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MacBook Air: Mehr CPU, Festplatte oder Arbeitsspeicher?

bleistift

Golden Delicious
Registriert
05.05.15
Beiträge
11
Hallo zusammen,

nach vielen Jahren mit dem einfachen weißen Macbook will meine Frau sich ein 13'' Macbook Air zulegen (als billigste und einfachste Macbook-Variante mit hinreichend großem Display). Weil ihre aktuelle 160GB-Platte an der Grenze ist (ich habe nicht geschafft, herauszufinden, warum: Betriebssystem, Benutzerordner, Programme usw. zusammenzählen, dann fehlen mir immer noch rund 20 GB belegter Speicher..., aber die Platte ist halt voll) ist sie dann doch von den günstigen 128 GB SSD hin zu den 256GB. Aber eigentlich gehts ihr vor allem darum, dass das Ding eine Zukunft möglichst über fünf Jahre hat. Sie macht keine großen Sachen, ein bisschen Fotos anschauen, Safari mit vielleicht fünf Tabs, Word, Excel, mal einen Film schauen. Die wahrscheinlich größte Belastung ist der notorisch zugemüllte Schreibtisch und der Umstand, dass auch sonst nicht aufgeräumt wird: Teilweise finde ich gemountete DMGs von irgendwelcher Software noch Monate nach der Installation. Trotzdem, nach der eigentlich nicht besonders intensiven Nutzung waren wir enttäuscht, dass das alte Macbook sich auch mit RAM-Aufrüstung mittlerweile nicht mehr gut schlägt. Und da kam der Gedanke auf, ob es nicht vielleicht sinnvoller wäre, anstelle der größeren SSD das Geld in 8GB RAM und/oder den schnelleren Prozessor zu investieren. Alles zusammen solls nicht sein, denn irgendwo setzen wir auch eine Geldgrenze. Was meint Ihr? Geht das überhaupt, einen Rechner auf mehr als fünf Jahre hin zu planen? Ist es am Ende doch besser, weniger RAM und CPU zu haben, aber dafür keine Dinge wie Fotos und Musik auszulagern, weil die Festplatte zu klein ist?

Vielen Dank für die Hilfe,
Gruß,
hannes
 
Du hast mit 14 ne Frau Respekt :D

Ich würde zu 256GB und 8GB raten über alles andere regst dich im Nachhinein auf....
 
Muß es denn ein mobiles Teil sein? Bei stationären Rechner ist es ja kein Problem, schnell verfügbare Daten auf der SSD zu halten und den Rest auf preiswertere externe Volume auszulagern.
Wenn Madame sich aber prinzipiell den Rechner zumüllt und nicht selber staubsaugt, würde ich mich da ausklinken. Jedenfalls nach mehrmaligen Hinweisen, was das so auf sich hat mit Rechnern und wie man damit umgeht. Der Mensch sollte minimale Kenntnisse haben im Umgang mit der Technik, die er/sie benutzt.
 
ich habe nicht geschafft, herauszufinden, warum: Betriebssystem, Benutzerordner, Programme usw. zusammenzählen, dann fehlen mir immer noch rund 20 GB belegter Speicher..., aber die Platte ist halt voll
Versteckte Ordner auf Systemebene? Versteckte Benutzerlibrary?
 
Danke für den Hinweis zu den versteckten Ordnern, MacAlzenau.

Leider eröffnet mir das gleich das nächste Feld, und ich stehe erst recht wie der Ochs vorm Berge: Denn auf der Systemebene finde ich nun mehrere Ordner, mit deren Namen ich nichts anfangen kann. Der größte einsehbare ist .private mit dem Unterordner var, der 7,3 GB groß ist. Blöd gefragt: Was soll das? Was will der da? Kann ich den löschen?
Viel größeres mysterium sind aber drei weitere Ordner, die zusammen insgesamt 13GB belegen müssen: .fseventsd, heute zuletzt geändert, .Spotlight-V100, im Sommer 2008 zuletzt geändert, und .Trashes, letztes Jahr zuletzt geändert. Die beiden ersten tragen das "Einfahrt-verboten-Schild" von fremden Ordnern, der .Trashes einen kleinen blauen Pfeil, der nach unten zeigt, auf weißem Grund. Ich kann die Ordner weder öffnen noch ihre Größe feststellen, und zwar von keinem Benutzer aus.
Das Suchen in beliebigen Foren hat mir hier nicht wirklich weitergeholfen, sämtliche Papierkörbe sind jedenfalls leer.

