macbook air als PC benutzt, Probleme mit Akku

Dieses Thema im Forum "Mobil-Macs" wurde erstellt von dermitderaxt, 14.08.19.

  1. dermitderaxt

    dermitderaxt Erdapfel

    Dabei seit:
    14.08.19
    Beiträge:
    2
    hallo!

    Ich frage mich, wann und wie lange ich das Stromkabel an mein MacBook Air anschließen sollte. Ich benutze mein Macbook häufig (ich lade Filme herunter, usw.), so von morgens bis abends, und ich dachte, die beste Idee wäre, es immer an das Stromnetz anzuschließen, um den Akku zu "schützen". Aber jetzt scheint es so, dass dies für meinen Akku noch schlimmer war:

    Ich musste den Akku meines MacBook Air austauschen, da er sich nach nur 350 Akkuzyklen bei 40% oder 50% selbst ausschaltete.

    Habt ihr irgendwelche Tipps für mich, damit ich nicht alle 2,5 Jahre den Akku tauschen muss? Oder ist ein Batteriewechsel alle 2 oder 3 Jahre "normal"? Ist irgendwie schon 'ne Stange Geld..

    Vielen Dank für eure Hilfe!

    Herzliche Grüße
    schluckauf
     
  2. dg2rbf

    dg2rbf Spartan

    Dabei seit:
    07.03.10
    Beiträge:
    1.595
    Hi,
    tja, diese MacBooks sind halt für Akkubetrieb gebaut und nicht für Dauerladen, würde mal das ganze Handling überdenken, die Lebensdauer von Akkus ist leider nicht vorhersehbar, aber Dauerladen ist nicht Optimal.

    Franz
     
    dermitderaxt gefällt das.
  3. u0679

    u0679 Moderator Apple-Services + Software
    AT Moderation

    Dabei seit:
    09.11.12
    Beiträge:
    5.734
    Diese Anfrage ist mit exakt identischem Wortlaut außerhalb von Apfeltalk, in einem oder mehreren anderen Foren platziert worden.

    Zweifelsohne beabsichtigt der Verfasser damit eine schnellere oder umfangreichere Problemlösung.

    Hilfsbereite Apfeltalker kennen und verfolgen zumeist diese Parallel-Diskussion nicht und wissen damit auch nicht, ob und welche Problemlösung inzwischen dort womöglich gefunden wurde und investieren Zeit und Herzblut in die Beantwortung der gestellten Frage. Diesen Usern gegenüber, die gerne, umfangreich und in Bezug auf Ihre Zeit auch teilweise aufopferungsvoll helfen möchten, ist es aus unserer Sicht allerdings ein unfaires Mittel zur Vorteilsverschaffung.

    Aus diesem Grund verweisen wir den Verfasser (@dermitderaxt ) noch einmal auf unsere Forenregeln, im Speziellen Punkt 2.

    Allen anderen geben wir den Hinweis, dass es sich hier um ein Crossposting handelt. In Anbetracht der hier bereits erfolgten Hilfestellung und in Anerkennung der dafür geleisteten Arbeit aus der Community löschen oder schließen wir den Thread nicht, sondern stellen Euch frei, ob Ihr unter diesen Voraussetzungen weiter tätig werden wollt.
     
    echo.park und froyo52 gefällt das.
  4. froyo52

    froyo52 Spartan

    Dabei seit:
    11.07.14
    Beiträge:
    1.598
    @u0679 Das Crossposting muss nicht unbedingt vom Threadersteller stammen. Es ist bekannt, dass andere Foren Postings auch einfach kopieren, um Aktivitäten vorzutäuschen sowie Werbung auszustreuen.
     
    dg2rbf und echo.park gefällt das.
  5. MacAlzenau

    MacAlzenau Golden Noble

    Dabei seit:
    26.12.05
    Beiträge:
    20.640
    Dann waren die bei MU aber richtig clever, den Beitrag fünfzehn Minuten früher zu kopieren, als er hier erstellt wurde.
     
    dmahni, dg2rbf, ottomane und 3 anderen gefällt das.
  6. echo.park

    echo.park Ruhm von Kirchwerder

    Dabei seit:
    08.06.11
    Beiträge:
    10.964
    Am gesündesten für einen Akku ist es, wenn er regelmäßig genutzt wird. Der reine Betrieb über Kabel, und das über Jahre hinweg, kann durchaus problematisch sein. Also zwischendurch auch mal den Akku nutzen.

