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Mac OSX - Verschlüsselung

luks2com

Golden Delicious
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Hallo,

ich habe zwei externe Festplatten. Die eine benutze ich für ein TimeMachine Backup. Ich habe sie mithilfe von TimeMachine neu formatiert und lege dort ein verschlüsseltes Backup an. Das erste Backup hat ziemlich lange gedauert (ca. 8 Stunden). Danach musste allerdings laut TimeMachine das ganze Backup noch verschlüsselt werden, was ungefähr noch einmal einen ganzen Tag gedauert hat. Die Festplatte war übrigens dann mit Mac OS Extended (Journaled, Verschlüsselt) formatiert.

Die andere externe Festplatte nutze ich als Backup für CarbonCopyCloner. Diese habe ich mithilfe des Festplattendienstprogrammes als Mac OS Extended (Journaled, Verschlüsselt) formatiert. Dies hat sehr schnell funktioniert. Mithilfe von CarbonCopyCloner habe ich nun ein vollständiges Backup auf die externe Festplatte gemacht. Dies dauerte ungefähr 6 Stunden. Allerdings war nach dem Kopieren der Dateien die Sache erledigt.

Jetzt meine Frage: Wieso musste bei TimeMachine nach dem kopieren das "Backup noch verschlüsselt" werden? Ist mein Backup auf der anderen externen Festplatte jetzt nicht sicher? Oder werden die Dateien auf der anderen Festplatte noch im Hintergrund verschlüsselt?

Vielen Dank
 
Gibt es dazu bei Apple vielleicht irgendwelche Dokumente?
Ich persönlich möchte meine Backups nicht verschlüsseln, mir ist das Risiko zu hoch, daß, wenn ich es brauche, dann vielleicht ein minimaler Defekt vorliegt, der die komplette Sicherung unbrauchbar macht, während man unverschlüsselt vielleicht noch das allermeiste rekonstruieren könnte. Und daß, wenn mir etwas zustösst, dann alles verloren.
 
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Das Verschlüsseln des Backup's ist ein KANN, kein MUSS.
Ich würde ebenfalls nicht verschlüsseln... Kann mich meinem Vorredner nur anschließen.
 
Wenn ein bereits bestehendes Volume auf Verschlüsselung umgestellt wird, müssen auch unbelegte Bereiche bearbeitet werden, um evtl noch wiederherstellbare gelöschte Dateien ebenfalls zuverlässig verschwinden zu lassen. Beim Neuformatieren im verschlüsselten Format ist das nicht nötig, dort existieren solche Dateileichen nur als Überbleibsel einer evtl vorherigen ganz anderen Verwendung (keine unverschlüsselten Originale, sondern völlig fremde Daten).
Wenn du auch beim neuformatieren solche Relikte beseitigt haben willst, schaltest du --genau wie bei einem unverschlüsselten Volume auch-- einfach das Überschreiben des Mediums mit Nulldaten ein, dann werden auch diese verschlüsselt geschrieben und damit alle alten Inhalte zerstört. Das dauert dann halt genauso lange wie beim Umwandeln (oder sogar noch länger, je nach Datenmenge).
Abgesehen davon, dass das Umwandeln während des normal weiterlaufenden Betriebs ein deutlich aufwendigerer Vorgang ist, der mehr CPU-Last und auch etwas mehr Zeit zur Fertigstellung benötigt...