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Mac OS Neuling

  • Ersteller Ersteller Benutzer 187890
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Benutzer 187890

Gast
Hallo ,

in wenigen Tagen bekomme ich nun endlich meinen Mac.
Bisher habe ich mich größtenteils mit Windows 7 und Windows 10 beschäftigt.
Und bei meinem Win 10 Laptop (welchen ich immer noch besitze) ist eine 256GB SSD verbaut , nach jeder Benutzung ist circa 500MB-1GB weniger Speicher auf dieser SSD vorhanden.

Um diesen entgegen zu wirken habe ich bereits im Internet häufig gelesen das man ein paar Ordner (u.a Logs, SoftwareDistribution/Downloads, und vor allem Temp) löschen sollte , circa 2-3 mal im Monat. Anschließend eine "Bereinigung" der Festplatte über die vorhandene Option im Menü durchführen sollte.

Nun bin ich dabei mich über Mac OS "schlau" zu machen um diesen entgegen zu wirken.
Ich weiß das es sich dabei um ein "Unix" System handelt , welches sozusagen selbstständig Reinigungsprozesse durchführt.
Allerdings habe ich auch gelesen das diese häufig nur durchgeführt werden, wenn der Rechner praktisch rund um die Uhr läuft und nicht über Nacht ausgeschaltet wird.
Meine Frage an Euch wäre da, ob man wirklich problemlos jeden Tag seinen Mac benutzen kann ohne irgendwelche Temporären Dateien löschen zu müssen oder ähnliche "Log" Dateien.
Und eine weitere Frage wäre, wenn ich Programme löschen möchte (z.B Apps die nicht mehr gebraucht werden) reicht es ja wenn man diese beim Mac einfach in den Papierkorb zieht und diesen entleert oder ? Bei Win bleiben ja immernoch die Einträge in der Registry welche das System auf Dauer sehr verlangsamen.

Ich freue mich auf Eure Tipps und einen schönen Tag noch !
 
Meine Frage an Euch wäre da, ob man wirklich problemlos jeden Tag seinen Mac benutzen kann ohne irgendwelche Temporären Dateien löschen zu müssen oder ähnliche "Log" Dateien.
Ja kurz und knakig JA! Nicht cleanen, nicht säubern nichst löschen, keine Virenscanner nichts aus der Liste installieren.

Sofort das Windowsdenken ablegen. OSX ist anders.
Programme die man per Drag und Top installiert kann man auch in die Tonne schmeissen. Die welche man mit einem Installer installiert werden mit einem Uninstaller deinstalliert.

Nur installieren was notwendig, nicht alles was blinkt und beworben wird anklicken.

Und was wichtig ist: eine externe festplatte zulegen mit dem die Timemachine- Backups macht. Formatiert wird sie HFS+
 
Sollte mal ein Uninstaller nicht vorhanden sein, dann auf die Seite des Programmherstellers und nach Anleitung des Herstellers entfernen.

Im Idealfall auch nur Programme beim Hersteller laden und nicht bei softonic, chip oder sonst solche Seiten. Da werden oft unangenehme oder unbrauchbare Beigaben dazugefügt.
 
Immer aus dem App Store oder ab den Originalseiten laden. Und niemals bei Softronic oder Chip. Danke an @wolfmac noch für die Ergänzung
 
Immer aus dem App Store oder ab den Originalseiten laden
Eigentlich immer von den Originalseiten, der App Store wird dermassen schlecht gepflegt. Da ist es keine Seltenheit das die neueren Versionen auf der Originalseite schon Online ist und es 1-2 Wochen noch dauert bis sie mal im App Store sind, falls sie überhaupt rein kommen.


Und bei meinem Win 10 Laptop (welchen ich immer noch besitze) ist eine 256GB SSD verbaut , nach jeder Benutzung ist circa 500MB-1GB weniger Speicher auf dieser SSD vorhanden.

Um diesen entgegen zu wirken habe ich bereits im Internet häufig gelesen das man ein paar Ordner (u.a Logs, SoftwareDistribution/Downloads, und vor allem Temp) löschen sollte , circa 2-3 mal im Monat. Anschließend eine "Bereinigung" der Festplatte über die vorhandene Option im Menü durchführen sollte.
Das wäre auch unter Windows nicht nötig, irgendwann ist der Temp groß genug das die Größe sich nicht mehr wirklich ansteigt, denn alle Programme Tools etc. haben ihre Tempdatein angelegt und werden dann entweder gelöscht oder eben aktualisiert.

