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Logic 7: Software Monitoring = extreme Latenz?

Dieses Thema im Forum "Musikproduktion" wurde erstellt von Shebsl, 16.12.07.

  1. Shebsl

    Shebsl Schöner von Nordhausen

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    Hi,

    wenn ich im Logic die Option Software Monitoring einstelle, um den Effekt des gewählten Plugins schon während des Recording-Prozesses hören zu können, habe ich eine sehr krasse Latenz, die sauberes Einspielen fast unmöglich macht. Ich könnte natürlich auch den Direct Monitoring Regler meines Interfaces aufdrehen und Software Monitoring ausschalten, dann hör ich während des Recordens jedoch keinerlei gewählte Effekt (in meinem Fall GuitarAmp).
    Mein System:
    PB 1,67 GHz (latest generation), 1GB Ram, Tascam U-122 Midi/Audiointerface

    hab auch noch meine bisherigen Logic Settings mitangehängt. Soll ich da irgendwas umstellen? Von den ganzen Optionen hab ich leider keine Ahnung.

    Danke, Shebsl.
     

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  2. Da Sting

    Da Sting Bismarckapfel

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    Äh... mit einem Puffer von 1024 Samples ist das auch relativ klar. Dieser sollte nicht größer als 128 sein, besser 64 oder 32.

    Gruß, DS
     
  3. Shebsl

    Shebsl Schöner von Nordhausen

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    Wofür ist dieser Puffer da? Was bewirkt eine hohe bzw. niedrige Einstellung?
     
  4. Da Sting

    Da Sting Bismarckapfel

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    Hohe Latenz zugunsten der verbrauchten CPU-Resourcen bzw. niedrige Latenz.
     
  5. Shebsl

    Shebsl Schöner von Nordhausen

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    Häh? Kannst du das noch etwas präzisieren?
    Wieso gibts dann überhaupt die Option die Puffergröße einzustellen?
     
  6. PatrickB

    PatrickB Rhode Island Greening

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    Ein kleiner Puffer erfordert das ständige übertragen von Audiomaterial auf die Soundkarte. Bei 44100Hz Samplingrate und 64 Samples Buffer mindestens alle 1,45 Millisekunden. Das ist sehr anstrengend für den Rechner und er kann sich nicht leisten den Audiostrom abbrechen zu lassen, weil er z.B. gerade dringend mit etwas anderem beschäftigt ist (wenn dies passieren würde würde man ein Knacksen wahrnehmen)

    Bei einem grösseren Puffer kann der Rechner entspannter arbeiten, da der Puffer der Soundkarte für einige kurze Zeit Audiomaterial vorrätig hat. Hat der Rechner dann wieder mehr Zeit kann er dien Puffer wieder ausreichend füllen. (bzw. kann er pro Füllvorgang gleich mehr Daten auf einmal schreiben, dafür halt nicht so oft!)

    Diese Sicherheit bezahlt man halt mit einer Verzögerung.
     
  7. Shebsl

    Shebsl Schöner von Nordhausen

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    Wie klein kann ich den Puffer mit meinem oben beschriebenen System einstellen? Jemand Erfahrung damit?
     
  8. PatrickB

    PatrickB Rhode Island Greening

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    Ich habe keine Erfahrung, aber lade ein größeres Logic Projekt und fahre die Latenz soweit runter bis …

    a) Das System nicht mehr schnell reagiert (du merkst, dass deine Eingaben nicht mehr flüssig laufen)

    b) Audio-Dropouts geschehen (bzw. kleine Knackser. Diese hört man meistens ziemlich deutlich!)

    Wenn dies der Fall ist gehst du einach eine Stufe zurück (oder zur Sicherheit 2 wenn dir die höhere Latenz nicht soviel ausmacht) und du hast eine gute Einstellung für dein Programm/Rechner/Soundkarte.

    Ich (Powerbook G4, M-Audio Firewire Solo, Logic Express 7/Ableton Live 6) hab meistens 256 Samples Puffer. (für meine Empfindung reicht es aus, andere fänden es eventuell grässlich!)

    Wenn dir die Latenz immernoch zu hoch ist: Pro Sample den du zuviel im Puffer hast kannst du 0.7777 mm näher an die Boxen rangehen und so die Verzögerung mit der Schalllaufzeit kompensieren ;)
     

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