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MacMusiker: Was bringt mir mehr Geschwindigkeit?

Dieses Thema im Forum "Musikproduktion" wurde erstellt von m00gy, 13.08.05.

  1. m00gy

    m00gy Gast

    Hallo zusammen,

    vor meinen Fragen erst ein bisschen Hintergrundinfo:
    Ich bin vor ca 9 Monaten umgestiegen: Windows auf HP nx7000 Centrino Laptop -> iBook G4 / 1.33 GHz / 1.25 GB RAM. Ich hab auf der WinTel Kiste mit Cubase SX 3 gearbeitet und tue das jetzt auch auf dem iBook. Allerdings ist die Performance des iBooks deutlich schlechter als die des Windows Laptops.

    Deutlich schlechter bedeutet:
    Wenn ich unter Cubase SX 3 ein Projekt mit 7 MIDI Spuren (alle auf Hypersonic bzw. Groove Agent 2 geroutet) sowie 4 Stereo-Audiospuren bearbeite, geht das definitiv nicht ohne Aussetzer und ich muss die VSTi Spuren permanent freezen.

    Zu den Fragen:
    1. Ich stehe vor der Entscheidung, mir im Herbst (nach der Keynote :)) evtl. ein Powerbook zuzulegen. Hat hier jemand Erfahrung mit Cubase SX 3 auf einem aktuellen Powerbok und kann mir sagen, wie sich das Arbeiten dort anfühlt?

    2. Ich habe jetzt zusätzlich zu Cubase SX 3 auch noch Logic Pro 7.1 angeschafft - ich werde das zu Lehrzwecken so oder so lernen müssen - aber werde ich mit Logic wohl mehr Performanz erleben als mit Cubase und könnte es Sinn machen, mich wirklich richtig intensiv mit Logic auseinanderzusetzen? Gibt es hier also Leute, die mit beiden Programmen Erfahrung auf dem Mac haben und mich an ihren Eindrücken teil haben lassen wollen?

    Und zu guter letzt:
    Ich möchte keinen Glaubenskrieg PC vs. Mac oder Cubase vs. Logic anfechten. All die dogmatischen Propagandasätze kenn ich zu Genüge, das bringt aber nicht wirklich weiter ;)

    Vielen Dank für's Lesen und Antworten,
    m00gy
     
  2. weebee

    weebee Gast


    Wie jetzt, Du kaufst dir das teuere Programm, wenn Du es doch nicht richtig nutzen willst? Vielleicht hättest Du das Geld in eine schnellere Hardware investieren sollen.

    Zu deine Frage: Apple hat mal auf einer Roadshow behauptet, dass Logic auf 'nem G5 die doppelte Anzahl Spuren rechnen kann, wie ein Cubase/Win-System. Keine Ahnung, ob man solche Aussagen glauben kann, das ist ja auch massiv von der Performance der genutzen Plugins abhängig.
     
  3. groove-i.d

    groove-i.d Grünapfel

    Dabei seit:
    10.01.05
    Beiträge:
    7.085
    ahoi moogy!

    also Dein ibook ist schon rech flott unterwegs und gut mit ram ausgestattet.
    ich benutze ein g4 ibook mit 933mhz und 640ram.
    meine maximale spurenzahl auf logic express 6.4 und 7 war sowas mit insgesamt 25 spuren oder so. darunter waren ca. 8 audiospuren.

    aussetzer hatte ich während der aufnahmephase nie, wohl aber hin und wieder bei der wiedergabe. kein wunder bei soviel spuren.
    ich kann aber nicht sagen, daß ich unzufrieden mit der leistung bin. soviele aussetzer waren es denn doch nicht.

    cubase ist in den letzten jahren ein wintypisches programm geworden, wohingegen logic sich mehr zum reinen mactool entwickelt hat. das heißt, cubase auf nem mac ist zwar nicht ungewöhnlich, wird aber nie besonders optimiert auf mac sein.
    logic auf alle fälle, da die neueren versionen ganz klar auf macs zugeschnitten sind.
    deshalb würde ich an Deiner stelle grundsätzlich mit logic versuchen zu arbeiten.

    nochmal zur leistung und den aussetzern:
    Du kannst die systemleistung Deines rechners erhöhen, wenn Du in den systemeinstellungen/energie sparen/optionen den leistungswert auf maximal stellst und diverse spuren in logic bei längerem nichtgebrauch (falls sie fertig editiert sind u.ä.) freezen. da minimiert die auslastung des rechners und damit die aussetzer.
     
