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Macbook Pro vs. Retina

Eisenherz

Idared
Registriert
27.05.10
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27
Hi!

Ich habe zwar schon zig andere Threads zu diesem Thema gelsen aber irgendwie kann ich mich trotzdem nicht entscheiden, welches Macbook ich mir am besten zulegen sollte.

Rechenintensive Arbeiten in Indesign, Photoshop, Illustrator etc. mache ich idR an meinem iMac. Gelegentlich muss ich aber auch mal am Macbook was Photoshoppen oder irgendwo ein bisschen Quellcode ändern. Aber das ist nicht das Hauptaufgabengebiet. Hauptsächlich nutze ich das Laptop für Rechnungsstellung, Emails, Skype, Briefe, Tabellen, Kundenpräsentationen auf Aussenterminen etc. Aber nicht für wirklich Rechenintensive arbeit. Bin damit auch seit 5 Jahren mit meinem 17" Macbook Pro (2,33GHz Core 2 Duo, 3GB RAM) zurechtgekommen. Langsam steht aber auch mal wieder ein Wechsel an.

Ich hätte mir sofort wieder ein 17" geholt. Aber leider gibt es die jetzt ja nicht mehr. Aus dem Grund überlege ich, ob man die fehlenden 2" evtl. mit dem Retina Dislay kompensieren kann.

In beiden Konfigurationen habe ich das mit 8GB RAM gerechnet.

Macbook Pro 15" (2080 EUR)
2.3 GHz
500 GB SATA 5400rpm
Hochauflösendes blendfreies Display.

Macbook Pro Retina 15" (2360 EUR )
2.3 GHz
256 GB SSD
Externes optisches Laufwerk

Dann bin ich erstmal bei 300 EUR Preisunterschied. Wenn ich das Macbook Pro jetzt aber mit einer 256GB SSD nehme, wäre das auch schon wieder 100 EUR teurer als das Retina. Lohnt sich eine SSD denn wirklich? Habe damit noch nie gearbeitet.

Wenn ich mir dann im Vergleich mal die Version der beiden Laptops mit 2,6GHz und einer 512GB SSD anschaue ist es ja noch deutlicher. Da ist das Retina 300 EUR günstiger als das normale Macbook Pro (wobei sie dann immernoch 2980 EUR bzw. 3280 EUR kosten).

Falls ich mich für das Retina entscheiden sollte, lohnt es sich dann für die 620 EUR mehr auf den 2.6GHz Prozessor und die 512GB SSD zu gehen?

Die Hauptpunkte sind für mich also wirklich:
Lohnt sich eine SSD?
Kann das Retina die fehlenden 2" im Display "ersetzen"?
 
Die SSD lohnt sich. Geschwindigkeitsüberschreitung wie ein 1.6FSI gegen ein RS Modell von Audi. Ich würd ein Retina kaufen. Soviel du ausgeben kannst. Mehr Speicher ist natürlich besser. Aber wenn man nur 256Gb Speicher hat kommt man auch damit aus. Die alten Modelle haben ihre Vorteile zwecks nachrüstbarkeit aber die neuen sind die nächsten 4-5jahre sicher erstmal State of the Art. Willst du in 4jahren einen Rechner haben der dann in der Form schon 8-9jahre auf dem Markt ist? [Beitrag editiert - Apfeltalk]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Stand vor der gleichen Frage, ähnliche Aufgabenstellung.
Meine Entscheidung:
MBP Hi-Res antiglare, 2,6GHz, 8GB RAM, dazu hab ich mir eine Crucial M4 512GB reingekloppt.
Alter Verwalter, das Ding rennt wie die Angst.

Warum kein Retina für mich?
Tja, Umrüstung auf die 512GB SSD steht dem immensen Kaufpreis des großen Retina entgegen. Das günstigere Retina hat 2,3GHz und eben nur die kleine Platte, die mit meinen benötigten Datenmengen einfach zu schnell voll wäre.
Die interne 750er Platte in ein USB 3 Gehäuse rein, schon hab ich meine TM-Platte ;-)
Dazu: In erster Linie arbeite ich Druckvorstufe, die Auflösung bringt man eh auf kein Papier der Welt. Auch mit Präsentationen hat man ja meist nur einen Beamer mit max. 1080p. Da braucht man auch kein Retina für.
Und 16GB RAM Aufrüstmöglichkeit? Selbst mit großen Dateien kommt man da nur selten ran, und mit SSD hat man dann nötigenfalls eine sehr ordentliche Geschwindigkeit.
Und dann kommt ja das "fehlende" DVD-Laufwerk dazu, auch das brauche ich öfter.

