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MacBook Pro Retina - Welchen?

neco

Golden Delicious
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14.08.14
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Hallo liebe Forum-Mitglieder,

ich habe mich entschlossen, die Windows-Welt zu verlassen und in die Macwelt einzutauchen. Naja, vielleicht nicht zu 100% aber dazu später mehr. Folgendes Anwendungsgebiet soll abgedeckt werden:

- Bild- und Vektorbearbeitung fürs Webdesign (Photoshop und Illustrator CS6)
- Texteditor fürs Coden (Hab geguckt, mein Lieblingseditor ist für Mac verfügbar :))
- Kaum bis sehr wenig prozessorlastiges Rendern z.B. After Effects oder so
- sehr viel Arbeit am Browser (CM-Systeme)
- null Spiele (no time)

Leider kann ich nicht ganz auf Windows verzichten, deswegen werde ich mir Parallels zulegen. Es kann auch sein, dass ich mein Adobe CS6 Paket gar nicht auf dem Mac benutzen darf, da ich es damals für WIN gekauft hatte und nicht weiß, ob der Key auch für die MacVersion funktioniert. Im Worst-Case Szenario müsste ich also Photoshop und Co. weiterhin auf Win benutzen, halt aber per Parallels auf dem Mac.

Meine beiden Win-PCs laufen seit Jahren sehr flüssig und ohne Probleme (kein Witz), deswegen bin ich an langsames oder stotterndes Arbeiten überhaupt nicht gewöhnt. 4Core AMD + 8GB Ram + SSD haben immer gereicht für viele Programme und Browserfenster gleichzeitig. Die gleiche Erwartung habe ich dann natürlich auch an dem MacBook.

Also, welches MacBook Pro macht für mich Sinn? Sehr viel rumtragen werde ich es nicht. Im Gegenteil, ich hab vor, es bei der Arbeit und zu Hause an ein 24er Monitor anzuschliessen und per externen Eingabegeräten damit zu arbeiten. Natürlich hab ich auch an einem iMac gedacht, möchte aber gerne doch flexibel bleiben (z.B. für Kundentermine)

Eigentlich hatte ich den für 1499 Euro im Auge (13 Zoll, 2,6 GHz Dual-Core, 8GB, 256GB SSD). Doch "nur" Dual-Core und 8GB machen mich etwas stutzig. Für 200 Euro Aufpreis sind zwar 16GB drin, aber dann bin ich gerade mal 300 Euro unter dem für 1999 Euro (15 Zoll, 2,2 GHz Quad-Core, 16 GB, 256GB SSD).

Hauptproblem für mich ist, dass mir das Gefühl dafür fehlt, wie diese ganzen Hardfacts aus der Sicht eines Macgeräts in der Praxis zu bewerten sind. Aus jahrelanger Winerfahrung weiß ich z.B. das bei mir unter 4Core, 8GB Ram und natürlich SSD-Platte nichts geht. Diese Konfiguration reicht dann aber wirklich locker für meine Arbeit, sprich mehr Arbeitsspeicher oder Prozessor brauch ich nicht. Und sehr teuer mussten die einzelnen Komponenten auch nie sein.

Was meint Ihr? Welcher Mac passt zu meinen Anforderungen?

Vielen Dank im Voraus
Neco
 
Zu Hause hat man gerne einen größeren Monitor, würde zu 15" raten
 
Hallo orydz,

vielen lieben Dank für die schnelle Antwort. Ich habe mir beide Geräte (also 13 und 15 Zoll) im Laden angeschaut, mit dem 13er könnte ich eigentlich ganz gut leben, auch wenn der 15er natürlich ganz toll ausschaut.

Wie schon erwähnt, beim Arbeiten werde ich meist einen externen 24 Zoll Monitor benutzen. Die Displaygröße ist daher eher weniger ein KO-Kriterium als vielmehr die Ausstattung.

VG
Neco
 
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Wenn du Zuhause sowieso einen externen Monitor hast, nimm die 13-Zoll Variante. Die ca. 600 EUR Aufpreis von 13 auf 15 Zoll kann man dann auch anderweitig ganz gut investieren.
 