Ja, wenn sie nun in Zukunft selber und gründlich staubsaugen sollte, dann sollte aber doch der neue Rechner wenigstens von Anfang an auch ordentlich sein. Und angesichts des gigantischen Chaoses und vor allem diverser Ordner, die sich vor mir verstecken, sich meinem Zugriff verweigern (ja, wer hat denn dann überhaupt Zugriff??), Älter zu sein vorgeben, als der Rechner selber, und ziemlich viel Platz wegnehmen, frage ich mich, wie ich denn nun den neuen Rechner auflegen soll. Einfach mit dem Migrationsassistenten (heißt das so?) alle Dateien und Einstellungen vom bisherigen rüberholen? Den bisherigen Rechner zuerst möglichst weit aufräumen und dann alles migrieren? Im Zuge dieser Aufräumaktion diese Geisterordner löschen, falls mir das gelingt? Oder am besten einmal die Arbeit auf mich nehmen, und sämtliche Programme, Einstellungen und Daten von Hand rüberkopieren, um all die unbeseitigbaren Altlasten endlich mal loszuwerden?

Nochmals im Voraus Danke für die Hilfe,
Hannes
 
Kannst Du mal bitte die Daten zu dem weißen MacBook Deiner Frau posten?
Ram, CPU, etc......

Danke :)
 
Hat das einen Einfluss drauf, was da für seltsame Dateien rumliegen?

Also: MacBook 4,1 (ich glaube, das ist late 2008 oder early 2009), Intel Core 2 Duo mit 2,4 GHz, den RAM habe ich vor ein paar Monaten von 2 GB auf 4 GB aufgestockt (also die alten Chips ausgetauscht), in diesem Zuge auch der Wechsel von OS X 10.5 auf 10.6.8 (man hat mir gesagt, ein neueres System habe auf dem alten Rechner keinen Sinn).

Die Geschwindigkeit ist auch kein Problem, seit den 4 GB läuft der eigentlich wunderbar, aber dass die Lüftung extremen Lärm verursacht, z.B., wenn man einen Film schaut oder auch einfach dann, wenn der Rechner einige Tage nicht heruntergefahren wurde oder wenn er eine halbe Stunde an war (nur Safari und Mail). Außerdem sind Akku und Netzteil jetzt bzw. bald kaputt und das alles zusammen hat den Ausschlag gegeben.
 
Ja, das kann durchaus Einfluss auf die unsichtbaren Dateien haben. So liegen zum Beispiel in dem versteckten Ordner /private/var neben vielen Systemdateien auch im Unterordner vm zum Beispiel das sleepimage in der Größe des verbauten RAMs und eventuelle swapdateien(Auslagerungsdateien) falls der Rechner auslagern muss.
Solltest du zum Beispiel den Ordner /private löschen, dann hast du, bzw das System Probleme.
 
Aha, das leuchtet ein. Und bedeutet wohl, dass ich mich mit vielen Gigabytes versteckten Systemdateien abfinden muss. Vermutlich heißt das dann auch, dass einerseits ein großer RAM auch in begrenztem Gewicht für eine große SSD spricht, andererseits es vermutlich nichts schadet, den alten Rechner vor dem "Migrieren" auf den neuen Rechner aufzuräumen, es im Sinne eines aufgeräumten Systems auch nix schadet, die Daten und Programme von Hand zu übertragen, um mal ann den Softwarescheiß gründlich loszuwerden, der eh bloß unbenutzt rumliegt, es aber trotzdem nichts an den großen versteckten Systemdateien ändert?

Falls man das so sagen kann, vielen Dank für die Hilfe!