Auch wenn das antiglare super ist: ...wenn einem dann die Schriften nicht zu klein werden - da hat das Retina durch die unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten die Nase echt weit vorne.

Aber das liebe Geld: Rechne ich das Retina: 620,- fürs Retina, 79,- fürs ext. Laufwerk, ca. 90,- für eine 750GB/1TB-Platte für TM (was so finde ich absolut Usus ist) sind mal eben schlanke 800,- Unterschied.

Na dann mal viel Spaß bei der Entscheidungsfindung ;-)
 
Hi!

Habe auch nochmal was recherchiert und gelesen. Ich denke, dass ich wirklich gerne eine SSD drin hätte.

Aber das liebe Geld: Rechne ich das Retina: 620,- fürs Retina, 79,- fürs ext. Laufwerk, ca. 90,- für eine 750GB/1TB-Platte für TM (was so finde ich absolut Usus ist) sind mal eben schlanke 800,- Unterschied.
In die Preise oben habe ich das externe Laufwerk schon einberechnet. Die 620 EUR sind also der Unterschied für die 512GB SSD und den 2,6GHz Prozessor im Retina. Und eine externe Platte brauche ich nicht, da ich die TM Backups auf einem Fileserver machen kann, den ich sowieso hier stehen habe.

Tja, Umrüstung auf die 512GB SSD steht dem immensen Kaufpreis des großen Retina entgegen. Das günstigere Retina hat 2,3GHz und eben nur die kleine Platte, die mit meinen benötigten Datenmengen einfach zu schnell voll wäre.
Ja, das habe ich auch schon überlegt. Aber die von Dir Angesprochene Platte kostet ja auch um die 400€. Wenn ich die mal auf den Preis vom 2,6GHz MBP draufziehe habe ich auch nur noch 200€ Aufpreis zum Retina. Oder habe ich da jetzt einen falschen Preis nachgeschaut?
Weiterer vorteil vom Retina ist ja noch, dass es kleiner und einen halben Kilo leichter ist...

Und 16GB RAM Aufrüstmöglichkeit? Selbst mit großen Dateien kommt man da nur selten ran, und mit SSD hat man dann nötigenfalls eine sehr ordentliche Geschwindigkeit.
Das denke ich auch!

Was bietet Deiner Meinung das das MBP, was Du jetzt hast, für einen Vorteil gegenüber dem Retina?

LG
 
Retina 2,6GHz: 2.899,- + 79,-(CD) + 90,-(ext.HD) = 3.068,-
Meine Konfig.(ich rechne mal Reguläpreis, hab ja glücklicherweise Studenten-Konditionen): 2279,- + 390,- + 16,- (ext. Gehäuse) = 2.685,-

380,- günstiger in der Konfiguration in der ich es jetzt laufen habe. Dazu finde ich antiglare besser - ok, Retina hat ja jetzt das bessere glare, welches nicht so sehr spiegeln soll, habs leider noch nicht gesehen. Und wie gesagt, die Auflösung benötige ich in keiner meiner Arbeiten. Das ist mir die 380,- mehr nicht wert gewesen.
Außerdem ist meine Tasche eh schon ziemlich voll, dann käme ein weiteres externes Laufwerk auch noch dazu, ist aber eher marginal zu betrachten.
Na ja, das Retina ist insgesamt etwas schmaler, das macht aber insgesamt in der Tasche nicht so viel aus. Und die 500gr. sind eine halbe Bier ;-)

.... Im Falle eines Weiterverkaufs hat man mit dem Retina aber ganz bestimmt einen guten Vorteil.

Wenn Du es Dir leisten kannst, warum denn nicht?
Mir waren einfach die 380,- einen Tick zuviel, zumal ich noch einen XTand, eine Mouse und eine Bluetooth-Tastatur ... und natürlich den ACPP dazu brauchte, das ging eben grad so in mein Budget (Pfffth, geschafft!).
Und die 2,6GHz wollt ich schon haben, und SSD ist einfach der Hammer, möchte ich nicht mehr missen ;-)

So findet jeder für sich seine Entscheidung. Wieviel HD-Speicher Du brauchst und ob Dir die 2,3 GHz reichen kannst nur Du entscheiden.
Hast ja schon mal den Vorteil, dass Du keine TM-Platte dazu brauchst und wenigsten schlanke 90, 100 Euro sparen kannst.
Du siehst mir aber schon schwer nach dem großen Retina aus ;-) Hihihi

Sag mal Bescheid, wie Deine Entscheidung fällt. Viel Spaß
 
Habe mir heute nochmal vom Händler meine Preise ausrechnen lassen.