    ;)

    Wer rastet, der rostet. Das gilt auch für Akkus.
     
    dg2rbf gefällt das.
  7. dg2rbf

    dg2rbf Spartan

    Dabei seit:
    07.03.10
    Beiträge:
    1.595
    Hi,
    meine Faustregel für Akkus, mindestens einmal im Monat den Akku bis auf 10% entleeren und wieder komplett Voll Laden.

    Gruss Franz
     
    ottomane gefällt das.
  8. errorlog

    errorlog Tydemans Early Worcester

    Dabei seit:
    02.06.19
    Beiträge:
    394
    Im Grunde ist das nichts, was Apple spezifisch ist. Lithiumakkus werden generell bis zu einer festgelegten Zellspannung geladen. Eine "Überladung" ist nicht möglich, weil das Ladeggerät diese Zellspannung nicht überschreitet.

    Allerdings "altern" die Zellen im vollständig geladenen Zustand deutlich schneller, weshalb sich eine Lagerung auf 25% Ladung empfiehlt.

    Das ist grob umrissen, weshalb Dein Akku nicht so richtig lange hält.

    Richtig wäre ein "flaches" Cyclen zwischen ca. 20 und 80%. Das lässt sich aber schwer in der Praxis realisieren, weil die Ladeautomatik sich bei Apple nicht beeinflussen lässt.
     
  9. Dario von Apfel

    Dario von Apfel Zwiebelapfel

    Dabei seit:
    08.07.12
    Beiträge:
    1.293
    Also Apple selbst empfiehlt eine Lagerung bei längerer Nichtbenutzung bei 50%.

    Was ratsam ist, wenn man das Book nur zuhause nutzt, den Akku alle 2 oder 4 Wochen einmal zu entladen und wieder zu laden. Damit hab ich gute Erfahrungen gemacht. Mein MacBook Pro von 2011 hat noch 84% Restkapazität bei 675 Zyklen und einem Alter von 8 Jahren.
     
  10. errorlog

    errorlog Tydemans Early Worcester

    Dabei seit:
    02.06.19
    Beiträge:
    394
    Das ist in der Tat die einzige Möglichkeit, etwas zu steuern. Den Akku bei 50% halten, ist im Betrieb nicht möglich.

    Ich wollte es bewusst nicht so kompliziert machen. Das "Altern" der Zellen meint den Ablauf chemischer Reaktionen, die bei vollen Zellen deutlich schneller ablaufen.

    Zusätzlich kommt noch das Ausgleichen der Ladezustände aller Einzelzellen dazu. Grundsätzlich gilt für die Lagerung einer Einzelzelle: sie muss am Anfang der Einlagerung gerade so voll sein, dass sie während der Lagerung nicht in die Tiefenladung (Mindestspannung) kommt.

    Bei mehrzelligen Akkus versucht man eine Art Sicherheit auf Kosten der Lebensdauer einzuplanen, deshalb mag sich Apple für 50% entscheiden haben. Das ist theoretischer Wert, der hier für Apple gilt und sich nicht generell übertragen lässt.

    Wenn man das Thema wissenschaftlich abhandeln möchte, kommen noch viel mehr Faktoren (Temperatur, Lade- und Entladestrom, Ladekennlinien, Ausgleichsstrom, Akkuchemie etc.) dazu.

    Man sollte sich abgewöhnen, den Akku unter Volllast komplett leer laufen zu lassen. Leer ist der Akku sowieso nie, weil bei einem gewissen Ladezustand die Elektronik "eingreift".

