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Macbook Transport und Entnahme

Roar

Fuji
Registriert
09.10.10
Beiträge
36
Wollte mal nachfragen wie Ihre euer Macbook transportiert und vor allem herausnehmt.

Ich transportiere es in einer doch recht engen Tasche und mach mir manchmal Sorgen, dass durch das doch relativ kräftige zupacken beim einhändigen rausziehen auch mal der Bildschirm oder ähnliches Schäden davontragen könnte. Was meint ihr dazu? Gibt es vielleicht Erfahrungsberichte langjähriger "Ein-Hand-Rauszieher" :-)

LG
 
Roar, dein Macbook ist vermutlich noch relativ neu und du liebst es sehr.
Aber es ist eine Maschine, ein Werkzeug und kein Erbstück. Irgendwann ist jedes MacBook kaputt, oder du wünscht dir, lang bevor das der Fall ist, ein neues. Also sei kein Hypochonder .
Hat deine Tasche nicht einen Rundumzipp? Mach dir halt die Mühe und öffne ihn ganz.
An und für sich ist ein Mac aber recht robust, ich transportiere meinen oft in einem dünnen Sackerl, aber natürlich lasse ich ihn nicht fallen. In der Institutsbibliothek auf der Uni muss man das Book wiederum unverpackt hinein tragen, also wursteln alle auf dem Gang vor der Bibliothek ihre Computer aus den Hüllen, ein- , beid- oder vierhändig.
Lass das Book nicht allein herum stehen; öffne, so lange du dich nicht auskennst, den Systemordner nicht und lade keine Antivirensoftware und du wirst samt deinem Book alt werden.
Salome
 
Ich verwende ein Macbook Sleeve, also eine eng anliegende Hülle. Für den Transport hat meine Tasche noch ein extra Macbook-Fach, recht praktisch da es somit fest sitzt. Ich ziehe es (Macbook Alu) seit 2 Jahren einhändig aus der Hülle (wobei sich die "Zip-Öffnung" über eine gesamte Längsseite plus ca 2cm auf jeder Breitseite erstreckt) und kann keine Schäden feststellen. Ich versuche aber nicht all zuviel Druck auf den "Deckel" (wohinter sich ja das Display verbirgt ;-)) auszuüben.

OT
salome schrieb:
In der Institutsbibliothek auf der Uni muss man das Book wiederum unverpackt hinein tragen, also wursteln alle auf dem Gang vor der Bibliothek ihre Computer aus den Hüllen, ein- , beid- oder vierhändig.

Ich weiss zwar nicht von welchem Institut du sprichst, aber da habe ich einige witzige Diskussion in Erinnerung. ;-)
/OT
 
Ich spreche vom Germanistikinstitut, aber vermutlich sind alle diese Bibliothekswächter gleich, selbst das durchsichtige Plastiksackerl scheint ihnen bombenverdächtig oder zum Bücherdiebstahl geeignet.
:-D
 
Lass das MacBook nicht mit dem Display gegen eine Tischkante (bzw. am besten gar nicht) fallen.
Setze dich nicht drauf.
Wenn du es geöffnet durch den Raum trägst, halte es nicht an einer Kante des Displays fest.

Ich habe (dank Schulprojekt Laptopklasse) in den letzten Jahren etwa 50 MacBooks und 20 iBooks beobachten können (täglicher Einsatz, ständig mit rumgetragen, von 14–20jährigen benutzt — also fast alle vorstellbaren Stressfaktoren ;) ) und das waren die einzigen Gründe für nutzerverschuldete Hardwareprobleme.

Normale Benutzung und regelmäßiges Ein-Hand-Rausziehen (was ich übrigens auch seit Jahren mache) stört deinen Mac nicht.

Keine AV-Software zu benutzen ist, wie salome schon sagte, auf absehbare Zeit ebenfalls ein guter Tipp! Bisher haben die mehr Probleme erzeugt (viele…) als verhindert (~0).
 
Sehr gut beobachtet, jomi. 14 bis 18 jährige sind tatsächlich die besten Testpersonen für die überlebenskraft der Hardware.
Wenn du es geöffnet durch den Raum trägst, halte es nicht an einer Kante des Displays fest.
Niemals würde ich das geöffnete Book herumtragen.
Beim Zuklappen des Deckels geht es ja nicht in den Tiefschlaf, also ist es gleich wieder wach, wenn der Deckel gehoben wird.
Trägt man es mit offenem Display herum, braucht nur ein unachtsamer Kollege rempeln, man stolpert über ein Sesselbein, oder, oder – es gibt unendliche Möglichkeiten, die einen zu Fall bringen können und das Book fliegt in hohem Bogen durch die Gegend und verletzt womöglich auch noch einen anderen.
Die Ente stolpert ja gern über die eigenen Füße, also wird das MBP auch im Haus (vor allem beim Stiegen Abwärtssteigen) geschlossen. :-)
Salome
 
Ich pack mein MB in eine Art Aktentasche, die aber für was Größeres gedacht ist (die an sich passen-sollende Größe scheiterte am Breitformat des MB), drum fliegt da auch noch das Netzteil drin rum, oft Kopfhörer und anderer Kleinkram. Wird nicht fürchterlich oft transportiert, dann aber oft mit der Tasche in Rucksack oder Koffer gestopft. Hat alles überlebt, der klassische Schaden mit der abgeplatzten Kante an der Handballenauflage kommt sicher nicht vom Transport, denn er ist nur rechts.
War auch kein Problem, als ich die Tasche in einer etwas unübersichtlichen Übernachtungssituation unter das Kopfkissen legte.
Wichtig finde ich, immer diese Schaumstofffolie zwischen Tastatur und Display zu legen.
 
Mein Macbook landet in einer Neoprenhülle und die Kombination landet im Laptopfach des Rucksacks. Bei uns in der Bibl. wird einer Notebooktasche eigentlich kein Stress gemacht. Ziehe es aber auch immer mit einer Hand raus
 
Also Salome hat sicherlich Recht dass man gerade als Neubesitzer eines Macbook nahezu zum "Hypochonder" mutiert ;)
So eine rundum Tasche besitze ich nicht, aber eine die innen durch eine kleine Wulst das Macbook vom Reisverschluss trennt und somit Beschädigungen verhindert.

Wichtig finde ich, immer diese Schaumstofffolie zwischen Tastatur und Display zu legen.
Das habe ich bisher nicht getan, eigentlich sollten ja keine Kratzer durch die Tastatur am Bildschirm entstehen!?
 
Da gab es eine alte Macbook (oder MBP)-Serie, bei der sich die Tastatur auf dem Bildschirm eindrückte - da war so eine Einlage hilfreich.
Ich habe keine mehr (MBP 2008) und bemerke keine Abdrücke auf dem Display. Allerdings löst sich unter dem rechten Handballen(wie bei MacAlzenau) der Lack ab und der Falz unterhalb der Leertaste und daneben verliert auch allmählich seine Silberpolitur.
Auch von oft gebrauchten Tasten springt die Farbe ab - da hab ich schon drei ausgetauscht. Demnächst ist das A dran. Nicht weil diese verschmierten Zeichen auf den Tasten den Betrieb stören, sondern weil es hässlich aussieht.
Salome