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Macbook bootet nicht mehr (disk0s2 I/O error)

Dieses Thema im Forum "macOS & OS X" wurde erstellt von chillin, 01.10.09.

  1. chillin

    chillin Golden Delicious

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    Hi!

    Bin ganz neu hier und ich hoffe ihr könnt mir helfen:

    Habe ein Macbook 13" Alu, Leopard, vor kurzem upgedated und seit gestern bootet es nicht mehr.
    Kurze Vorgeschichte: Es lief immer unrunder, Apps haben sich aufgehängt bzw. sind abgestürzt, es kam so ein Fenster in dem man Apps beenden sollte, war grad dabei Rosetta Stone zu installieren, auch das habe ich beenden müssen und ich dachte ein Neustart wär mal nicht schlecht und seit dem bootet er nur noch bis zum Apfel mit dem spinning wheel und nach ein paar minuten schaltet es sich aus.

    Ich kann nicht von der cd booten (auch nicht mit DiskWarrior), komme nicht in den Safe Mode, im Single User Mode hab ich ein fsck probiert, das Ergebnis:

    incorrect block count for file pcscd.pub
    disk0s2 I/O error
    Invalid node structure
    Volume check failed

    Im Verbose Mode komme ich bis AppleIntelCPUPowerManagement: initialization complete dann wieder disk0s2 IO error.

    Durchgeführt:

    PRAM NVRAM-Reset,
    fsck (failed),
    PMU reset,
    Hardwaretest OK (short).

    Weiß jetzt echt nicht mehr weiter, hab schon diverse Foren durch, die meisten haben das System neu draufgespielt dann gings wieder...ich kann aber nicht von der DVD booten. Es ist eine CPU Drop-in DVD, sollte doch aber trotzdem gehn, oder? Hab sie mir ausgeborgt, weil ich nach meinen Umzug nichts mehr finde ;)

    Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen,
    lg chillin
     
  2. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Das äussert sich wie genau? Taucht sie in der Auswahl gar nicht auf? Oder...?

    Klingt schwer nach einem Festplattendefekt (Hardware-putt).
    Wenn das komplette Überschreiben des Mediums mit Nullen (!!!) fehlschlägt, ist es definitv einer.
    Mit etwas Glück kann diese Prozedur die Platte dazu veranlassen, defekte Bereiche für immer in der Versenkung verschwinden zu lassen und ansonsten wieder funktionsfähig zu werden (evtl. minimal kleiner als vorher). Mit etwas weniger Glück darfst du eine neue kaufen.
     
  3. chillin

    chillin Golden Delicious

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    Dürftest recht haben...mittlerweile ist der ausführliche Hardwaretest fertig:

    Fehler: 4HDD/11/40000004: SATA(0,0)

    Wenn ich beim booten C gedrückt halte, startet er neu und bleibt wieder hängen...
    d.h. meine letzte möglichkeit ist: single user mode und Festplatte mit 0 überschreiben? Was für nen Befehl brauch ich denn? Wenn das nicht geht ne neue kaufen?

    UUnd...hab zwar ein Backup, das is aber leider ein paar Wochen alt...was wäre denn der beste Weg für ein vollständiges Backup, wenn ich nicht von der DVD booten kann?

    Man kann das Alu Macbook auch nicht als externe Festplatte verwenden, oder? (Target Disk Mode)

    Vielen Dank für deine Hilfe
     
  4. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Versuchs mit der Alt-Taste.
    Wenn die HD allerdings keinen Clusterausfall, sondern einen Schnittstellen- bzw Controllerdefekt hat bist du chancenlos.

    Nicht ganz. Die allerletzte wäre: Im Single-User-Mode von der DVD starten.
    (Der Trick: Booten mit Alt-Taste, und sofort nach dem Anwählen des Volumes auf Command-S treten. "Sofort" heisst hier wirklich *sehr* schnell sein.)

    Code:
    [SIZE="-1"]/bin/dd if=/dev/zero of=/dev/rdisk0 bs=256k[/SIZE]
    Wird ziemlich lange dauern und darf keinen "I/O Error" melden.
    Willst du auf Nr. Sicher gehen, lässt du anschliessend einen kontrollierenden Lesedurchlauf durchführen:
    Code:
    [SIZE="-1"]/bin/dd if=/dev/disk0 of=/dev/null bs=64k[/SIZE]
    Auch hier darfs keinen I/O Fehler geben.
    (Ein "no space left on device..." beim Erreichen des Endpunkts ist dagegen normal.)

    Jupp.
    Und wenn du nicht ganz wahnsinnig bist, schliesst du bis zur endgültigen Beseitigung des Problems *keine* externen Festplatten an, die bereits irgendwelche wertvollen Daten enthalten. Wenn es sich tatsächlich um ein Schnittstellen/Controllerproblem handelt, sind deine Daten *nirgends* sicher vor vandalistischer Zerstörung. Geh das Risiko nicht ein.

    Festplatte ausbauen - externes Gehäuse.

    Bei allen Macs mit FireWire geht das - bei den andern natürlich nicht.
     
