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Mac Pro und Xserve übertakten

Dieses Thema im Forum "Magazin" wurde erstellt von Felix Rieseberg, 29.06.08.

  1. Felix Rieseberg

    Felix Rieseberg Seestermüher Zitronenapfel

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    Das Technologie-Onlineportal hat mit 'ZDNet Clock' ein kostenfreies Tool vorgestellt, welches einen Mac Pro oder einen XServe mit wenigen Mausklicks übertaktet.

    Man könnte auf die Idee kommen, dass Apples Rechenmonster Mac Pro bereits ab Werk schnell genug ist, um viele denkbare Aufgaben zu erledigen. ZDNet ist zwar der gleichen Meinung, konnte aber trotzdem bis zu 20 Prozent Geschwindigkeitssteigerung erzielen. So verkündet die Downloadseite stolz: „Rechner mit einer 2,8-GHz-CPU können meist bis weit über 3,2 GHz getaktet werden.‟ Die gewünschte Prozessor-Frequenz kann komfortabel per Schieberegler eingestellt werden.

    Doch die kleine Applikation ist noch nicht perfekt: Wer die CPU übertaktet, übertaktet leider auch gleichzeitig die Uhr, die der Beschleunigung entsprechend schneller läuft - und nur beim aktuellsten Mac Pro per Neustart wieder normalisiert werden kann. Bei den älteren Modellen des Mac Pro wäre ein Neustart zwar auch die Lösung, jedoch stürzt der Mac selbst bei werkseitiger Taktung bei einem Reboot ab. Es gibt leider noch weitere Probleme, wie ZDNet ehrlich über sein eigenes Programm schreibt: „Der Mac Pro der neuesten Baureihe (MacPro3,1) lässt sich zwar im ZDNet-Test bis 3241 MHz stabil übertakten. Doch ein Reboot ohne Absturz ist nur bis 3178 MHz möglich. Ungetrübte Overclocking-Freude gibt es über diese Frequenz hinaus nicht.‟ Nutzer brauchen aber auch keine Angst zu haben: Nach einem Herunterfahren und Starten des Macs sind alle Einstellungen zurückgesetzt.

    Wer ein bisschen mehr Leistung aus seinem Mac oder Xserve herauskitzeln möchte, kann das Tool hier kostenfrei herunterladen.

    via Apfeltalk - Herzlichen Dank an macprooc1
     

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  2. eMac

    eMac Niederhelfenschwiler Beeriapfel

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    Ich finds klasse, auch wenn ich keinen MacPro hab. Noch nicht. Aber ein solches Tool macht ihn schon schmackhafter :D
     
  3. M.H

    M.H Pomme Etrangle

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    Geht dat auch mit anderen Mac's? *überleg*
     
  4. macadlerblock1k

    macadlerblock1k Starking

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    genau, wieso geht das nur am macpro?
     
  5. M.H

    M.H Pomme Etrangle

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    Ich kann sicherlich bei meinem iMac noch min 0,3 Ghz je Kern rausholen!
     
  6. Berndi

    Berndi James Grieve

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    Da wär ich aber vorsichtig...
    Ich glaub nicht dass eine iMac viel Potential hat was Übertakten angeht,
    schließlich ist Notebook-Hardware verbaut... da kann's sicherlich schnell zu Hitze-Problemen kommen
     
    ZENcom gefällt das.
  7. M.H

    M.H Pomme Etrangle

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    Hmm. Hast schon iwie Recht! Aber ich hab ja nicht gesagt, dass ich es mach'
     
  8. AgentSmith

    AgentSmith Hochzeitsapfel

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    So ein Käse - braucht kein Mensch. MacPros haben auch so schon derart viel Power unter der Haube, dass kaum eine Anwendung sie wirklich ausreizt..
    ZDNet, geht wieder zu den Windows-Modding-Freaks, die bereit sind für jeden FPS mehr auch Unstabilität und Hardwareschäden in Kauf zu nehmen..
     
  9. Ali Alierration

    Ali Alierration Tydemans Early Worcester

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    3d-Moddeling und vor allem Rendering kann selbst einen Mac Pro schnell aus der Puste bringen...
     
  10. AgentSmith

    AgentSmith Hochzeitsapfel

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    Daher hab ich das Wort "kaum" benutzt - und ich glaube irgendwie nicht daran, dass jemand in einer Produktivumgebung einen zigtausend-Euro teueren Rechner übertaktet, damit ne Stunde schneller gerendert wird.
     
  11. Ali Alierration

    Ali Alierration Tydemans Early Worcester

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    Da gäbe es ja auch noch den Nutzer der sich gerade selbstständig gemacht hat und in seinem Budget limitiert ist, sich also nicht den "zigtausend-Euro teuren" Mac Pro leisten konnte.

    Und mittelständischen Agenturen (z.B. viele der deutschen DCC-Agenturen) würde dies bestimmt auch sehr helfen.