  4. m00gy

    m00gy Gast

    @weebee
    Ja, ich hatte damit gerechnet, dass ich so einen Kommentar bekommen würde. Ich arbeite für diverse Musikprojekte, als Autor und als Dozent an der Uni und habe daher manchmal das Glück, Software nicht kaufen zu müssen sondern als Entlohnung für / als Teil meine(r) Arbeit zu bekommen.

    Das Problem ist halt, dass ich mir ziemlich sicher bin, dass ich auf einem Dual-G5 Rechner weder mit Cubase SX noch mit Logic Performanceprobleme bekommen werde. Aber ich will/muss unbedingt mobil arbeiten können, deshalb eben die Frage nach dem Powerbook. BTW: Das iBook hab ich auch nicht bezahlen müssen (soviel zum Thema: Geld für teurere Hardware ausgeben ;) )

    @groove-i.d.
    Das hört sich ziemlich gut an. Darf ich fragen, mit welchem Audiointerface Du arbeitest? Möglicherweise liegt es in meinem speziellen Fall daran, dass ich zuviele Stimmen auf den Hypersonic (das waren sicherlich bis zu 25 oder 30 Stimmen verteilt auf 6 MIDI Kanäle) gesendet hab, mag sein, dass das das kleine iBooke infach überfordert hat.

    Ich werde mich mal ein bisschen mit Logic auseinandersetzen, mal schauen ob ich damit glücklicher werde. ;)
     
  5. groove-i.d

    groove-i.d Grünapfel

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    7.085
    ahoi moogy,

    also wie gesagt: da sibook, gerade die neueren versionen mit größerer cpu-leistung machen schon einiges klar.
    daß allerdings etwas geruckel in dne sound kommen kann, ist bei derart vielen spuren kein wunder und bis zu einem gewissen punkt normal.
    try da freezefunction,man! :)

    ich benutze das m-audio ozone. ist für portable zwecke die beste kombilösung für schmales geld. midi und audio komibniert, dafür aber nur einen audioeingang. aber mit vorgeschaltetem mixer auch keen problem, nä! ;)
    m-audio ist klasse.

    kennst Du www.soundkartenkatalog.de ?
     
  6. weebee

    weebee Gast

    Ich wollte Dir nicht einen G5 verkaufen; es sollte eher ein Hinweis sein, dass Logic (vermutliche) auf die Altivec-Engine optimiert ist. Das würde dann nämlich auch die G4-Prozessoren betreffen.
     
  7. fantaboy

    fantaboy Leipziger Reinette

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    Beiträge:
    1.788
    wenn du beim mac bleiben willst, solltest du unbedingt erwägen, komplett auf logic umzusteigen. abgesehen vom performancegewinn wird logic ständig für den mac weiterentwickelt und otimiert, was bei cubase sicher nicht der fall ist. ich habe cubase zuletzt auf OS 9 gesehen, aber ich glaube nicht, dass du da soviel geboten bekommst, wie in logic (audioinstruments, sampler etc.)
    das midi den rechner kleinkriegt, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
    schau dich mal nach nem guten audiointerface um, das haben die anderen ja auch schon geraten. es gibt ja auch lösungen, wo das interface die cpu kräftig entlastet. bei verschiedenen musikhäusern werden auch komplettlösungen auf basis eines powerbooks angeboten und eines der dabei gelisteten interfaces wird eine gute wahl sein.
    einer meiner favorisierten musikhändler arbeitet ausschliesslich mit windowsrechnern und kommt auch super mit logic zurecht. denen kommt es aber eher auf günstigere hardware an, was ja bei dir wohl nicht das thema ist.
    ich empfehle dir das powerbook ( je größer, desto besser) und ein fettes interface, dann kannst du ne menge anstellen auf audiobasis.
     
