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Mac App Store: Über 100 Millionen Downloads seit Einführung

Niklas Marxen

Thurgauer Weinapfel
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Mac OSX 10.7 Lion hatte ein Ziel: Man wollte die selben Dinge, die iOS erfolgreich gemacht haben, plattformangepasst auf den Mac übertragen. Ein erfolgreicher Bestandteil des Betriebssystems für die mobilen Geräte ist der App Store – seit nicht ganz einem Jahr gibt es diesen nun auch für den Mac. Im Gegensatz zur mobilen Version ist der Mac App Store nicht die einzige Quelle für Software aller Art, weder besteht für unabhängige Entwickler ein Zwang ihre Produkte über Apple zu vertreiben, noch muss der User sie von Apple beziehen. Trotzdem ist der neue Store anscheinend ein voller Erfolg: Über 100 Millionen Apps wurden bisher bezogen, wie Apple heute bekannt gab. Wie beim Original behält Apple auch beim Ableger 30 % aller Einnahmen. Entwickler nehmen das aber in Kauf, weil die Kunden durch den digitalen Programmeladen viel einfacher und schneller auf neue Programme zugreifen können. Da der Store auf jedem neuen Mac installiert ist, haben Entwickler sofort Zugang zu zahlreichen Kunden aus 123 Ländern. [PRBREAK][/PRBREAK]

Mac-App-Store.jpg
 
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Wundert mich eigentlich, wenn man überlegt, dass n Großteil der Programme da irgendein Schrott ist.
 
Wundert mich eigentlich wenn man überlegt, dass n Großteil der Programme da irgendein Schrott ist.

Vorallem, dass die allermeisten Sachen nicht kostenlos sind. (vgl. iOS App Store, wo viel mehr kostenlos ist)

Den Mac App Store sehe ich als gelungenes Produkt. Er verkörpert die konsequente Politik Apples um den digitalen Fortschritt weiter voranzubringen. So sind die Zahlen mitunter auf die Maßnahme zurückzuführen, dass OS X Lion nun ausschließlich digital zu kaufen ist.

Viele Menschen wissen nichts von Mac App Store und ahnen nichteinmal die Möglichkeiten und Änderungen, die Apple mit dieser Vertriebsart von Software fortschrittlich verbreitet.
Die optischen Datenträger werden verschwinden, während viele sich erst gerade daran gewöhnt haben.
Bei mir sind sie es effektiv schon jetzt - Mac mini 2011 ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Grundsätzlich ist der MAS ja ne feine Idee, aber:


- Alle Sachen, die irgendie OpenSource sind findet man da afaik nicht, weil das die Lizenz nicht hergibt
- Es wird total viel Mist verkauft, der mit Bordmitteln kostenlos zu erledigen ist
- Es wird total viel verkauft, was man auch kostenlos bekommt
- Es ist viel Schrott drin
- DRM
 
Da muss ich Reservist Recht geben: So viel Schrott was da schon drin liegt (zum Beispiel ne Notiz-App, die nicht mehr kann als die hauseigene - nur ein Bsp. raus zu greifen).
Aber gut manche Dinge sind da wieder ganz praktisch und nützlich. Meine Top-Programme, die ich aus dem MAS empfehlen kann und die es wirklich lohnt:
- Aperture
- iWork
- Radium
- SystemMonitor
- DoublePane
- (Caffeine)
und vielleicht noch das ein oder andere Spiel wie MC Domination.
 
Sehe ich nicht so tragisch.

Jeder Supermarkt hat Dinge die man nicht braucht, ob sie im Wagen landen bzw. ich dort oder anderswo kaufe kann ich ja (noch?) frei entscheiden.
Und das Dinge nicht kostenfrei sind ist auch nicht die Tragödie.
 
OT:

Typisch an den meisten Threads in Foren ist, dass die erste oder zweite Antwort von den meisten anderen nachgeplappert wird, und meist dauert es zwei, drei Tage, bis dann endlich eine Gegenströmung kommt. Soll heißen, die Stimmung eines Threads richtet sich oft nach dem, was ganz zu Anfang jemand relativ "signifikant" von sich gibt, hat aber kaum etwas mit der Realität oder einer eigenen Meinung zu tun. Das ist nur ein Mitlaufen.

Viel interessanter sind Gegenmeinungen, wie man hier im Thread sehen kann.

Topic:

Ich bin im wesentlichen der gleichen Meinung wie Kojak19. Außerhalb des AppStores gibt es noch sehr viel mehr Schrott als innerhalb, also habe ich hier wenigstens eine sehr einfache Installations- und Updateprozedur.

Und was man nicht vergessen sollte ...

Die richtig guten Programme sind sehr oft sehr viel günstiger, weil die Herausgeber sich massiv Vertriebskosten sparen. Apple ist verantwortlich für den Vertriebspart mit diesem sehr cleveren - auf den User ausgelagerten - Vertriebsweg, kassiert dafür 30%, und trotzdem sind alle glücklich, weil alle davon etwas haben.

Ein paar unrühmliche Ausnahmen gibt es leider. Auch bei den professionellen Software-Anbietern gibt es einige, die trotz AppStore das gleiche kassieren wollen wie vorher.
 