Und folgende Kombinationen sind vom Preis quasi identisch:

2,6GHz, 512GB SSD, 8GB RAM Retina bzw. MBP mit Antiglare (MBP mit 256GB SSD ist 300 EUR günstiger)

und

2,3GHz, 256GB SSD, 8GB RAM Retina bzw. MBP mit Antiglare (MBP mit 512GB SSD ist 300 EUR teurer).

In der identischen Konfiguration (ohne Werksseitige HDD+RAM im MBP) kostet mich das Retina unterm Strich also nicht mehr, ist dafür aber dünner, leichter und hat die gleiche Auflösung wie das 17" MBP.

Ich denke damit bietet mir das Retina am Ende mehr Vorteile. Aber ich werde nochmal eine Nacht drüber schlafen ;-)

LG
 
Und jetzt bewegt mich eher die Frage, ob mir 0,3GHz mehr und 256GB mehr Speicher auf der SSD ~600 EUR Unterschied wert sind.

Ich denke am Ende werde ich die 2,6 GHz nicht wirklich brauchen. Oder merkt man das deutlich, wenn man das Retina in der Aufösung vom 17" hat?

LG
 
Und was mir auch noch sorgen macht: Wie sieht das mit dem Batteriewechsel aus? Die Macbook Batterien gehen ja gerne nach 1,5-3 Jahren kaputt und blähen sich auf. Wie sieht das dann aus. Was muss da alles ausgetauscht werden? Die sind ja eingeklebt & verlötet, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.. Und vorallem: Was kommen bei einem Batteriewechsel für Kosten auf einen zu. Bei der Apple Bestellhotline konnte man mir dazu keine Auskunft geben..

LG
 
Die Macbook Batterien gehen ja gerne nach 1,5-3 Jahren kaputt und blähen sich auf.
Ich würde mal sagen, dass diese Zeiten schon vorbei sind. Die Akkus sollten bei normalem Umgang in der Regel schon 3-5 Jahre (oder länger) halten. Beim normalen MacBook Pro wird der Austausch wohl noch günstiger sein (ich weiß aber nicht wie viel es kostet), beim MBP Retina kostet der Akkutausch glaube ich 200 Dollar.
 
Macbook Akkus blähen sich nur bei unsachgemässer Behandlung auf und dort auch nur ein manchen fällen (z.b. bei meinem Macbook von 2007 -> ich habe es ausschliesslich und rund um die Uhr 365Tage im Jahr am Netzteil gehabt und nie tiefentleert -> sehr schlecht für den Akku).

Ich würde sagen die 0,3ghz merkst du im Leben nicht und ob die nun 256GB oder 512GB brauchst wirst nur du alleine entscheiden können!
Wichtig wäre mir persönlich das die iTunes und Aperture/iPhoto Bibliothek komplett auf die Platte passt und noch bissl Platz für Dokumente über ist!
Ein meinen Fall würde 256GB grad so noch gehen aber Reserven wären keine mehr da (Aperture 90GB + iTunes 60GB).
Allerdings kann man ja für notfälle noch ne SD Karte mit 128GB nachkaufen und in den SD-Schacht stecken (z.b. Dokumente)
 
Ich würde mal sagen, dass diese Zeiten schon vorbei sind. Die Akkus sollten bei normalem Umgang in der Regel schon 3-5 Jahre (oder länger) halten. Beim normalen MacBook Pro wird der Austausch wohl noch günstiger sein (ich weiß aber nicht wie viel es kostet), beim MBP Retina kostet der Akkutausch glaube ich 200 Dollar.

Also ich hatte noch letzte Woche den Fall (ist sogar aufgeplatzt). War etwas über 2 Jahre alt. Und davor hatte ich das bei einem, der auch etwas über 2 Jahre gehalten hat. Ansonsten hätte ich mir darüber wohl garkeine gedanken gemacht ;-)

Wird bei mir wohl das 2,3GHz werden. Entsprechend in der einzigen Konfiguration mit 256GB Flash. Im Zweifel wird man dass in 1-2 Jahren auch bestimmt austauschen können.

