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Macbook Pro überhitzt

Meine Vermutung ist das beziehen von Hardwareschäden auf teilweise jahrelange Benutzung eines Geräts am obersten Ende der Spezifikationen.
Wer belastet sein Gerät derart, dass man ständig CPU-Temperaturen von 100° erreicht? Das ist ja wenn dann die Ausnahme und nicht die Regel und auch dann handelt es sich um die Spitzenwerte, die halt mal bei rechenintensiven Arbeiten entstehen. Aber man rendert mit seinem MacBook ja nicht 24/7 Videos in Final Cut.
 
Nunja, ich halte es schon für möglich dauerhaft Temperaturen von 95°+ zu fahren. Dazu brauchst du z.B. bei den neueren Macbooks mit Intel HD nur ein Youtube Video zu öffnen, Animationen anzuzeigen oder ein wenig im Internet zu surfen. CPU und GPU feuern dann ja beide mehr oder weniger auf der gleichen DIE Fläche.

Wenn ich aber wirklich in den Office Betrieb gehe hast du natürlich recht.
 
Was hat das mit der Intel HD zu tun?
 
Intel HD und CPU sitzen auf einem Chip.

Wenn nun die CPU ein bisschen zu rödeln hat wird dadurch gleichzeitig auch die GPU erhitzt. Anderhserum genauso.

Wenn jetzt aber beide relativ belastet werden, dass mus snichteinmal vollast sein, gelangen die Temperaturen noch schneller in den dreistelligen Bereich und die hardware taktet sich runter.

Wenn man also z.B. einfach nur Surft und eine etwas aufwändigere Seite trifft, kann eine doppelbelastung von 50% schon reichen um die thermalen Grenzen des Macbooks zu erreichen.

Ich wollte nur daraufhinweisen dass es ebend sehr leicht geworden ist mit den CHips hohe Temperaturen zu erreichen und das CPU und GPU sich sozusagen gegenseitig backen können.
 
Ich habe eben ein 10-minütiges Full-HD Video auf Youtube geschaut, nebenbei hab ich normal gesurft und ein größerer Download ist gelaufen. Das Ganze einmal mit der Intel HD 3000 und einmal mit dediziertem Grafikchip. Die CPU-Temperatur war bei beiden sehr ähnlich, zwischen 75-80°.
 
hmh, das überrascht mich.
Youtube html5 oder flash?
 
Habs an meinem Air grad getestet, hast Recht. Meins bleibt sogar nur bei 60°...

HMh okay, es scheint beim surfen vielleicht doch nicht ganz so leicht zu sein wie ich angenommen hatte.
 
Ich brauche nur eine VM anschmeissen und schon wird es "warm". Es kommt auch immer auf die Unterlage des Notebooks an. Bei mir sitzt halt die Heat Sink auf dem Bottom Case und das macht sich auch bemerkbar wenn es etwas wärmer wird. Weiterhin kommt auch noch das Alter und dadurch bedingt der Grad der Verschmutzung hinzu. Wenn man ein Notebook (egal ob MB/MBP oder Hersteller XY) nach 1-2 Jahren mal aufmacht und sich die Lamellen der Heat Sinks anschaut, wundert man sich nicht mehr, warum diese so warm werden.

Leider ist das bei einem MBP nicht so einfach (ich glaube da tun sich die Unibody/Non Unibody nicht viel). Das ist aber der Preis für das Design.
 
Es ist einfach so, das Bauteile die Konstant hoher Temperatur ausgesetzt sind schneller kaputt werden. Egal ob es sich um Transistoren oder einfach um die Schicht zwischen Prozessor und Kühlkörper handelt, die mit der Zeit Bläschen aufwirft.
Kleines Geheimnis, Computer Hardware wird so erzeugt, dass man ihre Lebensdauer kontrollieren kann, das heisst jede Grafikkarte zum Beispiel, wird mit Fehlern belegt (Bläschen zwischen Kühlkörper) damit sie nach einer gewissen Zeit an einem Hitzetod stirbt (auch bei niedrigen Temperaturen).

Den Lüfter um 1000rpm höher zu stellen, gibt 5° weniger aber kaum mehr Lärm wie ich finde. Das ist es mir wert :D