Diese Temp Dateien, sind für die Programme oft wichtig. So das sie schneller geladen werden können etc.

Mehr oder weniger treffen alle Tipps die hier zu OS X genannt wurden auch auf Windows zu.
 
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Meine Frage an Euch wäre da, ob man wirklich problemlos jeden Tag seinen Mac benutzen kann

Ich nutze mein MacBook Pro seit über drei Jahren intensivst, täglich, zu Hause, im Büro, im Flugzeug, im Hotel, bei Präsentationen. Es muss eine Menge aushalten. Dabei kümmere ich mich weder um den Akku, noch um Reinigung, Viren oder anderes Hexenwerk. Ich habe nie einen "Clean Install" gemacht. Ich benutze das Ding einfach, wozu es gemacht ist.

Anzahl der gravierenden Probleme bis heute: Null.

Das einzige, wourum du dich genau ein Mal kümmern musst, ist die Einstellung des Backups. Das dauert eine Minute. Die restliche Zeit kannst Du zum Arbeiten nutzen. Nach vielen Jahren Windows und noch mehr Jahren Linux ist das für mich eine sehr erfrischende Erfahrung.

So ein Mac ist teuer. Aber in Relation zu den eingesparten Nerven und die aufgebrachte Frickelzeit ist das Ding spottbillig. Mein nächster Rechner wird garantiert wieder ein Mac. Aber leider gibt es bisher keinen Grund für einen neuen ;)
 
Nun bin ich dabei mich über Mac OS "schlau" zu machen um diesen entgegen zu wirken.
Wichtig - bitte lesen!
http://www.apfeltalk.de/community/threads/warnung-vor-cleanup-tools-antivirenprogrammen-co.435167/

Und bei meinem Win 10 Laptop (welchen ich immer noch besitze) ist eine 256GB SSD verbaut , nach jeder Benutzung ist circa 500MB-1GB weniger Speicher auf dieser SSD vorhanden.
So ein... entschuldige... Blödsinn!
Und das kannst Du Dir hier im Apple Forum von hunderten bestätigen lassen, welche ebenso privat oder beruflich Windows einsetzen. Das stimmt einfach nicht. Wenn Du allerdings bei Windows auch solche Aufräumt Aktionen samt Tools angefangen hast - ja dann hast Du unter Windows den gleichen Fehler gemacht, den Du eben bei OS X machen wolltest.

Nichts muss man aufräumen bei Windows!
Wann hört dieser elendige Mythos endlich auf?

Das wäre auch unter Windows nicht nötig, irgendwann ist der Temp groß genug das die Größe sich nicht mehr wirklich ansteigt, denn alle Programme Tools etc. haben ihre Tempdatein angelegt und werden dann entweder gelöscht oder eben aktualisiert.

Mehr oder weniger treffen alle Tipps die hier zu OS X genannt wurden auch auf Windows zu.
So und nicht anders....
 
Lieber OSX-Neuling! Bitte lege an Deinem Mac ganz schnell die Windows-Denke ab! Handle nach diesem (leicht abgewandelten) Sprichwort und lass den Mac einfach mal machen:
"Frage nicht, was Du für Deinen Computer tun kannst, sondern freue Dich daran, was Dein Computer für Dich tut!"
Und außer der Lektüre hier auf Apfeltalk empfehle ich für Mac-Umsteiger noch diese Seite:
www.maceinsteiger.de
Die haben auch mir so manches aha-Erlebnis beschert, als ich vor ein paar Jahren meinen Win-PC aus dem Fenster geschmissen habe.
 
Um diesen entgegen zu wirken habe ich bereits im Internet häufig gelesen das man ein paar Ordner (u.a Logs, SoftwareDistribution/Downloads, und vor allem Temp) löschen sollte , circa 2-3 mal im Monat. Anschließend eine "Bereinigung" der Festplatte über die vorhandene Option im Menü durchführen sollte.

