalität gegenüber der Konkurrenz ausgenutzt werden kann, um sich Vorteile zu verschaffen. Und es wird noch Geld dafür verlangt. Darüberhinaus kann der Vertrieb unliebsamer Software nach Gutsherrenart im Nachheinein gesperrt werden, ohne dass dafür ein hoheitliches Recht besteht.
 
Apple könnte durch eine "Prüfung" von Programmen, wie auch immer diese aussehen mag, für "Sicherheit" sorgen.
Also wäre ein Einsatz von Anti Viren Software doch eher sinnvoll? Wenn ja, welche?
Und wenn nein, wie kann ich mich bestmöglich schützen?
 
Also wäre ein Einsatz von Anti Viren Software doch eher sinnvoll? Wenn ja, welche?
Und wenn nein, wie kann ich mich bestmöglich schützen?
wenn ein Mac im beruflichen Kontext in einem größeren Netzwerk eingesetzt wird gehört bei vielen Firmen ein Virenscanner dazu. In meinem Fall ist das der Defender, der auf meinem beruflichen Mac und auch auf meinem iPhone läuft.
(auf dem iPhone stellt der Defender eine On-Demand-VPN Verbindung bereit, wenn ich auf Dinge im Firmennetz zugreifen muss)

Privat ist das Risiko einer Infektion meiner Meinung nach immer noch sehr gering.

Zum Überprüfen meiner Geräte und für die Sicherheit nutze ich die Tools von Patrick Wardle.
-> https://objective-see.org/about.html
Mir reichen da die Tools KnockKnock und Netiquette, um gelegentlich zu überprüfen, was so im System wohin funkt.
Wenn man mehr braucht würde sich noch LuLu anbieten, eine Firewall.
 
  • Like
Reaktionen: petergdd und u0679
Also wäre ein Einsatz von Anti Viren Software doch eher sinnvoll?
Natürlich, auch wenn damit nur bereits bekannte Schadsoftware erkannt werden kann. Die vorhandene Antiviren-Software ist ja gerade das, was die angebliche Notwendigkeit einer zusätzlichen "Beglaubigung durch Apple" so fragwürdig macht.

Seit Mac OS X 10.8 ist Apples Anti-Malware-System Xprotect im System enthalten und eingeschaltet. Der Scanner wird alle zwei Wochen aktualisiert, bei Bedarf öfter. Die Software arbeitet völlig verdeckt und hebt sich selbst nie hervor.

Noch weitere Antiviren-Software zu installieren, ist nicht zu empfehlen und führt in vielen Fällen zu Performance-Einschränkungen, technischen Problemen und Sicherheitslücken. Das kann man hier im Forum seit Jahren beobachten.
 
Der beste Schutz ist und bleibt gesunder Menschenverstand. Phishing und Social Engineering sind die Dinge, über die sich der normale User Gedanken machen sollte. Und bitte keine fremden USB-Stick einfach reinstecken.
Habe auch unter Windows nie zusätzliche Antivirensoftware außer dem eingebauten Defender genutzt. Avast und co bringen dir auch nicht mehr und machen wie bereits erwähnt Performanceprobleme.
 
  • Like
Reaktionen: access