Danke für den Tipp mit der SD. Daran habe ich garnicht gedacht!:-)
 
Hilfe!
Bitte keine Akkudiskussionen. Wir haben hier genügend Threads, die alle ins Endlose gehen. Das Thema ist: Retina ja oder nein.
Bleibt dabei!
Darum sag ich auch gar nichts zu dem Quatsch von der "unsachgemäßen Behandlung."
Salome
 
[...] Wird bei mir wohl das 2,3GHz werden. Entsprechend in der einzigen Konfiguration mit 256GB Flash. Im Zweifel wird man dass in 1-2 Jahren auch bestimmt austauschen können.

Danke für den Tipp mit der SD. Daran habe ich garnicht gedacht!:-)
Solche Flash-Speichermodule zum Austausch sind derzeit allerdings noch unverschämt teuer. Stand heute kostet so ein Austausch-Flash-Speichermodul (gibt's für's 2010er und 2011er Air ja schon) mit 480GB genauso viel wie der Aufpreis für das "große" MBPR mit 512GB ab Werk. Und da hättest Du dann quasi "gratis" noch den schnelleren Prozessor on Top. Natürlich kann's durchaus sein, dass sich in den nächsten 1-2 Jahren am Preisniveau der Flash-Speichermodule noch was tut, aber eine Überlegung zugunsten des größeren MBPR wär's vielleicht doch wert, wenn Du das zusätzliche Geld noch ausgeben kannst.

Wenn Du übrigens zu der "Ich fahr' mein MacBook nie runter - ich klapp's nur zu"-Fraktion gehören solltest, vergiss' nicht, dass eine permanent eingesteckte SD-Karte den Standby verhindert. Also entweder SD-Karte beim Zuklappen raus, oder mit höherem Akkuverbrauch rechnen...! ;-)
 
Und die schnellen SD-Karten kommen z.B auf 90 MB/s beim Lesen 45 Schreiben (600x, Herstellerangaben), eine z.B. Crucial M4 SSD auf um die 500/270 (Diskspeedtest).
Und dabei kosten die 600x SD-Cards so richtig Asche. 64GB Panasonic z.B. um 240,-, Kingston 215,-
400x 128GB Lexar um 160,-, die soll dann etwa 60MB/s Lesen.

Dann lieber gleich die 512GB SSD ;-)
 
Die Sandisk Extreme pro SDXC 64 GB Karte (95MB/s read, 90/MB/s write) kostet 120€ via Amazon.

Laut meinen Tests bringt sie 89MB/s (lesen) bzw. 85MB/s (schreiben)am MBPR, nicht so schlecht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Sandisk Extreme pro SDXC 64 GB Karte (95MB/s read, 90/MB/s write) kostet 120€ via Amazon.

Laut meinen Tests bringt sie 89MB/s (lesen) bzw. 85MB/s (schreiben)am MBPR, nicht so schlecht.
Das hieße dann also auch, der Kartenleser im MBPR hängt jetzt nicht mehr wie früher an einem langsamen USB 2.0-Bus, oder...?
 
Der SD-Cardreader ist via PCIe angebunden und schafft max. (theoretische) 300MB/s.
 
PCIe 3.0 müsste doch sogar (theoretisch) 1GB/s netto schaffen, oder täusch' ich mich da...

Jedenfalls aber so oder so ein mächtiger Schritt nach vorne. Bei meinem Air hängt der Card-Reader intern ja noch an einem USB 2.0-Bus. Das ist ja in jedem Fall bedeutend langsamer... :-[
 
Naja, da ich seit 5 Jahren auf dem Laptop auch mit 160GB auskomme werden die 256 da wohl auch reichen. Die Speicherintensiven Daten habe ich eh alle aufm Imac oder Fileserver. Ist mir am Ende also keine 600 EUR wert. Dafür ist das dann doch recht viel Kohle ;-)

Wenn Du übrigens zu der "Ich fahr' mein MacBook nie runter - ich klapp's nur zu"-Fraktion gehören solltest, vergiss' nicht, dass eine permanent eingesteckte SD-Karte den Standby verhindert. Also entweder SD-Karte beim Zuklappen raus, oder mit höherem Akkuverbrauch rechnen...!
wink.png
Das ist sehr gut zu wissen :innocent:

LG & Danke
 
Wieso das eigentlich? Gibt es da nen ordentlichen Grund für?