Hallo tonga,

die kleinste Variante würde also reichen, also auch die 128GB SSD?
 
Meine beiden Win-PCs laufen seit Jahren sehr flüssig und ohne Probleme (kein Witz), deswegen bin ich an langsames oder stotterndes Arbeiten überhaupt nicht gewöhnt. 4Core AMD + 8GB Ram + SSD haben immer gereicht für viele Programme und Browserfenster gleichzeitig. Die gleiche Erwartung habe ich dann natürlich auch an dem MacBook.


Warum dann überhaupt den Wechsel zum Mac, warum ein unbekanntes OS?

Dein ganzer Text sagt zu mir nichts anderes als "Bin zufrieden mit Windows!" – warum also?

Für das gleiche Geld (oder sogar weniger) gibt es prima PCs. Bleib dabei!


MfG, Sawtooth
 
Windows sollte unter Bootcamp am besten laufen. Weil es dann nativ wie ein richtiger windows Rechner läuft. Unter umständen ist es möglich gegen eine Gebühr bei Adobe die Lizenz zu tauschen. Es ist nicht möglich die gleiche für Mac zu nutzen.


Gesendet von meinem iPhone mit Apfeltalk
 
Hallo Sawtooth,

dein Einwand ist natürlich berechtigt, macht auf dem ersten Blick vielleicht nicht so viel Sinn auf Mac umzusteigen. Trotzdem gibt es ein paar Gründe, warum ich an einem MBP bzw. am Betriebssystem von Apple interessiert bin:

- Ich brauche etwas Mobiles für Kundentermine oder Präsentationen
- Bin mit meinen iOS-Geräten sehr zufrieden (iPhone und iPad) und würde gerne "den Kreis schließen". Und wenn ich es richtig verstanden habe, soll ja mit iOS8 die Zusammenarbeit mit den Macs noch besser werden
- Neben einem WIndows-System wäre ein Mac-System zu Testzwecken meiner Arbeit ideal, da Emulatoren nur bedingt aussagekräftig sind
- Ausnahmslos alle Webdeveloper oder Designer, die ich gefragt habe, schwören auf den Mac. Und die meisten haben auch Win Erfahrung. Muss also irgendetwas am Mac sein, was den Workflow angenehmer macht
 
Hatte etwas den Wurm drin und nur grob den Thread überflogen und mich lediglich auf die Größe des Bildschirms bezogen. So langsam sollte ich wohl doch erstmal zu Bett gehen, bitte entschuldige.

Festplattengröße hängt davon ab, wie viel GB deine Bildbearbeitungsprojekte umfassen - persönlich würde ich immer min. 256GB nehmen. Wenn Dir die 128GB unter Windows aber immer ausgereicht haben, wirst du auch unter OSX damit klar kommen.

Für Bildbearbeitung reichen Dual Core und 8 GB RAM, was After Effects und Illustrator angeht, habe ich leider keinerlei Erfahrungswerte.
 
Hi tonga,

um Gottes Willen, du musst dich doch nicht entschuldigen. Ist ja auch ein seeeehr langer Beitrag von mir gewesen :) Bin über jede Hilfe sehr dankbar.

Bildbearbeitung bzw. Layouterstellung ist wohl die aufwendigste Tätigkeit in meinem Workflow, was hohe Ansprüche an die Hardware haben könnte. Hab in meinem Windows-System eine 128 GB und die reicht für Win, Programme und Temp-Dateien locker aus. Momentan sind da knapp 40 GB sogar frei. Für aktuelle Projektdaten brauche ich meist nicht mehr als 10 GB, also müsste das auch passen. Reichen aber 128 GB denn für Win + OS X aus? Dann hätten wir zumindest die Displaygröße (13) und die SSD abgehakt. Und wenn ich aufs Rendern komplett verzichte, dürfte die Dual Core auch keine Probleme bereiten.

Dann würde es nur noch darum gehen, ob 8GB oder 16GB.
 
Dann würde es nur noch darum gehen, ob 8GB oder 16GB.



In aller Kürze und ohne auf das "Warum?" näher einzugehen:

Wenn "Im Worst-Case Szenario müsste ich also Photoshop und Co. weiterhin auf Win benutzen, halt aber per Parallels auf dem Mac." dann 16 GB.