    Und im übrigen machen in einer Renderfarm 15-20% Leistungssteigerung weit mehr Zeitersparnis als 1std aus!
     
  12. F-Robert

    F-Robert Adams Apfel

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    zeit ist geld!!!
     
  13. christoh

    christoh Gast

    Wir haben mal mit dem Mac Pro angefangen, weil das natürlich der Mac ist, bei dem die Leute am meisten nach Leistung hungern. Der Mac Pro ist auch deshalb prädestiniert, weil alle Intel Mac Pros fast identische Clockchips verwenden, die auf die selbe Art programmiert werden.

    Aber aufgrund des großen Interesses werden wir sicherlich weitermachen und bald weitere Macs unterstützen.

    -Christoph (Autor von ZDNet Clock)
     
  14. christoh

    christoh Gast

    Wir verwenden bei ZDNet Clock keine Spannungserhöhung. Wir machen das nur mit einer Taktfrequenzerhöhung, so dass CPU, FSB und Speicher übertaktet werden. Daher kommt es nur zu minimal erhöhter Leistungsaufnahme, meist im einstelligen Wattbereich. Die kommen daher, dass die einzelnen Bereiche der CPU (FPUs, etc.) durch das Übertakten schneller gefüttert werden und nicht so oft auf Arbeit warten müssen.

    Dem gegenüber steht eine geringere Zeit an Vollast. Beispiel ein Mac Pro verbraucht 250 W, wenn er idle ist. Unter Vollast braucht er 360 W. Wenn man das Encoden eines Videos jetzt von 20 Minuten auf 16 Minuten verkürzen kann, dann verkürzt sich die Zeit, wo er 360 W statt 250 W verbraucht.

    Während man seine Stromrechnung nicht wirklich signifikant senken kann, braucht man sich allerdings beim Overclocken ohne Spannungserhöhung auch keine Gedanken über mehr Verbauch und Hitzeentwicklung machen. Das gilt auch für den iMac.

    -Christoph
     
  15. christoh

    christoh Gast

    Genau :-D, und nicht nur Zeit ist Geld. Man nehme 2,8 GHz Mac Pro und übertakte ihn auf 3,2 GHz. Schon mal 1430 Euro gespart (Apple Listenpreisdifferenz zwischen 2,8 GHz und 3,2 GHz).

    Dann schaue man in die Intel Specs von E5462 (2,8 GHz) und X5482 (3,2 Ghz). Der 2,8er kommt mit einer TDP von 80 Watt aus, während der 3,2er stolze 150 Watt zieht.

    Durch das Übertakten ohne Spannungserhöhung kann man davon ausgehen, dass der 2,8er (jetzt ein 3,2er) vielleicht 83 bis 84 Watt zieht. Da ist durchaus Sparpotenzial drin.

    ABER: Testen, testen und nochmal testen.

    So einen einmaligen 24 h Test mit mprime sollte man seinem Mac schon gönnen. Ein einminütiger Benchmark mag zwar tolle Ergebnisse liefern. Wenn jedoch der 3 h Rendering Job nach 2:58 h mit Kernel-Panic abbricht, dann ist das die ganze Overclockerei nicht wert.

    Also testweise übertakten, dann mprime laufen lassen und den System Log beobachten, ob das RAM meckert, wie in unserem Artikel (Abschnitt: Sicheres Overclocken mit dem Mac Pro)beschrieben.

    Viele 2,8er Mac Pros laufen ohne Probleme mit 3,2 GHz, aber das muss im Einzelfall gecheckt werden.
     
  16. Ali Alierration

    Ali Alierration Tydemans Early Worcester

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    Finde es sehr gut dass du dich hier persönlich für dein/euer Projekt engagierst. Könnte man in Zukunft vielleicht auch für ein MBP (bei mir 2,33GhZ C2D), dass ja auch einen professionellen Anspruch hat, mit einem OC-Tool rechnen?

    gruß AA
     
  17. schwenn77

    schwenn77 Reinette de Champagne

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    Ähm, abgesehen davon, das es ein tolles Tool ist, wird kaum jemand, der Geld mit seiner Kiste verdient, diese auch nur 1Mhz übertakten. Allein bei dem Gedanken an übertaktete Geräte in unserer Renderfarm, krieg ich (und der Chef) nen Herzinfarkt. Da wird eher ein einfacher Rechner zugekauft, Render macht sowieso niemand auf nem Mac
     
  18. AgentSmith

    AgentSmith Hochzeitsapfel

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    Joa, das war in etwa das, was ich meinte.
     
  19. Freddy K.

    Freddy K. Sonnenwirtsapfel

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    Sehr gut. Auf dieses Tool hat die Mac-Gemeinde gewartet. Bin ja schon auf die ersten Berichte über geschrottete Hardware gespannt. Also Leute, testet.
     
  20. rasmusonline

    rasmusonline Riesenboiken

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    Ich würde dann nen defekten Mac Pro ankaufen :p
     

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