Nun bin ich dabei mich über Mac OS "schlau" zu machen um diesen entgegen zu wirken.
Ich weiß das es sich dabei um ein "Unix" System handelt , welches sozusagen selbstständig Reinigungsprozesse durchführt.
Allerdings habe ich auch gelesen das diese häufig nur durchgeführt werden, wenn der Rechner praktisch rund um die Uhr läuft und nicht über Nacht ausgeschaltet wird.
Völliger Unsinn, was da manchmal verbreitet wird.
Bei diesen "Reinigungsprozessen", über die früher viel geschrieben wurde, werden nur alte Logs umgeschichtet, und seit etwa 2006 passiert das nicht mehr nur zu festgelegten Uhrzeiten mitten in der Nacht, sondern dann, wenn der Rechner Zeit und Lust hat.
Temporäre Dateien löscht das System, sofern nichts hakt, selbständig. Die entstehen bei abgebrochenen Downloads, zum Beispiel, oder bei manchen Dateioperationen.
Wovon weiter oben gesprochen wird, sind Caches - die dienen zur Beschleunigung, als schnell greifbare Zwischenspeicher, sollte man also nur in ganz seltenen Fällen löschen - wenn ein Programm mal Amok läuft und hartnäckig auf veraltete Cache-Dateien zugreift. Die würde ich nicht als temporäre Dateien bezeichnen, eben weil sie dauerhaft angelegt sind und sich halt regelmäßig ändern.
"Bereinigung der Festplatte" - OS X bietet da zwei Möglichkeiten an im Festplattendienstprogramm, einmal die Rechte in den Systemordnern zurückzusetzen (fälschlich immer als "reparieren" bezeichnet) und einmal die Verzeichnisstruktur zu prüfen und zu reparieren (nennt sich "Volume reparieren"). Ersteres war in den meisten fällen eher Voodoo und wurde meines Wissens mit dem neuesten OS X auch aus dem Programm verbannt. Letzteres kann man gelegentlich mal machen, vor allem vor Systemupdates. Oder wenn eine externe Platte mal behauptet, ohne Abmeldung abgezogen worden zu sein - das solltest du bei OS X peinlich vermeiden, egal ob Platte oder Stick, immer ganz brav im Finder auswerfen. Meistens gibt es keine Probleme, wenn man da zu schnell ist, aber wenn, dann sind sie heftig.
 
und wurde meines Wissens mit dem neuesten OS X auch aus dem Programm verbannt.

So ist es.

Und der Rest auch.

Für mich wichtigster Hinweis: arbeite _mit_ dem System und nicht _am_ System. Die Zeit die in die sogenannte Optimierung reinsteckt holt man doch hinter her eh nie wieder raus. Zumal der Geschwindigkeitsbestimmende Faktor ja in der Regel vor dem Monitor sitzt...
 
. Zumal der Geschwindigkeitsbestimmende Faktor ja in der Regel vor dem Monitor sitzt...

Absolut!
Aber so manches Problem sitzt auch vor dem Monitor.....Also nicht das problem an sich sondern der/ die Problemverursacher/in.
Bei Win bleiben ja immernoch die Einträge in der Registry welche das System auf Dauer sehr verlangsamen.
Ach was. Das Märchen vom CCleaner gehört in die Kategorie Esoterik.
 
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Vielen Dank für die vielen Tipps, wird schon klappen.
Meint ihr das ich mit meiner Konfiguration (i5 2.6Ghz , 8GB Ram, 256GB Flash) für die nächsten Jahre Ruhe haben wäre ?
Habe die Bedenken das bei der nächsten Keynote ein neuer Mac Mini vorgestellt wird. Ist ja schon 2 Jahre her
 
Vielen Dank für die vielen Tipps, wird schon klappen.
Meint ihr das ich mit meiner Konfiguration (i5 2.6Ghz , 8GB Ram, 256GB Flash) für die nächsten Jahre Ruhe haben wäre ?
Habe die Bedenken das bei der nächsten Keynote ein neuer Mac Mini vorgestellt wird. Ist ja schon 2 Jahre her
Und wenn schon.... Mit Deinen Anforderungen reizt Du das gute Stück ja längst nicht aus. Und das einzige, was sich immer als zu klein entpuppt im Laufe der Zeit, ist die Festplatte. Und das lässt sich ja mittels externer Geräte schnell und erschwinglich ändern...