    Das Ladeverhalten lässt sich bei Apple-Geräten nicht beeinflussen. Es lässt sich lediglich starten und wird beendet wenn "Voll oder Stecker raus"

    Abklemmen der Akkus zur "Schonung" geht leider nicht.

    E-Bike Foren sind für so etwas eine gute Informationsquelle. Da könnte man sich wochenlang mit dem Thema beschäftigen.
     
  11. Marcel Bresink

    Marcel Bresink Vollbrechts Borsdorfer

    Dabei seit:
    28.05.04
    Beiträge:
    4.477
    Den Akku bei Betriebstemperatur lange zu laden (wie es wohl hier passiert ist) und den Akku auf angezeigte "0%" zu entladen und das Gerät dann längere Zeit liegen zu lassen, sind mehr oder weniger die einzigen beiden Benutzungsfehler, die man bei Computer-Akkus heute noch machen kann.

    Etwas lax ausgedrückt kann man das ganze Spezialwissen über Akkutechnik bei der Anwendung in tragbaren Computern vergessen, weil dort sowieso nie einzelne Zellen betrachtet werden, sondern diese bereits zu einer intelligenten Akku-Einheit zusammengeschaltet sind. Der Akku besteht quasi aus den Akkuzellen und einem Mikrocontroller, der exakt auf diese Zellen eingemessen ist und sie mit Sensoren für Spannung, Strom, Temperatur und Zeit einzeln überwacht.

    Außer in den erwähnten beiden Problemfällen braucht man da in der Regel nicht einzugreifen, mit der Idee, man könnte das manuell vielleicht irgendwie besser machen, als ein Computer, der die exakten Betriebsdaten und Ladekurven der Zellen kennt.

    Die muss man auch nicht beeinflussen, da diese bereits flach lädt. Die Prozentwerte, die an den Benutzer gemeldet werden, sind nicht die echten Werte, sondern Scheinwerte, die dem Nutzer ein idealisiertes, lineares Verhalten der Akkus vorgaukeln. Wenn ein MacBook "100%" anzeigt, sind die Akkuzellen in Wirklichlichkeit nicht voll geladen. Und wenn er "0%" anzeigt und dann in den "Not-Aus-Betrieb" geht, sind die Zellen in Wirklichkeit auch nicht ganz entladen.
     
    Marco_R, Macbeatnik, echo.park und 2 anderen gefällt das.
  12. errorlog

    errorlog Tydemans Early Worcester

    Dabei seit:
    02.06.19
    Beiträge:
    394
    Das ist der eigentliche Kernpunkt.

    Apple legt den maximalen Stromverbrauch der Geräte so aus, dass Spitzen nicht vom Netzteil allein geliefert werden, sondern der Akku in diesen Fällen zeitweise unterstützt.

    Jedenfalls behauptet Apple das, und argumentiert, dass deshalb der Takt runter gesetzt wird, wenn ein Macbook ohne Akku läuft.
     
  13. Marcel Bresink

    Marcel Bresink Vollbrechts Borsdorfer

    Dabei seit:
    28.05.04
    Beiträge:
    4.477
    Das ist nur seit etwa 10 Jahren nicht mehr relevant, da es den Betriebszustand "MacBook ohne Akku" nicht mehr gibt. Es sei denn, man zerlegt das Gerät in Einzelteile …
     
    echo.park, Dario von Apfel und Balkenende gefällt das.
  14. Balkenende

    Balkenende Cellini

    Dabei seit:
    12.06.09
    Beiträge:
    8.808
    Naja Marcel, man kann ja mal im Sommer auseinandernehmen, hat man viel Zeit und dann auch noch ggf je nach Modell einen hübschen Ventilator zur Hand. Geht alles
     
  15. errorlog

    errorlog Tydemans Early Worcester

    Dabei seit:
    02.06.19
    Beiträge:
    394
    Was passiert, wenn der Akku als "tot" erkannt wird und zu wechseln ist? Hab das in der Tat bei einem aktuellen Gerät noch nicht ausprobiert. Mein mid 2012er macht es jedenfalls so.