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MacBook Pro 4,1 SATA oder SATA2

Miralem23

Kaiser Wilhelm
Registriert
24.11.08
Beiträge
178
Hallo,

ich hab hier mein MacBookPro 4,1 (early 2008, 2,4GHz, 4GB-RAM) und ich brauch unbedingt ne neue Platte.

Jetzt wollte ich wissen ob ich einen SATA1 oder SATA2 Anschluss habe, und wenn ich mir ne SATA2 Platte kaufe ob die auf einem SATA 1 Anschluss dennoch läuft ?
 
Wie wäre es mit einem Blick in den System-Profiler und die Wikipedia?

Da steht die Lösung.
 
Ich geh mal von meinem Model aus, dass 1.5GBit/s hat - was meiner Meinung nach SATA 1 ist (laut Wiki - Datendurchsatz von 150 MByte/s)
Meine Frage ist, ob ne SATA2 HDD Abwärtskompatibel ist und ob es gut gehen würde.

Zudem wurde SATA2 laut wiki 2005 eingeführt, mein Gerät ist aus dem Jahr 2008 (also was nun?? )

Denn wenn ich nur SATA1 hab mit den theoretischen Datendurchsatz von max 150 MByte/s würde ich ja nur einen Bruchteil aus einer SSD mit 275 -285 MB/s erhalten, was sich dann ja nicht lohnt.

Daher meine Frage, was dieses MBP denn nun hat.

System-Profiler:
Intel ICH8-M AHCI:

Hersteller: Intel
Produkt: ICH8-M AHCI
Verbindungsgeschwindigkeit: 1,5 Gigabit
Aufgebaute Verbindungsgeschwindigkeit: 1,5 Gigabit
Beschreibung: AHCI Version 1.10 Supported
 
Jetzt wollte ich wissen ob ich einen SATA1 oder SATA2 Anschluss habe, und wenn ich mir ne SATA2 Platte kaufe ob die auf einem SATA 1 Anschluss dennoch läuft ?
1)
Apfelmenü -> Über diesen Mac -> Mehr Info
Unter der Rubrik "Serial-ATA" findest du die Angaben "Verbindungsgeschwindigkeit" für die Fähigkeit der Schnittstelle und den Punkt "Aufgebaute Verbindungsgeschwindigkeit" für den tatsächlichen Modus, der gerade zum Einsatz kommt.
1,5 Gigabit stehen für SATA und 3,0 Gigabit für SATA-II

2)
SATA und SATA-II sind zueinander kompatibel (zu den anfänglich aufgetretenen Problemen bei Mischbestückungen kommt es da nur noch sehr selten).
Die Geräte handeln selbst untereinander den bestmöglichen Betriebsmodus aus. Der Anschluss einer SATA-II Festplatte an einen SATA Controller (oder umgekehrt) ist grundsätzlich problemlos möglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hab ich ja oben gepostet. Bei mir steht da 1.5Gbit/s aber ob ich nen SATA2 Anschluss habe kann ich immernoch nicht sagen, die Platte hat ja einen SATA1 Anschluss deshalb auch die Verbindungsgeschwindigkeit von 1,5
 
Oh.. ok, danke. dunkelgrün ist schwer lesbar^^

Das ist ja voll der Mist, SATA2 Einführung 2005, mein MBP 2008 und kein SATA2 Support - Da ist mir Apple nun unsympathisch

Lohnt sich da überhaupt ein SATA2-SSD einzubauen?
 
SATA2 Einführung 2005, mein MBP 2008 und kein SATA2 Support - Da ist mir Apple nun unsympathisch
Willkommen in der kastrierten Welt der platz- und stromsparenden Mobilversionen der intel-Chipsätze.

Lohnt sich da überhaupt ein SATA2-SSD einzubauen?
Natürlich. Der höhere Spitzenwert der SATA-II Schnittstelle würde sowieso nur bei wenigen sporadischen Gelegenheiten erreicht. Der Löwenanteil der Leistungszunahme durch SSD beruht auf den komplett wegfallenden Such- und Positionierungszeiten einer mechanischen HD, und da unterscheiden sich SATA und SATA-II exakt überhaupt nicht. Selbst über eine schon längst völlig überholte Parallel-ATA Schnittstelle wäre der Leistungszuwachs erheblich.
 