  8. Salve!

    Kann mich da den Kollegen in verschiedenen Punkten anschließen. Vor allem die Einstellung der Prozessor-Leistungen in den Systemeinstellungen bringt was.

    Nach meiner Erfahrung läuft Cubase auf deinem ibook (habe das gleiche mit 1GB ram) nicht so flüssig wie Logic. Hatte jedoch nur die Gelegenheit die Xpress Version von Logic zu testen.
    In Bezug auf die Performance solltest du zudem eine schnelle extern Platte benutzen.

    Das Audiointerface halte ich für eine extrem wichtigen Bestandteil beim musizieren mit dem Elektroknecht. Latenzen usw. werden in den verschiedenen Foren wie homerecording zu genüge diskutiert. Wichtig ist wohl wieviel du gleichzeitig "wie" aufnehmen willst. Für die mobile Variante haben sich nach diversen längeren Recherchen für mich zwei Marken rausgeschält, M-Audio und Edirol (Womit der Preis auch von anvisierten maximal 150,-€ gestiegen ist) . Beide Marken haben eine recht gute Mac-Anbindung, was man von diversen anderen Marken nicht unbedingt behaupten kann.
    Du solltest auf jeden Fall ein Firewire Audiointerface benutzen, da dies am ibook definitiv die schnellere Schnittstelle ist (naja, wohl auch an einem PC-Notebook).

    Von M-audio bietet sich da das Firewire 410 (290,-€ bis 369,- €) und der größere Bruder Firewire 1814 (419,-€ bis 489,-€) an.

    Bei Edirol sind es das FA-66 (330,-€ bis 389,-€) oder das FA-101 (450,-€ bis 539,-€).

    Je nachdem was du genau damit veranstalten willst könnten es auch die etwas preisgünstigeren Lösungen dieser Marken tun.

    Es gibt dann noch Lösungen von Motu etc die ich jedoch keineswegs für den mobilen Gebrauch für praktikabel halte. Zudem liegen diese Profi/Semi-Profi Teile meist jenseits der 800,-€ Grenze.

    Ich selbst benutze das FA-101 von Edirol und bin mit der Perfomance sehr zufrieden. Hat viele Ein- und Ausgänge und extrem niedrige Latenzen, was man halt so als Drummer benötigt.
    Auf Homerecording findest du übrigens einen sehr empfehlenswerten Workshop zum Thema Audio-Recording .


    Gruß

    derkleinedämonenberater
     
    #8 derkleinedämonenberater, 25.08.05
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25.08.05
  9. m00gy

    m00gy Gast

    Hallo zusammen,

    da hab ich lange nicht mehr nachgelesen und so viele Antworten sind noch nachgekommen. Dank an alle, die mir geraten haben.

    Am Audiointerface liegt es mit ziemlicher Sicherheit nicht, denn ich habe hier folgende Interfaces zur Auswahl:

    - M-Audio Transit
    - M-Audio Omnistudio USB
    - M-Audio Firewire Solo

    Mit denen es jeweils bei ungefähr ähnlicher Stimmenanzahl zu Knacksern kommt.

    Ich denke, ich habe den Rechner einfach mit der hohen Anzahl an MIDI-Spuren (die ja auf VSTs und nicht auf outboard-Equipment geroutet waren und daher den Rechner sehr wohl in die Knie zwingen können) an die Wand gefahren.

    Auf lange Sicht auf Logic umzusteigen ist möglicherweise wirklich die Antwort vieler Fragen, aber zu diesem Schritt kann ich mich momentan noch nicht durchringen - im großen und ganzen funktioniert Cubase ja für mich, ich habe eine recht stattliche Anzahl an VST-Instrumenten und mag mein Cubase ja prinzipiell sehr gern ;) . Zudem hab ich es bei Logic bis jetzt noch nicht einmal hinbekommen, mein O2 korrekt einzubinden (ich gebe aber auch zu, dass ich momentan zu viel um die Ohren habe, um mich wirklich intensiv mit Logic auseinander zu setzen).

