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MacBook (Late 2009) Defekt - Erfahrungen mit Gewährleistung?

  • Ersteller Ersteller cyn
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cyn

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Hallo,

eine Suche im Forum hat vor allem veraltete Threads zum Vorschein gebracht, daher möchte ich mein Frage nun noch einmal hier stellen:

Gestern bin ich nun also in den "Genuss" eines Defektes gekommen. Folgende Situation:

Das MacBook scheint im ersten Moment normal zu booten (Apfel-Logo erscheint auf Display). Nach ca 10-15 Sekunden schaltet sich das Book allerdings komplett ab.

MacBook (Late 2009) Ende Oktober 2009 bei einem Apple Premium Reseller erworben, nach ein paar Wochen wurde der Arbeitsspeicher vom Händler auf 4 GB erweitert, sonst keinerlei Veränderungen. Die 1-jährige Garantie ist wohl vor ca 4 Wochen abgelaufen.

Das MacBook habe ich dann zu o.g. Händler zur Untersuchung des Defektes gegeben. Die (wenig erfreuliche) Diagnose des Mitarbeiters: Das Logicboard ist defekt. Einzige Abhilfe schafft ein Tausch für ca. 530 €.

Mir stellt sich allerdings die Frage, ob die 2-jährige Gewährleistung in irgendeiner Form greifen könnte (Problem: Beweislastumkehr nach 6 Monaten). Meiner Meinung nach darf nach einem Jahr kein solch gravierender Defekt auftreten! Allerdings habe ich in älteren Threads bereits gelesen, dass der Service von Apple jenseits der Garantie extrem schlecht sei (Gewährleistung/Kulanz scheinbar fast ausgeschlossen)
Bin an Meinungen zur weiteren Vorgehensweise interessiert. Hoffnungsloser Fall? Vllt. kann jemand auch mit aktuelleren Erfahrung dienen?

Vielen Dank!

Grüße,
cyn
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Tipp: Ruf mal die Hotline von Apple an und versuch es dort zu klären.
 
Gewährleistung hat aber sowieso nichts mit Apple zu tun. Nur die Garantie. Durch die Beweislast ist aber die Gewährleistung ziemlich unbrauchbar. Da bleibt dir wirklich nur der Händler wegen der Gewähleistung und ich glaube kaum, das du hier Erfolg hast. Da die 4 Wochen aber nicht so lang sind, kannst du vielleicht auf Kulanz über Apple anfragen. Vielleicht erlauben sie dir noch den Kauf eines ACP
 
Zuletzt bearbeitet:
Gewährleistung hat aber sowieso ncihts mit Apple zu tun. Nur die Garantie. Durch die Beweislast ist aber die Gewähleistung ziemlich unbrauchbar. Da bleibt dir wirklich nur der Händler wegen der Gewähleistung und ich glaube kaum, das du hier Erfolg hast. Da die 4 Wochen aber nicht so lang sind, kannst du vielleicht auf Kulanz über Apple anfragen. Vielleicht erlauben sie dir noch den Kauf eines ACP

Update: Der Premium Reseller hat wie erwartet auf Apple verwiesen und mir zu verstehen gegeben, dass ich dort nur nach erfolgtem Beweis eines bereits ab Kauf bestehenden Sachmangels überhaupt Chancen auf Gewährleistung hätte. Eine solche Beweisführung dürfte in der Praxis schlichtweg unmöglich sein.
 
Na wie sollst du das denn beweisen? Geh direkt zu Apple, die haben den Schrott ja auch gebaut. Viel Glück...

Gruß Schomo
 
Wie gesagt. Du hast ein Jahr Garantie von Apple und 6 Monate Gewähleistung (der Rest davon ist für die Katz, da du niemals irgendwas beweisen können wirst, außer vielleicht mit Gutachten etc. Aber wer wird dir diese ausstellen und lohnt sich die ganze Investition dann überhaupt? Meißtens nein)

Du kannst also nur auf eine Kulanz seitens Apple hoffen. Die sidn recht kulant in solchen Dinge, aber du darfst nicht enttäuscht sein wenn es in deinem Fall nicht klappt, da sie in keiner Weise dazu verpflichtet wären. Dafür gibts dann eben das ACP und wenn du Glück hast, erlauebn sie dir aus Kulanz den "Nachkauf" dieser, trotz 4 Wochen übertritt.
 
Update: Der Premium Reseller hat wie erwartet auf Apple verwiesen und mir zu verstehen gegeben, dass ich dort nur nach erfolgtem Beweis eines bereits ab Kauf bestehenden Sachmangels überhaupt Chancen auf Gewährleistung hätte. Eine solche Beweisführung dürfte in der Praxis schlichtweg unmöglich sein.

Diese Argumentation der Händler ist typisch, jedoch schon öfters vor Gericht abgeschmettert worden. Je nach Schadenssumme (500 Euro sind ja doch etwas) würde sich ggf. der Gang zum Rechtsanwalt lohnen.
 
Einer Verlängerung von Apple Care auf Kulanz ist lt. Apple-Hotline auch nicht möglich. Einzige Chance wäre eine freiwillige Übernahme der Gewährleistung, werde morgen noch einmal anrufen.

Reservist
Diese Argumentation der Händler ist typisch, jedoch schon öfters vor Gericht abgeschmettert worden. Je nach Schadenssumme (500 Euro sind ja doch etwas) würde sich ggf. der Gang zum Rechtsanwalt lohnen.​

Prinzipiell ist das eine gute Sache, allerdings schrecke ich als Student aus Kostengründen davor zurück, mir einen Anwalt mit ungewissem Ausgang zu nehmen.
Für mich stellt sich im Moment die Frage, ob eine Reparatur für ca 500 Euro oder eine Neuanschaffung eines Laptops aus der Windows-Welt die sinnvollere Investition wäre.

Noch eine lustige (oder traurige) Begebenheit: Ein Kommilitone hat mir heute von seinem Leid berichtet, sein Laptop wurde allerdings nach 1,5 Jahren nach Kauf von Samsung selbstverständlich kostenlos repariert (ebenfalls Austausch des Mainboards).