Tja das ist eben Kapitalismus;-) Aber gut, man bekommt durch den MAS mehr Angebote mit und wenn man Glück hat, ist eine bestimmte App auch mal komplett kostenlos. Ohne den Store würde ich davon nie was mitbekommen…
 
man bekommt durch den MAS mehr Angebote mit und wenn man Glück hat, ist eine bestimmte App auch mal komplett kostenlos. Ohne den Store würde ich davon nie was mitbekommen…

Geht mir auch so. Und ich habe inzwischen einige, teils sehr günstige Schätze aus dem AppStore geborgen, z.B. eine OS X Alternative zu BeyondCompare. Vom Umfang her nicht wirklich zu vergleichen, aber es bietet für einen kleinen Preis exakt das was ich erwartet habe.

Und von wegen "geht doch alles auch mit Bordmitteln": Wessen Prämisse dies ist, der braucht auch keinen Finder oder sonstige Benutzeroberflächen, weil unter OSX/Unix wirklich alles mit Bordmitteln geht. Per Kommando.

Ich freue mich immer wieder über kleine, feine und nützliche Progrämmchen aus dem AppStore, die im weitesten Sinne entlang der Unix-Philosophie genau ein kleines Ding richtig tun, dies aber *mit* intuitiver Oberfläche und für zwei Euro. Oder so ähnlich.
 
So geht es mir auch.

Für User wie mich, die das Terminal mit der Kneifzange nicht anrühren, bietet der MAS so einige Helfer,
die ich im Netz nie gefunden hätte (weil ich nicht daran gedacht hätte, sie zu suchen).

Den Ausschuss muss man sich halt selbst raus sortieren... wie überall anders auch :-)
 
Um den Inhalt des Stores mach ich mir auch keine Sorgen, klar ist viel Schrott dabei, aber dafür gibt es ja die Bewertungen und Rezensionen. Ich hab auch schon das ein oder andere Schnäppchen erwischt, die App AppyDays hilft dabei auch sehr.

Schade ist es, dass nicht alle Apps im Store landen (können), aber das schafft Apple ja nicht mal mit einigen eigenen Apps. Es fehlen natürlich schon viele "Kracher" wie Firefox, Adium, ...

Ich würde mir vor allem noch Verbesserung in Bezug auf Performance und Sortiermöglichkeiten wünschen. Bugs sind auch noch ein paar drin, die Sprache wechselt sich bei mir immer noch schön ab, und es hängt ein Update drin, das nicht geladen werden kann...
 
Ich finde den Mac App Store auch positiv und nutze ihn entsprechend.
Es sollte halt nur nicht der einzige Vertriebskanal f. OS X -Apps werden (wie beim iTunes/iOS App Store), sondern einer von mehreren bleiben.

Der M.A.S. hat sogar einige handfeste Vorteile, z.B.:
  • App ist teilweise wesentlich günstiger als das herkömmliche Retail-Paket mit Datenträger usw. (Aperture)
  • Apps auch einzeln erhältlich, mit entspr. günstigerem Preis, ggü. der bisherigen Retail-Version, die es nur als Bundle gibt (iLife- u. iWork-Suiten)
  • Alles zentral an einer Stelle: Infos, Bewertungen, Downloads, Updates usw.
  • Benutzer-Lizenz: Apps grundsätzlich auf allen mit der gleichen Apple ID registrierten PC's download- und nutzbar, während sonst bisher offiziell meist nur die gleichzeitige Nutzung auf einem PC gestattet war (je nach Lizenz-Modell natürlich).
 
Ich finde dem Mac App Store klasse, vor allem wenn mal schnell für irgend etwas eine Software benötigt wird.
Hoffe dass, das Angebot an Software weiter wachsen wird.
 
Ich mag den App Store, habe dort schon diverse Software geladen. Ich hab auch kein Problem damit einen angemessenen Betrag zu bezahlen. Weiterer Vorteil: ein zentraler Ort für Updates und bald mehr Sicherheit durch Sandboxpflicht.
 
Na ob die Sandbox-Pflicht wirklich kommt, wage ich zu bezweifeln, da so viele Programme an Funktionalität und Nutzen verlieren würden. Aber gut, Apple hat den Termin ja noch mal verschoben, die werden demnach schon eine Lösung/ Kompromiss finden:-)
 
Wow - das nenn ich mal eine stolze Zahl... ich hab auch schon einiges dort gekauft!
 
Me ist auch zufrieden mit dem App Store. Manche Sachen würde ich auch anderswo bekommen, kleine Hilfsprogramme, die nicht viel kosten, aber übers Netz verstreut sind. Aber der App Store bietet eine Übersicht - sicher noch zu verbessern - und manche Schnäppchen, wie iVI, das für ganze 2,39 Euro Fimdateien in beliebige Formate konvertiert und automatisch tagged, damit sie in Itunes mit Cover auftauchen...perfekt, gibt es sicher auch open source...aber suchen kostet Zeit kostet auch Geld^^.

Für manches - z.B. Wiso Steuern - ist der Store sicher auch ein Testballon, ob es sich lohnt, für den Mac Software zu entwickeln.

Nur für Mainstream - Officepakete etc. - dürfte der Store etwas sperriger sein.

Was Games angeht, ziehe ich den macgamestore.com vor....vieeeeelllll bessere Auswahl.