Der Chipsatz des 4.1 (ICH8-M AHCI) kann bautechnisch definitiv bereits SATA 2. Dies ist seit dem Macbook Pro 3.1 möglich.
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Intel_chipsets

Nur wird dies von Apple nicht umgesetzt.

Technisch ist es nur eine Frage, ob ein entsprechendes Treiber/Firmware-Update nachgereicht würde. Aber da viele Kunden eher auf ein aktuelles Macbook Pro umsteigen (um damit dann u.a. vermeintlich auch eine SSD aureizen zu können), vermeidet Apple augenscheinlich das unkomplizierte Update. Diesbezüglich ist Apple eben so gar nicht kundenorientert bzw. wohl ausschließlich am Zuverdienst durch den Verkauf neuer Geräte interessiert. ;-)

Ansonsten lassen sich aber alle aktuellen Festplatten verwenden, solange sie im 2,5-Zoll Format daherkommen. Egal ob Sata, Sata 2 oder gar Sata 3. Bzgl. der Leistung ist bei Festplatten dabei kein Einbruch festzustellen. Die unterstützte Verbindungsgeschwindigkeit wird sowieso nicht ausgeschöpft und entspricht denen auch aktueller Macbook Pros mit SATA 2. Erst bei einer leistungsstärkeren SSD können die möglichen Spitzenwerte (Lesen/Schreiben) nicht erreicht werden. Im übrigen empfehlen sich zur Zeit immer noch Festplatten um die 500 GB, die derzeit sehr günstig erhältlich sind.

Aber auch der potentielle Einsatz einer SSD kann sich rentieren. Hier werden dann zwar nicht die theoretisch max. Schreibe-Lese-Werte erreicht (die auch bei einer SSD am SATA 2-Anschluss abbauen und sich in der alltäglichen Praxis häufig schnell wieder SATA-Geschwindigkeiten annähern; wobei man den Benchmarkvergleich mal außer Augen lassen sollte.). Aber der Performancegwinn ist dennoch außerordentlich. Besonders die Reaktionszeiten hinterlassen einen deutlich positiv erlebbaren Eindruck, der die theoretischen Werte von SATA 2 nicht vermissen lässt. Die gewonnene Arbeitsruhe nicht weniger. Zumindest wenn nicht einer der beiden Lüfter leicht rattert, wo man vor dem Einbau bereits nachhorchen sollte, ob man nicht gleich einen dazubestellen sollte. Im Anschluss hat man dann nämlich einen äußerst erstarkten Mac, der fast schon unheimlich leise ist und auch angesichts der neuen Modelle noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Alles andere ist eine Frage des Geldes, das man einzubringen bereit ist. Eine gute 500 GB Festplatte ist zur Zeit für ca. 50,- € erhältlich. Eine ausreichend dimensionierte SSD (ab ca. 240 GB) kostet zwischen 370 bis 450,- €. Gesalzener Luxus, mein ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Chipsatz des 4.1 (ICH8-M AHCI) kann bautechnisch definitiv bereits SATA 2 ...
Technisch ist es nur eine Frage, ob ein entsprechendes Treiber/Firmware-Update nachgereicht würde.
Den Chipsatz der Familie ICH-8M gibt es (genau wie die meisten anderen auch) in mindestens 10 verschiedenen Ausführungen, jede mit ganz spezifischen Detaileigenschaften.
Wer tatsächlich glaubt, die Parameter einer bestimmten Hardwarebaugruppe in einer ganz bestimmten Fertigungsform wären ganz allein durch geänderte Software vollkommen beliebig veränderbar, der denkt wohl auch dass jeder x-beliebige Mensch in 10 Sekunden den 100m-Lauf schaffen kann - solange nur die Anzahl der Gliedmassen, die stromliniengünstige Kopfform und das Geburtsjahr stimmen. Leider ist der Amateursport "funktionierende Computer bauen" nicht ganz so simpel gestrickt wie eine Fertigpizza aufbacken oder eine Wikipedia-Seite aufrufen. Das erfährt so mancher "Treiberjongleur" leider erst bei immer wieder auftretenden konfusen Problemen und Abstürzen - oder bei Bauteilen, die aus sog. "unerfindlichen Gründen" ganz plötzlich unvermittelt den Geist aufgeben.
 
