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Lobby-Ausgaben: Google führt, Apple Schlusslicht

Niklas Marxen

Thurgauer Weinapfel
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Für den Erfolg eines Unternehmens oft zwingend sind die richtigen Rahmenbedingungen. Entscheidend geprägt sind diese vom Gesetzgeber, in den USA also von den Mitgliedern des in Washington ansässigen Kongresses. Um sicherzustellen, dass die eigene Sicht der Dinge und die eigenen Wunschvorstellungen bei den Abgeordneten ankommt, betreiben auch die Größen der Technologie-Branche Lobbybüros. Das kostete Google im letzten Jahr 18 Millionen US-Dollar, Apple gab nur knapp 2 Millionen US-Dollar aus. [PRBREAK][/PRBREAK]

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Damit bestätigt sich ein schon in den letzten Jahren vorherrschender Trend. Während Google im Jahr der Präsidentschaftswahlen die eigenen Ausgaben im Lobbybereich um 90 Prozent erhöhte, kürzte Apple seine Investitionen um 13 Prozent. In Cupertino glaubt man offensichtlich nicht daran, mit mehr Geld in Washington mehr erreichen zu können. Grundsätzlich haben beide Unternehmen ein großes Interesse daran, gehört zu werden. Unter den Vorhaben Barack Obamas befindet sich eine Patentrechtsreform, aber auch im Steuerwesen, in der Bildungspolitik, in der Internetpolitik, bei umweltrechtlichen Bestimmungen, beim Verbraucherschutz und bei der Börsenkontrolle haben beide Unternehmen Vorstellungen, die sie gerne beim Gesetzgeber unterbringen würden. Wie erfolgreich Apple mit weniger Mitteln dabei sein wird, wird die Zukunft zeigen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja wenn Google so vorprescht kommt sicherlich auch was bei den andern an ;)
 
Jaja, die Demokratie. Funktioniert bestimmt irgendwann mal. Bis dahin: "Shareholder-Feudalismus" oder "Business-Adel" könnte man das nennen, was derzeit weltweit abgeht.
 
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Reaktionen: TipTob
Ist doch gut! Schliesslich ist Google ja nicht "evil". Sie verwenden die 18 Millionen sicher nur zum Gemeinwohl.
 
18 Millionen Dollar sind sicher kein Pappenstiel - hätte da aber irgendwie eine deutlich größere Zahl vermutet...
 
Google ist böse, Apple ist das Gute!
 
Wie geil, Apple ist selbst für Lobbyismus zu geizig!
 
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Reaktionen: mkr*
Wie man sieht kann eine Firma auch ohne großen Lobbyismus erfolgreich sein. Apples iPhone hat großen Einfluss auf das Bruttoinlandsprodukt der USA. Eigentlich müsste Washington Geld an Apple zahlen, lol.
 
Der Konzern wird mir immer unsympathischer: US-Meister im Lobbyismus und im Bestechen von Bloggern. Kein Wunder, dass man überall liest, wie toll Android sei. Deckt sich zwar selten mit persönlichen Erfahrungen (besonders nach dem ersten Jahr), ist den Leuten aber meistens wurscht.

Bei diesen Ausgaben sollte Google das Internet inzwischen gehören. Aber wer weiß - vielleicht sparen sie ja stattdessen an den Entwicklern *duckundweg*