  5. chillin

    chillin Golden Delicious

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    Hm..das hat noch nicht so ganz funktioniert... wenn ich mit alt boote kommt ein HD Symbol, kurz darauf die CD (die ich auch von hier aus nicht booten kann. Startet nur neu und bleibt beim grauen Apfel wieder hängen.). Wenn ich jetzt das HD oder CD Symbol anwähle und sofort cmd-s drücke, bootet er im Single User Mode unverändert. Entweder es geht nicht, oder ich hab da was noch nicht ganz kapiert ;)

    Oder soll ich die DVD per Command booten? Finde aber im /dev Ordner keinen hinweiß auf den Laufwerknamen...

    Der Tipp kam nen Tick zuspät...hab ich schon getan...Es klingt so, als hättest du ne ahnung, was sich hier abspielt?! Wie meinst du *nirgends*? Kann ich jetzt meine externe Festplatte bei nem Freund anhängen, um zu überprüfen ob sie noch geht? Oder muss er sich dann auch um seine Sachen sorgen machen?

    Macht es Sinn, die ausgebaute Platte an nem andren Mac per Diskwarrior zu checken, oder Daten kopieren und runter damit?
     
  6. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Huh???? Bahnhof? Ägypten?
    Ich weiss nicht so ganz worauf du raus willst - aber lass es. Klingt irgendwie desorientiert.

    Dass du an einen Rechner "mit eingebautem Kobold" keinerlei wiederbeschreibbare Medien anschliessen kannst, ohne Löschungen zu riskieren. Zugriffsrechte, Schreibschutz, mounten im read-only Modus, das hat alles keinerlei Schutzwirkung mehr wenn es die Hardware ist, die spinnt.
    "Vorsichtig sein" hilft dann gegen Zerstörung etwa so viel wie ein Regenschirm im tropischen Wirbelsturm.

    Natürlich.

    Kopieren und löschen (und ggf. als defekt entsorgen).
    Programme wie Diskwarrior prüfen und reparieren Datenstrukturen auf einer ziemlich hohen logischen Ebene, gegen fundamentale Speicherfehler können sie nichts tun.

    Übrigens: Nicht foppen lassen.
    Es könnte auch dein DVD-Laufwerk sein, das die eigentliche Fehlerquelle aufweist... nur der Versuch macht kluch.
    Wenn sich die DVD tatsächlich nicht mehr starten lässt, bleibt dir schon mal nichts anderes mehr übrig als die Hardware zu zerlegen. Ich denke dazu solltest du besser eine Fachkraft bemühen.
     
  7. bjoern_j

    bjoern_j Jonagold

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    revival

    Hallo allesamt, ich habe ein ähnliches/gleiches Problem durchlaufen und suche Hilfe:

    Was bisher war: Apps und OS liefen immer langsamer: System "fühlte" sich langsam an. Dann ging irgendwann nichts mehr. Kein Booten möglich (Ordner mit blinkendem Fragezeichen). Also: Leopard Start-DVD rein und mit "alt" gestartet -> kam zwar ein Mauszeiger, aber keine Bootfähigen Optinen nur Verzweiflung bei mir. RAM-Steine einzeln versucht, Cmd+Alt+P+R versucht -> erfolglos. Also: ohne Festplatte, mit DVD und mit "alt" gestartet -> DVD wird angezeigt, Blutdruck geht hoch. Alte HDD raus, neue rein, Patient (alte) in externes Gehäuse und von DVD gebootet. Nun im "Disc Utility" versucht über "first aid" die externe Platte (hier fand er sie noch) reparieren zu lassen:

    Invalid node structure
    Invalid catalog file (etwaige Formulierung)

    Älteres Systembackup ist vorhanden, also dieses auf die neue (heile/leere) eingebaute Platte kopiert, und erst einmal MacBook wieder selbstständig gestartet. Doch: Ich möchte die Daten von der Zeit bis heute (ca. 6 Monate)! Also:

    "Data Rescue II" gestartet und versucht Daten vom Patienten zu retten. Ergebnis, nach fehlerlosen Scan und ca. 5 Minuten Recover: "klack klack ..." und seeehr langsamer Fortschritt beim Recover (nach 12 h ca 60 MB von 60 GB fertig). Frust pur, alles aus. Ab ins Bett beruhigen.

    Heute: Nurnoch "klack, klack, ...", der Patient (im externen Gehäuse) wird nirgends mehr erkannt. Vermute viel, wie scheinbar allerlei Foren im Netz auch. Ich möchte zunächst nur folgendes wissen:

    Ist es möglich, dass mein HDD (Patient) einen solchen (logischen) Fehler hat, der (mit was für Software auch immer) irgendwie (ohne Hardware-Tausch) behebbar ist. Also: gibt es überhaupt nicht-mechanische Fehler, die eine Festplatte zu diesem "klack klack ..." bringen und die sich mittels Software beheben lassen?

    Ich bin wie alle in Not befindlichen Menschen für jede Hilfe dankbar.
    Björn

    P.S.: Quellen meines Wissens:
    #1 zu "invalid node structure" auf MeiNews
    #2 Thema "Festplatte im MacBNook tot" auf MeiNews
    #3 zu "blinkendes Fragezeichen" auf Apple.com
     

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