1)
Apfelmenü -> Über diesen Mac -> Mehr Info
Unter der Rubrik "Serial-ATA" findest du die Angaben "Verbindungsgeschwindigkeit" für die Fähigkeit der Schnittstelle und den Punkt "Aufgebaute Verbindungsgeschwindigkeit" für den tatsächlichen Modus, der gerade zum Einsatz kommt.

Das hab ich ja oben gepostet. Bei mir steht da 1.5Gbit/s aber ob ich nen SATA2 Anschluss habe kann ich immernoch nicht sagen...
hmmm
EDIT: Vielleicht helfen dir ja die hybsch bunten Farben beim lesen.
ist aber schon ohne farben auch verständlich...oder ?
aber...wow....rastafari läßt nach ?
oder hab ich das vor dem edit verpasst ;-/

auf jeden fall hab ich nicht geglaubt, das ich mich zu so später stunde noch so amüsieren werde ROTL

aber trotzdem, ein wenig verwundert bin ich schon.... :-)
 
@ Rastafari
Gut, dass man sich informieren kann, ohne sich als Pizza-Tourist klarmachen zu müssen. Demnach hat zumindest Intel bereits ab ICH7 offiziell SATA II Unterstützung. U.a. hier hinreichend dokumentiert (die Intel-Dokus geben übrigens auch nichts anderes wieder, was mir ein Apple-Support-Techniker bestätigt hat, da er selber etwas verärgert über die Drosselung war/ist):
http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_ICH#ICH8

Die unterschiedlichen Versionen des Nachfolger ICH8 haben sämtlich SATA II. Wie auch die verbauten 965er Chipsets (auch hier konnte sich selbst der Apple-Techniker keinen Reim drauf machen, warum die Macbooks hier eine Ausnahme darstellen: außer der Wahrscheinlichkeit, dass Apple der Meinung sein könnte, dass herkömmliche Festplatten seinerzeit ohnehin die 1,5 Gigabit nicht ausschöpften; und man sich nachher einfach nicht mehr drum kümmerte, weil man der Meinung sein könnte, dass sich der Kunde doch einfach einen neuen Mac kaufen sollte. Und zu der teils mangelhaften Treiberunterstützung älterer Macs muss man wohl kaum was sagen...).
http://de.wikipedia.org/wiki/Intel-900-Serie

Es mag natürlich sein, dass Apple gespart hat und irgendwo sonst einen Flaschenhals verbaut hat. Oder gar dass Intel angewiesen wurde (Achtung, Ironie) eine ganz besonders auffällig herausragend kniffelig minderwertigere Version zu liefern, die kein anderer Hersteller sonst erhalten hat: exklusive Leistungsminderung nur für Apple! Das ist natürlich äußerst wahrscheinlich! Bisher gibt es dazu aber keine Stellungnahmen von Apple. Selbst der Support schweigt sich bei Anfragen aus. Das gleiche betrifft den Umstand, dass die Chipsets auch mit 8 GB RAM keine Probleme haben sollten, Apple aber offiziell nur 4 GB unterstützt und in der Praxis bisher lediglich 6 GB betriebsfähig verbaut werden konnten. Wobei auch hier natürlich gilt, dass man keine näheren Informationen über mögliche bautechnische Hemmnisse hat, die dann aber nichts mit der Intel-Hardware, aber womöglich mit sonstig verwendeter Hardware auf dem Apple-Board zu tun haben mag; oder sonst konstruktionsbedingt so entschieden worden ist, die Leistung zu drosseln. Nun, nix genaues weiß man nicht. Offiziell bleibt es damit per Chipsatz aber bei der SATA II-Unterstützung, auch wenn Apple anderweitige Hemmnisse verbaut haben mag, dass diese nicht umgesetzt wird (über die es aber keine Informationen gibt). Schlussendlich ist dann eben doch nur SATA I möglich ist, wo die Möglichkeit bzgl. des Firmware-Hemmnisses aber noch die wahrscheinlichste ist. Bei aller Klugscheißerei über mögliche Sonderhardware aus der Wühlkiste Intels oder Pizzagelüsten beim Spekulieren über die tatsächlichen Gegebenheiten auf den Apple-Boards usw.

So oder so bleibt dem Fragesteller selber wiederum die Option offen, sich am Festplattenmarkt nach Lust und Laune auszutoben und sogar ggf. mit merklichem Leistungsgewinn und entsprechend monetärem Einsatz eine SSD zu verwenden (von SATA I bis III).