• Das kreative Thema des Monats Oktober wird vor allem diejenigen unter Euch besonders ansprechen, denen Do-it-yourself quasi im Blut liegt. Zeigt uns Eure Improvisationskünste oder fotografiert, was andere Leute sich so im Alltag zusammengestrickt haben. --> Zum Mitmachen bitte hier klicken

Linux komplett installation - ohne OSx

Registriert
19.04.10
Beiträge
120
Moin,

hab aktuell einen Mac Mini 2012 late und wollte dort ein Linux installieren, als alleiniges Betriebssystem. Soweit kein Problem. Aber wie steht es, wenn man dort später wieder OSx installieren will? Geht dann noch die Internet recovery, wenn die Festplatte allein von Linux besetzt wird? Bzw ein einspielen eines Time Machine Backups von einer USB3 Festplatte?

LG
 
Ja, geht via Internet-Recovery. Wenn die TimeMachine-Platte bootfähig ist, geht es auch von dieser.
 
Ist aber weder artgerecht noch rechtens.
Salome
 
Na, weil auf einem Mac unbedingt Mac OS installiert sein muss. So verstehe ich das Konzept und die Lizenzbestimmungen zumindest.
Salome
 
Andersrum wird ein Schuh draus.

Mac OS darf nur auf einem Mac installiert werden. Auf dem Mac selbst darfst du alles installieren. Windows wird ja sogar offiziell über BootCamp unterstützt.
 
  • Like
Reaktionen: pti'Luc
BootCamp benötigt aber OS X. Ich bin mir nicht sicher, ob man das System das nativ mit jedem Apple Gerät verbunden ist, einfach entfernen darf, um ein anderes System zu installieren, wie es der TE ja tun will.
Aber was einer in seiner privaten Kammer macht, ist ohnehin egal. Wer weiß denn davon!
Salome

Edit: Nein, das war nicht ironisch gemeint. Aber ich kann gern zugeben, dass ich ganz falsch liege. Wieso dann aber ein Apple Gerät nicht ohne System verkauft wird, ist dann nicht zu verstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Quark. BootCamp richtet vor allem eine weitere Partition ein. Es gibt im Netz so einige Anleitungen, wie man Linux nativ auf dem Mac installieren kann.

Nur ein Beispiel: http://www.macuser.de/forum/f18/ubuntu-installations-tutorials-575236/

BootCamp wird hier nur für die erste Runde gebraucht. Danach hindert Dich niemand dran, die Mac-Partition zu entfernen und die Linux-Partition auf den nun freien Speicher auszudehnen.

Wie schon erwähnt, erlauben die Lizenzbestimmungen nicht, dass man Mac OS X nicht auf non-Apple-Hardware installiert. Aber Du darfst auf Deinem Mac alles installieren, was Du willst. Keines der anderen Betriebssysteme hat in seinen Lizenzbedingungen verankert, dass es nicht auch auf Apple-Hardware laufen darf.

Du kannst den Mac auch aus dem Fenster schmeißen, wenn es Dir beliebt. Es ist ja Deiner! ;-)
 
quak, quak, niemand versteht mich. :-(
Es geht doch nicht darum, dass der TE Linux installieren will, sondern dass er ein fremdes System auf einen nackten Mac installieren will, also das System runter schmeißen. Das ist was anderes als das Gerät aus dem Fenster zu werfen.
Aber ich gehe jetzt in den Teich, es ist mir ohnehin wurscht, was er macht, war ja nur ein Gedanke.
Entschuldige, Luc, doch was in einem anderen Forum steht, hat genau so viel Relevanz, wie das, was wir hier schreiben. Das ist also keine wirkliche Referenz.
Salome
 
Das war nur die Installationsanleitung. Die hab ich in diesem Forum nicht gefunden ... ;-)

Doch, ich hab Dich verstanden, aber man darf doch widersprechen, denn Du darfst einen Mac auch ohne MacOS X betreiben. Das wird nirgendwo verboten!
 
Musst Du ja auch nicht ... aber es gibt eben Menschen (und keine Enten), die komische Sachen wollen! ;-)
 

echt vielen Dank für den o.e. Link, den ich gleich als Lesezeichen verewigt habe. Ich hab' nach monatelangem Durchforsten aller in Frage kommenden Foren es nicht geschafft, auf meinem MBP 15,4" (Ende 2008) Linux bzw. Ubuntu zu installieren. reFit hat nicht funktioniert, und auch Linux (über unetbootin) mittels eines USB-Sticks zu implementieren, war ein glatter Fehlschlag.

Ubuntu's GUI gefällt mir nicht, so habe ich LinuxMint 12 (Lisa) installiert und zwar auf meinem 2.Rechner MB 04_2010.

Mir schwant aber, dass die Installation nur deswegen geklappt hat, weil die ISO-Images auf einem Acer Aspire One 756 Netbook mit Linux gebrannt wurden. Linux-DVDs bzw. -CDs auf meinem MBP gebrannt wurden von Bootcamp nicht erkannt.
 
dass der TE Linux installieren will, sondern dass er ein fremdes System auf einen nackten Mac installieren will, also das System runter schmeißen. Das ist was anderes als das Gerät aus dem Fenster zu werfen.
Nö, das ist irgendwie schon das Gleiche.
Linux kann man auf einem Billigstnetbook installieren, da gibt es keinen Grund, einen teuren Mac zu benutzen, es sei denn zum Angeben. Vorteile bringt es eh nicht, es gibt kaum was, was nur unter Linux läuft und nicht unter OS X zum Laufen zu bringen ist, und wenn, gäbe es Virtuelle Maschinen.
 
Da muss ich widersprechen. Alle Vorteile eines MacBooks, welche nicht direkt das OS X (oder dessen direkte Interaktion mit dem System) betreffen, gelten genauso auch für andere Systeme. Gute Verarbeitung, super Material, sehr angenehmes Design, geringe Lautstärke, hohe Stabilität, gutes Display, zugegeben nicht ganz so hohe Akkulaufzeit (aber auch keine wirklich schlechte), gute Hardwareleistung usw. usf...

Ich kann nicht nachvollziehen, warum du das Gerät als 100% abhängig von OS X darstellst.
 
100% abhängig habe ich nie behauptet.
Gute Verarbeitung … na ja, bei meinem MB splitterte schnell der Rand des Tastaturrahmens, davon habe ich bei anderen Laptops dieser Preisklasse nie was gehört.
Ich bleibe dabei: es ist völlig unsinnig, so ein teures Teil ohne die Vorteile von OS X zu benutzen, da man andere Systeme auf qualitätiv gleichwertigen aber billigeren Geräten einsetzen kann.
 
Dann scheinen viele Google-Entwickler ja total irrational zu handeln... aber gut, deine Meinung, meine Meinung, man darf ja unterschiedlich darüber denken.