    Im Laufe des Jahres werde ich mir wohl ein Powerbook zulegen und hoffen, dass ich damit wenigstens ein Quentchen mehr Power bekomme. Wenn nicht, freeze ich halt weiter - funktioniert ja auch :)
     
  10. fantaboy

    fantaboy Leipziger Reinette

    Dabei seit:
    09.04.04
    Beiträge:
    1.788
    hi m00gy,

    ich hatte immer midispuren im kopf, aber tatsächlich benutzt du ja viele midi-instruments. nachdem ich mir jetzt nochmal alles durchgelesen habe, komme ich zu folgendem schluss: du setzt zu viele vst-instruments ein. die zwingen den rechner definitiv in die knie. um auf diese weise effizient zu arbeiten, brauchst du vor allem rechenleistung. da wäre ein G5 mit 4 GB RAM auf jeden fall angesagt. auch das powerbook arbeitet mit einem G4 prozessor, damit kommst du nicht viel weiter. du kannst alternativ versuchen, fertige spuren der instruments aufzunehmen und als reguläre audiospuren einzubinden. das würde die cpu-belastung bereits verringern.
    ich kenne mich mit notebooks unter windows leider gar nicht aus, aber möglicherweise gibt es da ja eines, dass deutlich mehr rechenleistung bietet, als das powerbook. solange es nur um musik geht, kann man das ja auch unter windows tun.

    gruss

    jürgen

    p.s. ich weiss, du willst ne mobile lösung. da aber das geld bei dir anscheindend nich t die grösste rolle spielt, wäre doch eine doppellösung denkbar. für zu hause nen G5 und das ganz große powerbook für unterwegs. du wirst merken, dass das produzieren auf dem großen rechner einfach mehr spass macht. mehr überblick, mehr offene fenster, mehr leistung....
     
  11. m00gy

    m00gy Gast

    Hallo fantaboy,

    ja, ich bin inzwischen auch der Überzeugung, dass ich mir vielleicht im Studio (so nenn ich meinen Musikraum jetzt mal keck) einen stationären G5 Rechner zulegen sollte. Wenn ich die Daten dann imemr schön im Netzwerk bereithalte, sollte es ja auch kein Problem sein, die Sachen dann auch bei Bedarf auf den Laptop rüberzuholen. Hab mich halt sehr daran gewöhnt, die letzten Jahre immer alles bei mir tragen zu können ;)

    Der Weg zu Windows zurück wird sicher nicht der meinige sein. Wir werden weiterhin einen Windowslaptop im Hause halten (da ich den für Seminare und so sowieso brauche), aber persönlich will ich nur noch auf dem Mac arbeiten.

    Geld spielt bei mir natürlich auch eine Rolle - aber ich hab eben das Glück, oft günstiger oder kostenlos an Musik- und Maczubehör zu kommen ;)

    Nochmal Dank für Eure Hinweise und Tipps!
     
  12. Stevie1

    Stevie1 Gast

    woah krass. umsonst rankommen. hat eure uni so gute connections oder zahlen die alle in "naturalien" ?

    gruß stevie
     
  13. m00gy

    m00gy Gast

  14. Stevie1

    Stevie1 Gast

    ah ja gut das ergibt jetzt sinn.
    ich werde wohl noch eine zeit durch mein tristes windows leben trotten müssen, bis ich mir einen mac g5 leisten kann.


    gruß stevie
     
  15. apple_design

    apple_design Kaiser Wilhelm

    Dabei seit:
    26.10.05
    Beiträge:
    174
    Hmmmm...... Es wurde viel geschrieben und kann mich anschließen.

    Wichtige Punkte sind:

    -genügend Speicher
    -schnelle Platte
    -Audioeinstellungen im Cubase straffer einstellen
    -an den Systemeinstellungen schrauben
    -div. Packete vom System deinstallieren
    -evtl. den Systemoptimizer drüberrollen lassen
    -Plugins nach Leistung und Sinn aussortieren
    (es gibt viele CPU-Fresser die nichts taugen zmb LinnPlug)

    Ich bin Logic-User und bin so vorgegangen.
    Belohnt wurde das mit einen riesen Performance-Gewinn.
    Ein Freund (PowerBook G4) machte das Gleiche mit dem selbigen Resultat.
     

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