Wenn nicht, kannst Du sehen, dass Du mit 8 GB über die Runden kommst.

Im übrigen gilt noch immer (gerade bei UNIXoiden wie OS X & Co.): RAM ist durch nichts zu ersetzen, es sei denn durch mehr RAM.


Reichen aber 128 GB denn für Win + OS X aus?


Das glaube ich nicht.

Und Du wirst dich schwarz ärgern, wenn dem so ist, da es bei den MBPR nix ist mit "mal eben 'ne größere SSD einbauen".


MfG, Sawtooth
 
Zuletzt bearbeitet:
Nee, nur so über die Runden kommen nicht gut, dann doch 16GB :)
 
ich habe mich entschlossen, die Windows-Welt zu verlassen und in die Macwelt einzutauchen
Warum willst Du wechseln, vor allem Du hast doch bisher keine Probleme mit Windows gehabt...?!

Im Worst-Case Szenario müsste ich also Photoshop und Co. weiterhin auf Win benutzen, halt aber per Parallels auf dem Mac.
Dann sind 8GB ein Minimum. Dann hast Du 4GB für OS X und 4GB für Windows unter Parallels. Solltest Du aber intensiv mit Windows noch arbeiten, wären mehr als 4GB unter Windows besser (Photoshop und Co unter Windows). Dann bliebe nur die Wahl zu den 16GB...

Meine beiden Win-PCs laufen seit Jahren sehr flüssig und ohne Probleme (kein Witz),
Das glaube ich Dir sofort. Wenn man Windows von 4 Antiviren Programme gleichzeitig verschont, keine Verschlimmbesserungstools installiert und Windows einfach arbeiten lässt - läuft Windows auch nicht viel schlechter als OS X. Gleiches gilt übrigens für OS X... Hände weg von AV und Aufräumprogrammen!

Doch "nur" Dual-Core und 8GB machen mich etwas stutzig.
Das ist wirklich etwas nervig, wenn man sehr oft Parallels nutzt! Das Problem ist, bei einem Quad Core könntest Du echte 2x 2 Kerne aufteilen. Bei einem Dual Core bekommt OS X einen Core und Windows ebenso. Das Problem dabei ist, dass die Lüfter oft relativ oft einschalten und das Book doch öfters schnell warm wird. Aus eigener Erfahrung.
 
Hallo ImpCaligula,

herzlichen Dank für die Tipps. Wie gesagt, einen mobilen Rechenknecht brauche ich schon mittlerweile. Und da ich schon zwei Windows-Systeme habe, wäre ein drittes doch etwas langweilig :)

Mit Windows gebe dir vollkommen recht. Die Zauberformel, die eigentlich keine ist, lautet:
Original Win + 1 AV + Keine Extra Firewall + Original Software + Keine Tuning-Programme = Stabiles und schnelles System :)
Und auf Hardwareebene neben 4Core+8GB+SSD ein gutes Netzteil (gern vernachlässigt) und eine gute Kühlung.

Um wieder zurück zum MBP zu kommen, ich fasse mal so für mich zusammen:

Wenn ich nur mit dem Mac arbeite ohne zusätzlich/ gleichzeitig Windows

-> 13" / 128GB / 8GB für 1299 Euro

Wenn aber mit Windows und dieses intensiv sowie viel hin und her zwischen beiden Systemem

-> 15" / 256 GB / 16GB für 1999 Euro
 
126 Gb SSD reichen niemals für 2 Betriebssysteme. Auch der virtuelle Ramm wenn der echte voll ist blockiert dauerhaft immer die SSD in gleicher Größen. Unabhängig ob Daten tatsächlich ausgelagert sind oder nicht. Bei meinen 16 Gb RAM ist das unter windows so. Der spätere verkauf ist auch schwieriger und ein nachrüsten quasi unmöglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich danke euch allen vielmals für die Hilfe. Es führt wohl kein Weg an dem 15" vorbei, wenn ich mit Windows im Mac-System vernünftig arbeiten will. Natürlich bezogen auf die Ausstattung der 15" MacBooks und nicht die Displaygröße...